Autor: Seray Karabilgin

  • OVK liefert Standards für Contextual Targeting – eine Werbemechanik ohne Cookies

    OVK liefert Standards für Contextual Targeting – eine Werbemechanik ohne Cookies

    Contextual Targeting basiert ausschließlich auf den nicht werblichen Inhalten eines Digitalangebotes und richtet sich nach Schlüsselwörtern. Diese Form der Werbeaussteuerung benötigt keine Einwilligung (Consent) der Nutzenden und auch keine Cookies. Damit sich Kampagnen Vermarkter-übergreifend buchen lassen, hat der OVK einen Technologie-agnostischen Standard entwickelt, der für die Vergleichbarkeit der Klassifizierung und der notwendigen Dokumentation technischer Informationen sorgt.

    „Um Contextual Targeting erfolgreich im Markt zu etablieren, sind Skalierbarkeit und verlässliche Qualität erforderlich. Die Verständigung der im BVDW organisierten Online-Vermarkter auf einheitliche Standards kann man daher durchaus als richtungsweisenden Meilenstein ansehen. Die neuen Standards für Contextual Targeting liefern eine vielversprechende Alternative für die Werbewirtschaft – also absolut datenschutzkonform und privacy-friendly“, sagt BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr.

    Die regulatorischen Rahmenbedingungen sowie neue Technologien erschweren zunehmend den Einsatz der etablierten Mechaniken im Online-Marketing. Bereits heute ist ein großer Teil des verfügbaren Werbeinventars nicht über die Mechanik der 3rd-Party-Cookies adressierbar, da eine Reihe von Browser-Herstellern diese Technik nicht mehr unterstützen. Ab Januar 2024 wird auch Google für Chrome die 3rd-Party-Cookies bei einem wesentlichen Teil der Nutzer aussperren.

    Der neue Contextual Standard wird von allen im OVK organisierten Vermarktern unterstützt und voraussichtlich bis Ende 2023 implementiert. „Publisher und Werbetreibende müssen sich mit den alternativen Methoden für die Adressierbarkeit von Werbezielgruppen im Internet beschäftigen. Wir empfehlen dringend, mit Testkampagnen nicht bis September 2024 und dem Ende der Cookies zu warten“, sagt Markus Letzner (Ströer Digital Media), Leiter OVK-Unit Ad Tech & Programmatic.

    Der Kern des neuen OVK-Standards ist ein einheitliches System aus Kategorien, mit dem Text- und künftig auch Audio- und Video-Inhalte kategorisiert werden können. Basis hierfür ist die Taxonomie vom Interactive Advertising Bureau (IAB), die rund 700 Begriffe umfasst. Die jeweilige Klassifizierung von Inhalten kann maschinell mit lernenden Systemen oder auch manuell durch trainierte Fachkräfte erfolgen. Dabei ist entscheidend, dass der Anbieter transparent darlegt, wie die Klassifizierung erfolgt, und beispielhafte und nachvollziehbare Klassifizierungsergebnisse veröffentlicht werden.

    Besonders schützenswerte Informationen, wenn es auf einer Webseite etwa um bestimmte Krankheiten oder Religion geht, dürfen für die Klassifizierung nicht verwendet werden. Die IAB Content Taxonomy enthält solche „Sensitive Topics“, also jene relevanten Begriffe, die für eine Werbeaussteuerung ausgeschlossen sind und die im OVK-Standard nochmals erweitert wurden.

    Downloads

    Portrait Thomas Duhr  
    Portrait Markus Letzner

    Kurzübersicht zu den Standards
    Content Taxonomy des IAB

    [[[https://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-liefert-standards-fuer-contextual-targeting-eine-werbemechanik-ohne-cookies/?]]]

  • Erste Guidelines des IAB Europe für eine nachhaltige Digitale Werbewirtschaft

    Erste Guidelines des IAB Europe für eine nachhaltige Digitale Werbewirtschaft

    Die digitale Werbewirtschaft muss einen realen Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Geschäftsprozesse leisten. Begriffe wie "nachhaltig", "grün", "Netto-Null" und "kohlenstoffneutral" dürfen dabei keine leeren Worthülsen bleiben, die häufig Teil der Beschreibungen von Technologien, Dienstleistungen und Produkten Verwendung sind – auch in der digitalen Werbebranche. Daher ist es für alle Beteiligten wichtig, die solche Thesen auch zu verstehen und mit konkreten Maßnahmen zu hinterlegen.

    Für Unternehmen wird es zunehmen wichtig, bei der Auswahl von Partnern äußerst sorgfältig vorzugehen. Angesichts der wachsenden Herausforderungen durch Greenwashing-Praktiken, bei denen irreführende oder unwahre Aussagen über Umweltbemühungen gemacht werden, wird es für Unternehmen entscheidend, Nachhaltigkeitsaussagen zu prüfen. Gleichfalls intensivieren die regulatorischen Behörden ihre Bemühungen, solche Praktiken zu unterbinden. Und Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass ihre Entscheidungen mit echten Nachhaltigkeitszielen im Einklang stehen.

    Der Leitfaden wurde von namhaften Experten aus dem IAB Europe Sustainability Standards Committee unter maßgeblicher deutscher Mitwirkung des BVDW erarbeitet. Er bietet wertvolle Einblicke sowie praktische Tipps, um Unternehmen dabei zu unterstützen, fundiertere Entscheidungen im Hinblick auf Nachhaltigkeit in der digitalen Werbebranche zu treffen.

     Inhalte sind praktische Richtlinien, Empfehlungen und Erklärungen zu:

    • Umweltaspekte von digitalen Werbeaktivitäten
    • Europäischer Gesetzgebung und und regulatorischen Rahmenbedingungen
    • Anti-Greenwashing-Prinzipien
    • Soziale Erwägungen für Geschäftsentscheidungen  
    • Wirtschaftliche Vorteile einer nachhaltigen Entscheidungsfindung

    Der Leitfaden kann kostenfrei hierüber abgerufen werden: IAB Europe

     

    Über den IAB Europe:
    Der Verband Interactive Advertising Bureau (IAB) Europe ist die führende Interessenvertretung der digitalen Werbewirtschaft in Europa. Als Stimme der Branche setzt sich der IAB Europe für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Entwicklung der digitalen Werbelandschaft ein und fördert bewährte Geschäftspraktiken und Standards.

    [[[https://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/erste-guidelines-des-iab-europe-fuer-eine-nachhaltige-digitale-werbewirtschaft/?]]]

  • OVK-Studie: Gestiegene Verbraucherpreise stärken Handelsmarken

    OVK-Studie: Gestiegene Verbraucherpreise stärken Handelsmarken

    Handelsmarken haben sich durch die zuletzt deutlich gestiegenen Verbraucherpreise als nahezu gleichwertig zu Markenartikeln etabliert. Das ist das Ergebnis der Trendstudie "Handelsmarken, Herstellermarken, Markenwerbung". Sie zeigt die derzeitigen Einstellungen der Konsument*innen und mit welchen Stellschrauben sich Markenartikler folglich über entsprechende Kommunikation im Markt positionieren müssen.

    Denn laut der OVK-Trendstudie machen 83 Prozent der Befragten aktuell keine Unterscheidung zwischen Hersteller- und Handelsmarken und gehen davon aus, dass die Produkte im Kern identisch sind. Das zeigt die Herausforderung: "Markenartikel-Hersteller müssen das Vertrauen in ihre Marken erhöhen und ihre Stärken durch gezielte Kommunikation hervorheben, um sie im Gedächtnis der Konsument*innen zu verankern", sagt Steffen Bax (iq digital), stellvertretender Vorsitzender des OVK.

    Die repräsentative OVK-Trendstudie konzentriert sich auf Verbrauchsgüter aus Supermarkt, Discounter und Drogeriemarkt, sowie auf Gebrauchsgüter in entsprechenden Fachgeschäften, Waren- oder Versandhäusern oder den Filialen der Hersteller. Sie zeigt, Handelsmarken werden vor allem im Bereich der Lebensmittel präferiert. 60 Prozent der rund 3000 Befragten nannten hier Handelsmarken auf einer abgestuften Skala als "meine erste Wahl". Bei Haushaltsprodukten lag der Wert bei 54 Prozent, bei Körperpflege- und Kosmetikartikel bei 53 Prozent und auch für die Gesundheit nannte die Mehrheit mit 52 Prozent Handelsmarken vor Markenartikeln. Im Fall der Unterhaltungselektronik tendieren 42 Prozent zu Handelsmarken. Bei Modeartikeln, zu denen die Ware der großen Filialisten und der markeneigenen Stores gehören, bezeichneten 42 Prozent der Befragten Eigenmarken als erste Wahl. Modemarken präferieren folglich 58 Prozent.

    Der Grund für die Entscheidung findet sich zumeist im Geldbeute. 80 Prozent würden aufgrund der stark gestiegenen Lebenshaltungskosten ihre Kaufentscheidungen in erster Linie über den Preis treffen. 83 Prozent sind überzeugt, Handelsmarken und Markenartikel seien im Prinzip das Gleiche und würden oftmals im gleichen Werk produziert. Mit Markenartikel wird hingegen von 74 Prozent etwas Besonderes verbunden, etwa ein ansprechendes Design (70 Prozent), ein gutes Image (69 Prozent) und sie seien vor allem aus der Werbung bekannt (76 Prozent). Sie werden von der Mehrheit als qualitativ hochwertiger (62 Prozent) und vertrauenswürdiger (60 Prozent) bewertet. Allerdings weisen auch 38 beziehungsweise 40 Prozent der Befragten die Attribute Qualität und Vertrauenswürdigkeit den Handelsmarken zu.

    Zu den Fans von Markenartikeln zählen vor allem junge Zielgruppen. 36 Prozent der 16- bis 29-jährigen gaben an, dass ihnen das Prestige beim Kauf von Markenartikeln wichtig sei. Bei den 30- bis 49-jährigen sind es hingegen nur 28 Prozent, bei den über 50-jährigen nur 18 Prozent.

    "Markenartikel-Hersteller, die ihre werblichen Aktivitäten zuletzt angesichts der Kaufzurückhaltung reduziert haben, müssen sich folglich wieder in Erinnerung bringen. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sie die Beziehung zu ihren Zielgruppen und das Vertrauen in ihre Marken jetzt stärken müssen. Handelsmarken hingegen sollten über werbliche Kommunikation das Image ihrer Eigenmarken weiter aufpolieren", so das Fazit von Dirk Maurer (Ad Alliance), stellvertretender Vorsitzender des OVK.  

    Über die Trendstudie

    Die Daten für die Trendstudie „Handelsmarken, Herstellermarken, Markenwerbung“ wurden im Rahmen der elften Welle des Online-Vertrauens-Kompass des OVK erhoben. Für die repräsentative Umfrage hat das Marktforschungsinstituts dcore 2.996 Konsument*innen online befragt.

    Download und Links

    Trendstudie "Handelsmarken, Herstellermarken, Markenwerbung"

    Statistisches Bundesamt/Preissteigerungen (u.a. Nahrungsmittel imJuni plus 13,7 Prozent, Verbrauchsgüter plus 8,8 Prozent)

    Portrait Dirk Maurer
    Portrait Stefan Bax

    [[[https://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-studie-gestiegene-verbraucherpreise-staerken-handelsmarken-1/?]]]

  • 10 neue Qualitätszertifikate für Dienstleister

    10 neue Qualitätszertifikate für Dienstleister

    Zum Halbjahr des laufenden Jahres hat der BVDW insgesamt 10 Unternehmen in den Bereichen SEA, SEO und Trusted Agency mit Qualitätszertifikaten ausgezeichnet. Vorangegangen ist eine intensive Prüfung der Dienstleister.

    Die neu zertifizierten Unternehmen im Bereich von Search Engine Optimization (SEO) sind Bits & Passion GmbH, njoy online marketing GmbH, denkwerk GmbH, Digitas Pixelpark GmbH, Eprofessional GmbH, Aufgesang GmbH sowie iProspect GmbH. Das SEA-Qualitätszertifikatwurde Artefact Germany GmbH und Spacedealer GmbH ausgestellt. Als Trusted Agency erhielt die dotSource GmbH das Prüfsiegel. Die neuen Zertifikate sind bis Juni 2025 gültig.

    Im Digitalmarkt entstehen kontinuierlich neue Angebote von hochspezialisierten Anbietern. Die Komplexität der Dienstleistungen und Digitallösungen steigt bei immer kürzeren Innovationszyklen weiter rasant an. Im gleichen Maße fällt es Auftraggebern immer schwerer, potenzielle Dienstleister schnell und objektiv zu bewerten.

    An diesem Punkt setzen die Qualitätszertifikate des BVDW an. Sie bescheinigen ihren Trägern unter anderem eine transparente und seriöse Arbeitsweise sowie die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Systeme und Technologien. Auch das Know-how und die Kreativität der Beratung werden in einem standardisierten Verfahren geprüft. Potenziellen Kunden bieten die Prüfsiegel eine Orientierung. Die Auswahl qualitativ geeigneter Dienstleister wird damit einfacher und sicherer.

    Für die BVDW-Qualitätszertifikate können sich sowohl Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder des Digitalverbands innerhalb der offiziellen Fristen bewerben. Die nächste Einreichungsphase für Qualitätszertifikate startet ab Oktober 2023. Mehr Informationen auch zu weiteren BVDW-Qualitätszertifikaten erhalten Interessenten hier.

    [[[https://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/10-neue-qualitaetszertifikate-fuer-dienstleister/?]]]

  • Deutscher Digital Award 2023: „Best of“ geht an Denkwerk für „Struggly“

    Deutscher Digital Award 2023: „Best of“ geht an Denkwerk für „Struggly“

    In Bezug auf den großen Sieger der Deutschen Digital Awards (DDA) war sich die Jury einig: Dreimal Gold und einmal Bronze sowie der Award „Best-of“ für die Kölner Agentur Denkwerk und die Website „Struggly“. Das grafisch einfach gehaltene Angebot von Boggl Inc. hilft Kindern beim Lernen von Mathematik mit einem völlig neuen Ansatz. „Struggly ist ein herausragendes Beispiel, wie mit Hilfe von Visual- und UX-Design ein neues und spielerisches Lernen möglich ist – sogar für ein so trockenes Thema wie Mathe“, sagt Jury-Präsidentin Liane Siebenhaar (Accenture Song). Die überraschend frische Arbeit hat die Jury schnell überzeugt. Siebenhaar: „Die Arbeit zeigt die transformative Power, wie die edukative Landschaft revolutionieren wird“.

    Ebenfalls zu den großen Gewinnern darf sich Demodern zählen. Die Teams der Agentur in Hamburg und in Köln konnten in Summe sieben Awards mit nach Hause nehmen, die die Jury für Cases von den Kunden PWC, BMW Group/MINI, Chronext Service sowie Kellogg und das Esche Jugendkunsthaus vergab. Saatchi & Saatchi, Düsseldorf, sticht ebenfalls hervor. Das Team der Agentur erhielt für die „Cheat Cookies“ dreimal Gold. Die kanalübergreifende Kampagne wurde für die Oreo-Kekse des Kunden Mondelēz Europe realisiert.

    Insgesamt 79 Awards gab es in den zehn Hauptkategorien. „Die Siegerliste zeichnet sich durch eine beeindruckende inhaltliche Bandbreite aus. Wir haben die besten Cases von kreativen Kampagnen über professionelle Metaverse-Anwendungen bis hin zu KI-basierten Produkten ausgezeichnet. Diese Vielfalt hat uns als Jury unglaublich begeistert und einmal mehr die immense kreative Kraft von Marken, Unternehmen und Agenturen gezeigt. Genau das macht den Deutschen Digital Award als wichtigsten Award für digitale Kreativität im deutschsprachigen Raum aus“, sagt Anke Herbener, Jury-Mitglied und BVDW-Vizepräsidentin.

    Auch in diesem Jahr stammen auffällig viele herausragende Arbeiten von großen Marken. „Das zeugt vom Mut der Unternehmen und der Verantwortlichen, kreative Spitzenleistungen sowohl zu beauftragen wie auch zuzulassen. Es zeigt auch, dass insbesondere große Marken bereit sind, gemeinsam mit ihren Agenturen im digitalen Raum neue Wege zu gehen und zu experimentieren“, sagt Matthias Maurer, Jurymitglied und stellvertretender Vorsitzender des Fachkreises Full-Service-Digitalagenturen im BVDW. Und er ergänzt ein Anliegen der DDA-Jury: „Wir können die Verantwortlichen auf Kundenseite nur auffordern, noch deutlich mehr Mut zu wagen. Viele prämierte Cases zeigen nicht nur, dass es sich kreativ lohnt, die digitale Kommunikation auszuschöpfen, sie erzielen darüber hinaus oftmals einen bemerkenswert hohen Impact – die eigentliche Zielgröße, für die Marketer und Agenturen morgens aufstehen“, so Maurer.

    Vergeben wurden die Preise auf einer Award-Gala am Donnerstag im Nåpoleon Komplex in Berlin. Sponsoren des diesjährigen DDA sind der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW sowie YouTube. Weitere Unterstützer sind fritz-kola und Meta. Adzine, marketing-BÖRSE und die DMEXCO konnten als Medienpartner gewonnen werden.

    Über den Deutschen Digital Award

    Der Deutsche Digital Award wird vom Fachkreis Full-Service-Digitalagenturen (FSDA) im BVDW veranstaltet und ist der wichtigste Award für kreative digitale Spitzenleistungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beschreibungen der Cases, die Sieger sowie die komplette Shortlist stehen auf der Website deutscherdigitalaward.de.

    Downloads und Links

    Bildergalerie zur Preisverleihung
    Link zu den Gewinnern  
    Pressemitteilung zur Shortlist und den Trends 2023

    Portrait Liane Siebenhaar
    Portrait Anke Herbener
    Porträt Matthias Maurer

     

    [[[https://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/deutscher-digital-award-2023-best-of-geht-an-denkwerk-fuer-struggly/?]]]

  • OVK-Prognose für digitale Werbung 2023 – Umsätze wieder auf Wachstumskurs

    OVK-Prognose für digitale Werbung 2023 – Umsätze wieder auf Wachstumskurs

    Die Prognose des OVK für 2023 stützt sich auf die erwartete Konjunktur- und Einkommensentwicklung. Unter anderem zeigt die GfK-Konsumklimastudie für Januar den vierten Anstieg in Folge. Der Jahres-wirtschaftsbericht der Bundesregierung erwartet für das laufende Jahr ein Wachstum von 0,2 Prozent. „Insbesondere ein Rückgang bei den Energiepreisen und der Inflation sowie die Normalisierung in den Lieferketten bieten Potenzial für das Jahr 2023. Unsere Prognose geht davon aus, dass sich diese posi-tiven Einflussfaktoren in den nächsten Monaten auch in den Marketing-Maßnahmen widerspiegeln werden“, sagt Rasmus Giese, Vorsitzender des OVK.

    OVK verzeichnet wechselhaftes Jahr 2022
    Das abgelaufene Jahr hat die Erwartungen nur anfangs erfüllen können: Zunächst hatte sich die Wachs-tumsdynamik aus den Vorjahren im ersten Quartal 2022 deutlich fortgesetzt. Die Zurückhaltung der Werbetreibenden in Folge des Ukraine-Konfliktes schlug sich zunächst nicht in niedrigeren Werbeaus-gaben nieder, auch das zweite und dritte Quartal lagen jeweils über den Vorjahreszeiträumen. Das traditionell starke, vierte Quartal blieb hingegen unter den Erwartungen und unter den Umsätzen des Vorjahres. Insgesamt wuchs der digitale Display-Werbemarkt im Jahr 2022 um 1,1 Prozent. Die Netto-Spendings in Höhe von 5,2 Milliarden Euro markieren somit wieder einen neuen Höchstwert.

    Nachhaltigkeit als zentrales Thema 2023
    2023 wird der OVK das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus rücken. „Die digitale Werbeindustrie will nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen. Wir wollen unsere Branche nachhaltig aufstellen. Dafür wollen wir den CO2-Fußabdruck von digitaler Werbung analysieren und darauf aufbauend Ansätze für die standardi-sierte Messung sowie konkrete Lösungsvorschläge für einen reduzierten Ressourcenverbrauch entwickeln“, sagt Björn Kaspring, stellvertretender Vorsitzender im OVK. Ergebnisse dazu werden auch auf der DMEXCO im September ein zentrales Thema sein.

    Downloads:

    Porträt Rasmus Giese
    Porträt Björn Kaspring

    Charts OVK Prognose 2023-01

    [[[https://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-prognose-fuer-digitale-werbung-2023-umsaetze-wieder-auf-wachstumskurs/?]]]

  • Neue Zertifikate sorgen bei der Auswahl von Fachkräften für Transparenz und Qualität

    Neue Zertifikate sorgen bei der Auswahl von Fachkräften für Transparenz und Qualität

    Das neue Zertifikat für Fachkräfte im Marktsegment für den automatisierten Handel mit Werbeplätzen reiht sich in das bestehende Angebot der Fachkräftezertifikate ein. „Mit dem neuen Weiterbildungszertifikat baut der BVDW seine Aktivitäten im Bereich Aus- und Weiterbildung um einen wichtigen Baustein aus und sorgt so für mehr Qualität und Transparenz im Markt“, sagt Thomas Duhr, Vizepräsident des BVDW.

    Kaum eine andere Branche ist so komplex und von so vielen hochspezialisierten Anbietern geprägt wie der digitale Werbemarkt. Auftraggebern wie auch Arbeitgebern fällt es daher schwer, potenzielle Dienstleister sowie Fachkräfte schnell und objektiv zu bewerten. Genau hier setzen die Fachkräftezertifikate des BVDW an.

    „Das neue Fachkräftezertifikat mit dem Schwerpunkt auf Programmatic Buying ist ein wichtiger Meilenstein im weiterhin rasant wachsenden Programmatic-Markt. Es schafft einen Qualitätsstandard, auf den sich Mitarbeitende wie Unternehmen gleichermaßen berufen können“, sagt Carsten Becker (Omnicom Media Group Germany GmbH), stellvertretender Vorsitzender der Fokusgruppe Programmatic Advertising.

    Das neue Fachkräftezertifikat ergänzt die bestehenden Auszeichnungen für Affiliate- und Search-Marketing, für Digital Customer Experience Manager sowie für allgemeines digitales Marketing. Für den Bereich Digital Marketing Quality (DMQ), der sich mit Qualitätssicherung und Verifizierung von Kampagnen beschäftigt, steht ein Fachkräftezertifikat unmittelbar vor dem Start. Die Blaupause für die Zertifikate liefert der SEO-Bereich, seit 2019 haben sich bereits mehr als 500 Personen zertifizieren lassen. Diese hohe Nachfrage zeigt den Bedarf für Transparenz und Sicherheit im digitalen Werbemarkt.

    Für das Testat zu Programmatic Buying müssen die Teilnehmenden ähnlich wie für die anderen Fachkräftezertifikate in 60 Minuten 60 Multiple-Choice-Fragen zu 85% korrekt beantworten. Sie beziehen sich auf das Ökosystem Programmatic Advertising und hier speziell auf den Einkaufsbereich. Dazu gehören Aspekte zu Marktteilnehmenden, Kampagnenplanung und Optimierung, KPIs, Kennzahlen, Tools, Werbemittel sowie Einkaufs- und Bidding-Prozessen.

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    Porträt Thomas Duhr
    Porträt Carsten Becker

     

    [[[https://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/neue-zertifikate-sorgen-bei-der-auswahl-von-fachkraeften-fuer-transparenz-und-qualitaet/?]]]

  • OVK-Prognose: Display-Werbemarkt wächst trotz der Krisensituation deutlich

    OVK-Prognose: Display-Werbemarkt wächst trotz der Krisensituation deutlich

    Die von Corona geprägte Zeit hat den Trend zur Digitalisierung verstärkt. Mediennutzung, Handel und Kommunikation haben sich aufgrund der Pandemie in den beiden vergangenen Jahren sehr stark ins Internet verlagert. Das hohe Niveau des Vorjahres der Online-Display-Werbung wurde im ersten Halbjahr erneut übertroffen. Allerdings fiel das Wachstum etwas geringer als erwartet aus, da die Prognose vor dem Beginn des Ukraine-Kriegs erstellt wurde. 

    Im ersten Quartal stiegen die Display-Umsätze um 9,7 Prozent, im zweiten Quartal lag das Plus bei 2,3 Prozent, was erneut einen Bestwert für diesen Zeitraum darstellt. „Das sind positive Signale für die deutsche Werbewirtschaft. Auch in einem schwierigen Marktumfeld investieren die Werbetreibenden kräftig in die digitalen Kanäle. Für das Gesamtjahr gehen wir deshalb von einem Wachstum von 6,8 Prozent auf 5,468 Milliarden Euro für den Display-Werbemarkt aus“, sagt Rasmus Giese (United Internet Media), Vorsitzender des OVK. Die aktualisierte Prognose fällt niedriger aus, als das Plus von 11,8 Prozent, das im Frühjahr erwartet wurde. Aber der OVK rechnet weiterhin mit einem neuen Rekordwert. Es wird deutlich, dass Werbungtreibende unverändert Budgets in Richtung der digitalen Display-Werbung verschieben. Sie erkennen die Vorteile, zu denen insbesondere Effizienz und Flexibilität gehören. 

    Für den Bereich Bewegtbild prognostiziert der OVK für 2022 ein Wachstum der Bewegtbild-Umsätze in Deutschland auf über zwei Milliarden Euro. Erstmals wurde auch der digitale Audiomarkt betrachtet. Die mit Online-Audio-Werbung generierten Umsätze für 2021 lagen bei 110 Millionen Euro und werden in diesem Jahr um 19 Prozent auf etwa 130 Millionen Euro wachsen.

    Beim Blick auf einzelne Segmente zeigt sich, vieles, was wegen der Pandemie niedrig priorisiert wurde oder nicht wie gewohnt möglich war, erfuhr in diesem Jahr einen kräftigen Aufschwung. Dazu zählen die Branchen Touristik und Bekleidung, die im ersten Halbjahr 2022 bei den Brutto-Werbespendings die höchsten Wachstumsraten aufweisen. Zum Spitzentrio gehört auch Werbung der Pharmabranche.

    Die parallel veröffentlichte OVK-Trendstudie „Mediennutzung und Konsumverhalten in Krisenzeiten“ spiegelt die Entwicklung der Werbeausgaben auf Seiten der Konsumentinnen und Konsumenten wider. „Wir sehen einen Zwiespalt in der gesellschaftlichen Entwicklung. Auf der einen Seite besteht eine Unsicherheit, bedingt durch Inflationseffekte und sprunghaft gestiegenen Energiekosten, anderseits möchten Konsumentinnen und Konsumenten die Zeit der Einschränkungen kompensieren und zeigen eine hohe Bereitschaft für Ausgaben“, sagt Björn Kaspring (Ströer Digital Media), stellvertretender Vorsitzender im OVK.

    Laut den Studienergebnissen beunruhigen die steigenden Lebenshaltungskosten 78 Prozent der Befragten. Gleichzeitig versuchen 53 Prozent, sich durch Restaurantbesuche positive Moment zu schaffen. 51 Prozent gönnen sich bewusst schöne Dinge, 45 Prozent empfanden die vergangenen beiden Jahre entbehrlich genug und möchten jetzt nicht mehr verzichten.

    Weitere Infos und Hintergründe auch auf ovk.de

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  • Webinar: Einblicke in die Privacy Sandbox – ein Austausch unter BVDW-Mitgliedern

    Webinar: Einblicke in die Privacy Sandbox – ein Austausch unter BVDW-Mitgliedern

    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.  nimmt eine besondere Rolle im digitalen Marketing für die Ausgestaltung des gesamten Ökosystems ein. Daher hat der BVDW zusammen mit Google ein zweiteiliges Webinar im Vorfeld der DMEXCO konzipiert. Ziel ist die Aufklärung unserer Verbandsmitglieder zu den technischen Details der Privacy Sandbox APIs. Die Inhalte betreffen die API für die Leistungsmessung, einen Überblick über die Reports sowie die zentralen Fragen, die im Moment noch offen sind.

    Das erste Online-Seminar findet am Donnerstag, den 8. September von 15 bis 16 Uhr, statt. Gastgebende BVDW-Gremien sind die Fokusgruppen Affiliate Marketing und Digital Marketing Quality (DMQ). Moderiert wird die Session von Markus Wigbels, CEO von easy Marketing und Leiter des Technik Labs Affiliate Marketing im BVDW. Bei Interesse an einer Teilnahme meldet Euch gerne per MAIL an Ina Franke (franke[at]bvdw.org).

    Das zweite Webinar mit Fokus auf Ad APIs übernimmt die Fokusgruppe Programmatic Adverting am Dienstag, den 13. September von 15 bis 16 Uhr. Moderator der Veranstaltung ist Eric Hall, Berater mit Halls of… und Vorsitzender der Fokusgruppe Programmatic Adverting im BVDW. Hier geht es zur ANMELDUNG für den zweiten Termin.

     

    [[[https://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/webinar-einblicke-in-die-privacy-sandbox-ein-austausch-unter-bvdw-mitgliedern/?]]]

  • Neue OVK-Trendstudie zur Akzeptanz von Werbung im Internet veröffentlicht

    Neue OVK-Trendstudie zur Akzeptanz von Werbung im Internet veröffentlicht

    Die aktuelle Trendstudie untersucht die Akzeptanz der Werbung im Internet. Demnach sind sich drei Viertel der Befragten (71 Prozent) bewusst, dass Werbung ein unverzichtbares Finanzierungsmittel der digitalen Angebote im Internet ist. Gleichzeitig empfindet mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) Werbung als grundsätzlich störend.

    Zwei von drei Befragten (67 Prozent) geben an, dass sie eher auf Werbung achten, wenn diese gut gestaltet ist. Dabei zeigt sich, dass die Altersgruppe der Digital Natives, Personen zwischen 16 und 29 Jahren, insgesamt empfänglicher und aufgeschlossener ist als die Altersgruppen der 30- bis 49-Jährigen oder 50 Jahre und älter.

    Im Vergleich personalisierter Werbung mit der kontextualisierten Werbung zeigt sich, dass personalisierte Werbung eine höhere Aufmerksamkeit erhält. Allerdings erzielt die kontextualisierte Werbung mehr Akzeptanz. „Nutzer gehen davon aus, dass Werbung und Webseiteninhalte aufeinander abgestimmt sind. Sie sehen die Werbung als wertvolle Ergänzung. Passt die Werbung nicht zu den Inhalten der Seite, ist dies irritierend“, erklärt Timo Lütten (Ad Alliance/RTL Data), Leiter der OVK-Unit Umfeldqualität und Werbewirkung im BVDW. Anders verhält es sich mit der Wahrnehmung von personalisierter Werbung. „Fast zwei Drittel fühlen sich durch die auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Werbung unwohl und ausspioniert. Digital Natives bilden dabei die Ausnahme. Eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Werbung findet mit 57 Prozent der 16- bis 29-Jährigen eine höhere Akzeptanz als es im deutschlandweiten Durchschnitt der Fall ist“, führt Lütten weiter aus.

    Eine klare und sichtbare Kennzeichnung von Werbung ist für 71 Prozent der Befragten ein Muss. Ungekennzeichnete Werbung ist besonders für Personen ab 50 Jahre ein No-Go.

    Imagetransfereffekte entstehen zwischen der Medienmarke und der werbenden Marke. Werbeumfelder können sich somit positiv oder negativ auf die Wahrnehmung von Werbung auswirken. Über die Hälfte der Befragten bestätigen solche Transfereffekte von digitalen Werbeträgern zu der werbenden Marke. Werbung auf etablierten Qualitätsumfeldern wird als positiver und glaubwürdiger wahrgenommen. Am stärksten tritt dieser Effekt der Medienmarke erneut bei den Digital Natives auf.

    Die Befragung macht jedoch deutlich, dass der Effekt in beide Richtungen wirkt und sich die platzierte Werbung auch auf das Werbeumfeld überträgt. So gaben 81 Prozent der Befragten an, dass durch unseriöse Werbung das Ansehen eines digitalen Angebotes sinken kann.

     

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  • OVK-Report für digitale Werbung 2022/01 – Werbewachstum weiter auf hohem Niveau

    OVK-Report für digitale Werbung 2022/01 – Werbewachstum weiter auf hohem Niveau

    Durch die Corona-Pandemie kam es im vergangenen Jahr zu einem erneuten Anstieg in der Verbreitung digitaler Endgeräte (Plus von 9,8 Prozentpunkten). Die digitale Transformation ist im Alltag der Menschen angekommen, wodurch sich immer mehr Aktivitäten in das Internet verlagern.

    Der Display-Werbemarkt, bei dem ein Plus von einer Milliarde auf nun 5,120 Milliarden Euro ermittelt wurde, profitiert von der Corona-Pandemie und der digitalen Transformation. Das Wachstum wird sich laut Prognose fortsetzen und es wird mit einem weiteren Anstieg um 11,8 Prozent auf 5,723 Milliarden Euro gerechnet. Ein Unsicherheitsfaktor bildet die derzeitige Lage in der Ukraine, da die Prognose vor Kriegsbeginn erstellt wurde. Die Folgen für die Weltwirtschaft sind noch nicht absehbar.

    Der OVK-Report 2022/01 behandelt die aktuellen Marktzahlen und liefert Details zu den Bereichen Bewegtbild und Programmatic. Weiterhin gibt es einen Artikel der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (agof) e. V., der die Ausstattung der Bundesbürger mit digitalen Endgeräten untersucht und vertiefende Einblicke in die Trendstudie Paid Content des OVK.

    Downloads:

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-report-fuer-digitale-werbung-202201-werbewachstum-weiter-auf-hohem-niveau/?]]]

  • BVDW-Qualitätszertifikate: Bewerbungsphase beginnt am 1. April

    BVDW-Qualitätszertifikate: Bewerbungsphase beginnt am 1. April

    Über die BVDW-Seite unter https://www.bvdw.org/zertifizierungen/qualitaetszertifikate/ wird es ab dem 1. April (Deadline: 30. April) möglich sein, sich für die Qualitätszertifikate des BVDW zu bewerben. Sie sind eine tragende Säule der Entscheidungsfindung werbungtreibender und auftraggebender Unternehmen in Deutschland. Die Qualitätszertifikate des Bundesverbands Digitale Wirtschaft erhalten nur Agenturen, die einen umfangreichen und anspruchsvollen Prüfungsprozess durchlaufen. Die Bedingungen sind unter https://www.bvdw.org/zertifizierungen/qualitaetszertifikate/ zu finden. Alle ausgezeichneten Agenturen sind auf der BVDW-Webseite in den jeweiligen Bereichen aufgeführt. Wer aktuell auf der Suche nach einer geeigneten Agentur ist, findet hier eine Übersicht der aktuellen Zertifikatsinhabern.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-qualitaetszertifikate-bewerbungsphase-beginnt-am-1-april/?]]]

  • OVK-Marktzahlen: Digitaler Display-Werbemarkt wächst 2021 um mehr als eine Milliarde Euro

    OVK-Marktzahlen: Digitaler Display-Werbemarkt wächst 2021 um mehr als eine Milliarde Euro

    Im Jahr 2021 wurden insgesamt 5,120 Milliarden Euro mit digitaler Displaywerbung in Deutschland umgesetzt. Als starker Treiber erwies sich erneut die Corona-Pandemie, die die Digitalisierung weiter vorantreibt und Katalysator für den digitalen Werbemarkt ist. Eine hohe Nachfrage gab es im Bereich Programmatic Advertising. Der Anteil programmatischer Buchungen an den gesamten Display-Erlösen stieg im Jahr 2021 auf 70 Prozent. Auf Bewegtbild-Werbung entfielen im vergangenen Jahr 34 Prozent der Umsätze.

    Unveränderter Spitzenreiter bei den Display-Spendings sind die Wirtschaftsbereiche Dienstleistungen, Handel und Kfz. Mit einem Anteil von unter 10 Prozent am Mediamix in der Kategorie Digital weisen die Branchen Medien, Körperpflege und Ernährung hohes Potenzial auf.

    Rasmus Giese (United Internet Media), Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises (OVK), prognostiziert: „Die Sondereffekte der Pandemie werden in der Wirkung zwar etwas nachlassen, die Werbebudgets werden sich aber weiterhin in den digitalen Bereich verlagern. Trotz der durch Corona bedingten außerordentlichen Entwicklung der letzten zwei Jahre wird sich deshalb das zweistellige Wachstum auf dem hohen Niveau fortsetzen. Der OVK rechnet für das Jahr 2022 mit einem Plus des digitalen Displaywerbemarktes von 11,8 Prozent auf mehr als 5,7 Milliarden Euro.“

    Der Bereich Programmatic Advertising wird im laufenden Jahr voraussichtlich die 4-Miliarden-Marke überspringen und sich auf einem Niveau in Höhe von 71 Prozent stabilisieren. Im Jahr 2022 erwartet der OVK für die Bewegtbild-Werbung Umsätze in Höhe von 2,1 Milliarden Euro. Den größeren Anteil der Umsätze macht mit 63 Prozent allerdings weiterhin die In-Page-Werbung aus.

    Zudem veröffentlicht der BVDW die Trendstudie Paid Content. Zentrale Frage: Wie groß ist die Zahlungsbereitschaft der Nutzerinnen und Nutzer für redaktionelle Inhalte im Internet? In einer Trendbefragung im Rahmen der siebten Welle des Online-Vertrauens-Kompass hat der OVK User zum Thema „Paid Content“ befragt.

    Lediglich jeder fünfte Nutzer redaktioneller Inhalte im Internet konsumiert kostenpflichtige Angebote (21 Prozent). Darunter sind Männer (63 Prozent) und junge Nutzer zwischen 16 und 29 Jahren (27 Prozent) überdurchschnittlich vertreten.

    Abonnements kostenpflichtiger E-Paper und E-Magazine werden am häufigsten genutzt, gefolgt von kostenpflichtigen Zugängen zu Nachrichtenportalen oder Online-Services. Kostenpflichtige Podcasts folgen an dritter Stelle. Ein Trend lässt sich in der Altersstruktur erkennen. Demnach sprechen E-Paper oder E-Magazine vor allem Personen ab 50 Jahren an, während kostenpflichtige Podcasts mehrheitlich von Jüngeren genutzt werden. Personen, die ausschließlich nicht zahlungspflichte Inhalte konsumieren, sind mehrheitlich 50 Jahre oder älter (54 Prozent). Über ein Drittel der Nicht-Zahler findet, dass Nachrichteninhalte immer kostenfrei sein sollten (37 Prozent).

    Die zahlungsbereiten Nutzer redaktioneller Inhalte sind offen für unterschiedlichste Zugangsbedingungen, Nicht-Zahler sprechen sich hingegen für Zugangsbedingungen aus, die weiterhin eine für eine kostenfreie Nutzung ermöglichen. Für zwei Drittel der Nutzer kommt als Alternative zu Bezahlmodellen eine verpflichtende Zustimmung zu Website-Cookies in Frage (66 Prozent). Über die Hälfte kann sich eine verpflichtende Registrierung vorstellen (54 Prozent). Diese Nutzer akzeptieren den Einsatz von Instrumenten, die bei zielgruppenbezogener Werbung zum Einsatz kommen, wenn sie darüber Inhalte weiterhin kostenfrei nutzen können.

    Steffen Bax (iq digital media marketing), stellvertretender Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises (OVK), resümiert: „Die Finanzierung der kostenlosen Nutzung über Werbung ist für die Nutzer ein bekanntes und akzeptiertes Modell. Sowohl zahlende Nutzer als auch Nutzer ausschließlich kostenfreier Inhalte führen unter der offenen Nennung Werbung als Möglichkeit auf, journalistische Inhalte im Netz zu finanzieren. Insgesamt zeigt unsere Untersuchung, dass Werbeerlöse nach wie vor unverzichtbar für die Finanzierung journalistischer Inhalte im Internet sind.“

    Die Trendstudie Paid Content wurde im Oktober 2021 durchgeführt. Befragt wurden rund 3.000 Nutzer digitaler Medien-Angebote.

     

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    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-marktzahlen-digitaler-display-werbemarkt-waechst-2021-um-mehr-als-eine-milliarde-euro/?]]]

  • Neues BVDW-Whitepaper zur Ad-Standardisierung und Werberegulierung im Online-Audio-Markt

    Neues BVDW-Whitepaper zur Ad-Standardisierung und Werberegulierung im Online-Audio-Markt

    Laut dem Online-Audio-Monitor 2021 wird der Anteil der Podcast-Nutzer auf 30 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung geschätzt. Dies bedeutet, dass immerhin 20,9 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig Podcasts hören. Die Hörer hatten im Jahr 2021 die Auswahl zwischen mehr als 70.000 deutschsprachigen Podcast-Shows. Für Werbekunden besteht somit eine enorm große Auswahl, um nicht nur den richtigen Podcast für die eigene Marke, die eigenen Produkte oder das eigene Unternehmen zu finden, sondern auch das passende Werbeformat auszuwählen.

    Ob Co-Host-Read, On-Air-Promotion, Presenter-Read, Sponsoring, Infomercial, Dynamic-Podcast-Spot, Radio-Spot, Branded-Episode, Branded-Show oder Corporate-Podcast – die Werbeformate im Online-Audio-Markt sind vielfältig und vielversprechend. Die Bezeichnungen der unterschiedlichen Werbeformate sind bislang jedoch nicht vereinheitlicht.

    Die BVDW-Fokusgruppe Audio möchte deshalb mit ihrem Whitepaper „Ad-Standardisierung und Werberegulierung im Online-Audio“ dazu beitragen, die unterschiedlichen Begrifflichkeiten und Definitionen für Podcast-Werbeformate branchenweit zusammen zu führen und zu vereinheitlichen. Neben Definitionen der Werbeformate im Online-Audio erläutert das Whitepaper der BVDW-Fokusgruppe Audio auch Tech-Spezifikationen für Podcast-Spots und gibt Empfehlungen zu Werberegulierungen. Für Werbekunden bedeutet dies, dass sie künftig genauer wissen, welche Optionen zur Verfügung stehen.

    Tina Jürgens (zebra-audio.net GmbH & Co. KG und Vorsitzende der Fokusgruppe Audio im BVDW) erklärt: „Die Fokusgruppe Audio des BVDW gibt mit dem neuen Whitepaper allen Marktteilnehmern einen Überblick über die gängigen Werbeformate und ihren bestmöglichen Einsatz sowie Empfehlungen im Umgang mit Werberegulierungen. Mit einer stärkeren Vereinheitlichung von Begrifflichkeiten und einer größeren Standardisierung erhalten Werbetreibende eine bessere Transparenz und mehr Sicherheit. Die Professionalisierung des Podcast-Marktes wird insgesamt weiter vorangetrieben.“

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    Whitepaper „Ad-Standardisierung und Werberegulierung im Online-Audio“
    Porträt Tina Jürgens

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/neues-bvdw-whitepaper-zur-ad-standardisierung-und-werberegulierung-im-online-audio-markt/?]]]

  • Deutscher Digital Award 2022: Einreichungen sind ab 7. Dezember möglich

    Deutscher Digital Award 2022: Einreichungen sind ab 7. Dezember möglich

    Der Deutsche Digital Award hat sich seit mehr als acht Jahren zu einem der bedeutendsten Awards für digitale Spitzenleistungen in der DACH-Region entwickelt. Anke Herbener, Vizepräsidentin des BVDW betont: „Agenturen gehören zu den wichtigsten Treibern der digitalen Transformation, eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die uns alle betrifft. Um diese relevanten und innovativen Arbeiten möglichst vollumfänglich abzubilden und zu würdigen, haben wir eine einzigartige Vielfalt an Digital-Award-Kategorien geschaffen.“

    Auszeichnungen werden in den gewohnten zehn Oberkategorien Digital Advertising Formats, Digital Advertising Campaigns, Digital Live-Experience, Branded Content, Website (Stationary & Mobile), Digital Commerce, Mobile Apps, Social/Dialog, Digital Transformation und Digital for Good (Nachhaltigkeitspreis) verliehen und teilen sich in 31 Unterkategorien auf.

    "Wir vergeben den Corona-Sonderpreis auch in diesem Jahr. Natürlich, weil es leider immer noch passt. Aber auch, weil wir uns darauf freuen, aus professioneller Sicht: Denn bei den eingereichten digitalen Arbeiten für den Sonderpreis treten in der kreativen Ausarbeitung gleichberechtigt Relevanz und Emotion auf – in besonders großer Konzentration" ergänzt Stefan Mohr, Vorsitzender des Fachkreises Full-Service-Digitalagenturen im BVDW.

    Einreichungsunterlagen, Bewertungskriterien und Informationen zum Kategoriensystem sind unter www.deutscherdigitalaward.de zu finden.

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    Porträt Anke Herbener
    Porträt Stefan Mohr

    Kontakt

    Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
    Schumannstraße 2, 10117 Berlin
    www.bvdw.org

    Ansprechpartner für Medien

    Jennifer Hammel, Pressesprecherin
    Tel: +49 30 2062186-21
    hammel[at]bvdw.org

    Claudia Schebesta, Bereichsleiterin Digital Business
    Tel: +49 30 28 88 580-38
    schebesta[at]bvdw.org

    Über den BVDW

    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben oder deren Wertschöpfung auf dem Einsatz digitaler Technologien beruht. Als Impulsgeber, Wegweiser und Beschleuniger digitaler Geschäftsmodelle vertritt der BVDW die Interessen der Digitalen Wirtschaft gegenüber Politik und Gesellschaft und setzt sich für die Schaffung von Markttransparenz und innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen ein. Sein Netzwerk von Experten liefert mit Zahlen, Daten und Fakten Orientierung zu einem zentralen Zukunftsfeld. Neben der DMEXCO und dem Deutschen Digital Award richtet der BVDW eine Vielzahl von Fachveranstaltungen aus. Mit Mitgliedern aus verschiedensten Branchen ist der BVDW die Stimme der Digitalen Wirtschaft.

     

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/deutscher-digital-award-2022-einreichungen-sind-ab-7-dezember-moeglich/?]]]

  • Janine Kühnrich als erste Frau in den OVK-Vorsitz gewählt

    Janine Kühnrich als erste Frau in den OVK-Vorsitz gewählt

    Der Online-Vermarkterkreis (OVK) ist die Interessenvertretung der Online-Vermarkter im deutschen Werbemarkt. Derzeit sind hier 18 der größten deutschen Vermarkter organisiert. Seinen Mitgliedern bietet der OVK die Möglichkeit, sich untereinander zu aktuellen Branchenthemen zu vernetzen. Im Zusammenspiel mit den Online-Mediaagenturen verantwortet er die Standardisierung von Prozessen und Formaten sowie qualitätssichernde Maßnahmen für die gesamte Online-Marketing-Branche. Ziel des OVK ist die Erhöhung von Markttransparenz und Planungssicherheit. Im OVK sind die Units Ad Tech & ProgrammaticMarketing & KommunikationMarktzahlen und Umfeldqualität & Werbewirkung aktiv.

    Mehr Informationen unter ovk.de

     

    Porträt Rasmus Giese, United Internet Media (Vorsitz)

    Porträt Steffen Bax, iq digital (stv. Vorsitz)

    Porträt Björn Kaspring, Ströer Digital Media (stv. Vorsitz)

    Porträt Janine Kühnrich, Media Impact (stv. Vorsitz)

    Porträt Dirk Maurer, Ad Alliance (stv. Vorsitz)

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/janine-kuehnrich-als-erste-frau-in-den-ovk-vorsitz-gewaehlt/?]]]

  • BVDW-Trendstudie 2021: Corona und die Folgen für Werbung, Konsum und Kaufkraft

    BVDW-Trendstudie 2021: Corona und die Folgen für Werbung, Konsum und Kaufkraft

    Die Corona-Pandemie hat deutlichen Einfluss auf die Einstellung zur Werbung und auf das Einkaufsverhalten der Verbraucher. Dabei hat sich die Ausgabebereitschaft stärker verändert als ursprünglich erwartet. Im Juli 2020 sind zwei Drittel der Befragten davon ausgegangen, dass sich ihr Einkaufsverhalten nicht verändern würde. 24 Prozent haben angekündigt, sich auf das Nötigste beschränken zu wollen und 10 Prozent der Befragten wollten in den Folgemonaten mehr einkaufen als zuvor. Ein Jahr später zeigt sich, dass 29 Prozent der Befragten nur das Nötigste gekauft haben und 21 Prozent haben dagegen mehr eingekauft als vorher. Die Bereitschaft, mehr auszugeben, wurde im Juli 2020 unter dem Eindruck des ersten Lockdowns also deutlich unterschätzt. Die Beurteilung des zukünftigen Konsums fällt im Juli 2021 positiver als im Vorjahr aus: Der Anteil derjenigen, die nur das Nötigste einkaufen wollen, sinkt auf 22 Prozent, während der Anteil der Personen, die mehr einkaufen wollen, von 10 Prozent auf 18 Prozent steigt.

    Bei jungen Menschen zwischen 16 und 29 Jahren sind die Veränderungen des Einkaufsverhaltens besonders groß: Lediglich 38 Prozent geben im Juli 2021 an, nichts verändert zu haben. 27 Prozent haben sich auf das Nötigste beschränkt, 34 Prozent haben jedoch mehr eingekauft und damit auch corona-bedingte Einschränkungen an anderer Stelle kompensiert. Ähnlich verhält es sich mit der Kaufkraft: 30 Prozent haben weniger Geld zur freien Verfügung (gesamt: 26 Prozent), 18 Prozent verfügen jedoch über mehr Geld für Einkäufe (gesamt: 12 Prozent).

    Timo Lütten (DATA Alliance (Gruner + Jahr Deutschland GmbH)), Leiter der OVK-Unit Umfeldqualität & Werbewirkung im BVDW betont: „Das Stöbern in Online-Shops ist für alle Altersgruppen aber vor allem für die Digital Natives eine Alternative zum Schaufensterbummel. Für die 16-29-Jährigen ist Online-Shopping dabei sowohl Entschädigung für all die Dinge, die gerade nicht möglich sind, als auch Zeitvertreib. Und das Bedürfnis, sich nach den Monaten des Verzichts etwas zu gönnen, ist bei jungen Menschen am stärksten ausgeprägt.“

    Insgesamt hat sich Online-Shopping weiter fest etabliert. Obwohl der Einkauf vor Ort mittlerweile wieder möglich ist, nutzen über die Hälfte der Befragten weiterhin Online-Shopping-Angebote. Nach Beendigung des Lockdowns besuchen die Verbraucher den lokalen Handel zwar wieder, der Online-Einkaufsbummel ohne feste Kaufabsicht ist jedoch eine gut genutzte Alternative.

    Wie bereits im Juli 2020 weisen auch ein Jahr später jene Werbekreationen hohe Zustimmungswerte auf, die „Hoffnung“ und „Zusammenhalt“ vermitteln. Werbung, die mit Party-Stimmung arbeitet, wird nach wie vor als deplatziert empfunden. Das Thema „Social Distancing“ findet weniger Zustimmung als im Vorjahr, nur noch 34 Prozent gefällt Werbung, die dies thematisiert. Mehr als ein Drittel der Befragten ist offen für Werbung und lässt sich durch sie inspirieren. Für 36 Prozent ist Werbung auch Anregung, sich etwas Gutes zu tun. Bei der Frage nach der Rückkehr zu mehr sozialen Kontakten und Freizeitaktivitäten spaltet sich das Bild: So kommen für fast zwei Drittel zwar wieder mehr Kontakte in Frage, Feiern im großen Rahmen oder den Besuch von Großveranstaltungen planen jedoch nur die wenigsten – bei den 16- bis 29-Jährigen aber immerhin jeder Vierte.

    Zum Studien-Design: In mehreren Trendbefragungen hat der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Internetnutzer dazu befragt, wie sich durch die Pandemie ihr Einkaufsverhalten, ihre Kaufkraft und ihre Einstellungen zu Werbung und Kampagnenkreationen verändert haben. Die Ergebnisse wurden als Trendstudie 2021 zusammengefasst. Die Umfragen wurden im Juli 2020, im April 2021 sowie im Juli 2021 durchgeführt. Befragt wurden jeweils rund 3.000 Nutzer digitaler Medien-Angebote. Die Ergebnisse sind Online-repräsentativ nach Geschlecht, Alter und Bildung.

     

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  • BVDW-Leitfaden zu Dienstleistern und Tools für Datenschutz-Compliance veröffentlicht

    BVDW-Leitfaden zu Dienstleistern und Tools für Datenschutz-Compliance veröffentlicht

    Unternehmen, die digitale Inhalte publizieren, und deren Dienstleister und Partner unterliegen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Beteiligte des Werbeökosystems müssen im Rahmen der gemeinsamen Verantwortung daher sicherstellen, dass die Entscheidung der Nutzer hinsichtlich Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten respektiert wird. Dazu ist es essenziell, zu wissen, welche Datenverarbeitungsaktivitäten bei der Ausspielung digitaler Werbung erfolgen.

    Dabei helfen technische Monitoring-Lösungen. Der Markt für entsprechende Tools entwickelt sich derzeit mit hoher Geschwindigkeit. Das Leistungsspektrum und die Kosten unterscheiden sich hierbei teils erheblich. In der Unit Ad Tech & Programmatic des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. wurden deshalb zehn Anbieter anhand von 22 Kriterien untersucht. Diese Kriterien lassen sich vier Bereichen zuordnen: Zum einen sind Erkennung und Dokumentation von 1st-Party- und 3rd-Party-Aktivitäten und die anschließende Prüfung dieser Aktivitäten von Bedeutung. Darüber hinaus wurde untersucht, inwieweit die Tools die Durchsetzung der Vorschriften unterstützen, beispielsweise durch das Blocking von Kampagnen, die nicht datenschutzkonform sind. Abschließend wurden die Anforderungen für die Verwaltung der Vendoren und Dienstleistern beleuchtet.

    „Ein dauerhaftes Monitoring der Ausspielung von Werbung und der daran beteiligten Vendoren ist ebenso notwendig wie aufwändig. Unsere Übersicht soll den Marktteilnehmern helfen, geeignete Dienstleister zur kontinuierlichen Compliance-Prüfung zu finden, um die datenschutzrechtlichen Anforderungen sicherzustellen“, betont Alwin Viereck (United Internet Media), Leiter der OVK-Unit Ad Tech & Programmatic.

    Abdelkader Barjiji (Ströer Media Solutions), ebenfalls Leiter der OVK-Unit Ad Tech & Programmatic ist sich sicher: „Datenschutz-Compliance ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller Marktteilnehmer. Unser Leitfaden hilft, den richtigen Anbieter und das richtige Tool zu finden. Insbesondere Publisher und ihre Dienstleister sollten mit Blick auf den Schutz von Betroffenendaten und Gesetzgebung auf Maßnahmen und Tools zurückgreifen, die die Datenschutzkonformität der Kampagnenausspielung gewährleisten.“

     

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  • Entscheidungsentwurf zum TCF: BVDW begrüßt wichtigen Schritt in Richtung Rechtssicherheit

    Entscheidungsentwurf zum TCF: BVDW begrüßt wichtigen Schritt in Richtung Rechtssicherheit

    „Für die Digitale Wirtschaft in Deutschland ist der Schutz der Privatsphäre der Konsumenten sehr wichtig. Wir haben bereits in den letzten Jahren einen offenen und intensiven Austausch mit den deutschen Behörden zu der Thematik geführt. Wir freuen uns auf den weiteren Dialog, um gemeinsam das TCF-Framework weiterzuentwickeln und damit den Daten- und Privatsphärenschutz zu stärken“, konkretisiert BVDW-Präsident Dirk Freytag (Content Pass).

    Die Digitale Wirtschaft hat mit dem TCF-Framework seit 2018 einen eigenen Branchenstandard geschaffen, der die Anwendung und operative Umsetzung der Rechtsgrundlagen zur Datenverarbeitung gemäß DSGVO ermöglichen soll. Dieser Schritt wurde unternommen, da die Datenschutzgesetzgebung bis dato Raum für Interpretationen bietet. Dies führt zu einer Verunsicherung in der Branche: Es ist unklar, wie 100 Prozent datenschutzkonform agiert werden kann, zugleich fehlt eine verbindliche und einheitliche Auslegung des Rechtsrahmens durch die Behörden. Ziel des Branchenstandards (TFC 2.0) war und ist es, Rechtssicherheit und Datenschutzkonformität in Europa selbst zu schaffen.

    Der dafür geschaffene Standard TCF, seit 2020 in der Version 2.0, hat sich mittlerweile im Markt, auch in Deutschland, etabliert. „Es ist positiv zu bewerten, dass die belgische Datenschutzbehörde den Kern des TCF anerkennt. Das Verfahren bietet uns nun die Möglichkeit, die Aspekte des Standards, die noch nicht perfekt sind, gemeinsam mit den Datenschutzaufsichtsbehörden für Europa zu modifizieren und rechtssicher zu gestalten“, erläutert BVDW-Präsident Dirk Freytag (Content Pass).

    Die Digitale Wirtschaft unterliegt als innovative Branche einer rasanten Entwicklung. Der Schutz der Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer sollte und muss jedoch aus Sicht des BVDW stets mitgedacht werden. Hierfür müssen verbindliche und sichere Vorgaben vorhanden sein, die Unternehmen unterstützen, ihre Geschäftsmodelle rechtskonform fortzuführen. Rechtssicherheit ist das Ziel und diesem ist man mit der Entscheidung zum TCF nun einen großen Schritt näher.

     

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    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/entscheidungsentwurf-zum-tcf-bvdw-begruesst-wichtigen-schritt-in-richtung-rechtssicherheit/?]]]

  • BVDW verleiht erneut Qualitätszertifikat German Marketplace Deals

    BVDW verleiht erneut Qualitätszertifikat German Marketplace Deals

    Die nächste Einreichungsphase für das German-Marketplace-Deals-Qualitätszertifikat beginnt Anfang Januar 2022. Weitere Informationen zu den BVDW-Qualitätszertifikaten erhalten Interessenten hier.

    Die derzeit aktuellen Zertifikatsträger finden Sie auf unseren Webseiten:

    Weitere Infos und Hintergründe auch auf ovk.de

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-verleiht-erneut-qualitaetszertifikat-german-marketplace-deals/?]]]

  • OVK-Report 2021/02: Wachstum des digitalen Displaymarkts übertrifft Erwartungen

    OVK-Report 2021/02: Wachstum des digitalen Displaymarkts übertrifft Erwartungen

    Die positive Entwicklung im digitalen Displaywerbemarkt umfasst nahezu alle Branchen und Werbeformen, besonders die Bereiche Bewegtbild und mobil ausgespielte Inhalte. In-Stream- und Out-Stream-Formate generieren 34 Prozent der gesamten Display-Erlöse.

    Der Anteil des über programmatische Systeme generierten Umsatzes an den gesamten Display-Werbeumsätzen pendelt sich auf einem hohen Niveau von 69 Prozent ein. Die Brutto-Werbeinvestitionen werden angeführt von Dienstleistungen, KFZ und Handel. Spitzenreiter unter den Top-10-Wirtschaftsbereichen ist der Bereich Körperpflege. Im Vergleich zum Vorjahr legt dieser Bereich um 83 Prozent zu. Medien (28 Prozent) und Handel (22 Prozent) verzeichnen ebenfalls starke Wachstumsraten im Vergleich zum Vorjahr.

    Die Top-10-Display-Werbeformen klettern auf über eine Milliarde Euro. Die Pre-Roll bleibt mit 189 Millionen Euro Brutto-Werbeinvestitionen und einer Steigerung von 23 Prozent auf Platz 1. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weist die Shuffle-Roll mit 68 Prozent Steigerung das stärkste Wachstum auf, gefolgt von einem Wachstum von 32 Prozent beim Halfpage-Ad. Drei der zehn umsatzstärksten Werbeformate gehen auf Mobile-Formate zurück.

    Dass Influencer Marketing in vielen Unternehmen zum festen Bestandteil des Kommunikationsplans zählt, zeigt eine Auswertung der “agof daily digital facts”. Danach folgen mehr als 62,2 Prozent (38,05 Millionen) der deutschsprachigen Onliner-Influencern, 50,7 Prozent davon haben sich schon einmal aufgrund von Social-Media-Empfehlungen etwas gekauft. Die Analyse zeigt, dass Authentizität dabei der Schlüssel zum Erfolg ist. Welche Standards, Strategien und Prozesse den Weg zu mehr Brand Safety ebenen, zeigt der Deep Dive des OVK-Reports. Der Artikel beleuchtet den aktuellen Entwicklungsstand am Markt in diesem Bereich und erläutert die Arbeit der Kommission Leistungswerte und Richtlinien (KLR), einer Initiative des Bundesverband Digital Wirtschaft (BVDW) e. V. und der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (agof) e. V., die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die kritischen Punkte hinsichtlich der Markensicherheit zu eruieren, die Definitionen der Begrifflichkeiten zu vereinheitlichen sowie mit Mindeststandards für die Messung Transparenz herzustellen.

    Fazit: Die Verlagerung der Mediennutzungs- und Konsumgewohnheiten in die digitale Welt zum einen sowie die Verschiebung der Werbebudgets Richtung digitale Medien zum anderen sind nachhaltig. Wachstumstreiber ist die fortschreitende Digitalisierung des Alltags sowie die Innovationskraft von Unternehmen und Startups. Auf diese Weise entstehen kontinuierlich neue digitale Angebote und Services, die Perspektiven für weiteres Wachstum schaffen. Influencer Marketing etabliert sich weiter als feste Säule im Marketing-Mix. Das Thema Markensicherheit ist für viele Akteure wichtig und hat sich weiter professionalisiert.

    Den aktuellen OVK-Report mit allen Zahlen, Daten und Fakten finden Sie hier.

    Weitere Infos und Hintergründe auch auf ovk.de

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-report-202102-wachstum-des-digitalen-displaymarkts-uebertrifft-erwartungen/?]]]

  • BVDW-Mitgliederversammlung: neues Präsidium gewählt

    BVDW-Mitgliederversammlung: neues Präsidium gewählt

    Der bisherige BVDW-Präsident Matthias Wahl sowie die Vizepräsidenten Achim Himmelreich (Capgemini), Anna Kaiser (Tandemploy) und Marco Zingler (Denkwerk) hatten sich nicht zur Wiederwahl aufgestellt. Das Präsidium wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

    Matthias Wahl, scheidender Präsident Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.:
    "Die vergangenen sechs Jahre als Präsident des BVDW haben mir jeden Tag gezeigt, wie groß die Aufgabe für Politik und Gesellschaft ist, die Digitalisierungsrückstände in Deutschland aufzuholen und Deutschlands Zukunft als Industriestandort zu sichern – und wie wichtig es ist, dass Verbände wie der BVDW die Kraft der Marktteilnehmer bündeln, um die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auszubauen und nachhaltig zu gestalten. Das neu gewählte Präsidium des BVDW repräsentiert durch seine Mitglieder die ganze Breite des Digitalen Marketings als Kern der Deutschen Digitalwirtschaft und wird die erfolgreiche Arbeit des Verbandes auch für die nächsten Jahre gewährleisten."

    Dirk Freytag, neuer Präsident Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.:
    "Der Start kann spannender nicht sein. Die neue Bundesregierung ist gefordert und muss die Themen Klimawandel und Digitalisierung angehen. Das sind die entscheidenden Schlüssel für den zukünftigen Erfolg in allen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland. Im BVDW haben wir eine herausragende, langjährige Expertise in nahezu allen Bereichen der Digitalen Wirtschaft, unsere Mitgliedsunternehmen sind führend in ihren jeweiligen Bereichen. Wir, die Digitale Wirtschaft, haben alle Lust, etwas zu bewegen. Ich freue mich riesig und bedanke mich für das Vertrauen der Mitglieder."

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    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-mitgliederversammlung-neues-praesidium-gewaehlt/?]]]

  • OVK-Marktzahlen: Digitaler Displaywerbemarkt wächst 2021 um 23,4 Prozent

    OVK-Marktzahlen: Digitaler Displaywerbemarkt wächst 2021 um 23,4 Prozent

    Die Pandemie hat die Digitalisierung vieler Lebensbereiche nochmals beschleunigt, zusätzliche Online-Angebote geschaffen und virtuelle Nutzungsgewohnheiten herausgebildet. „Der Online-Shift des Alltags hatte direkten Einfluss auf die Werbung. Dadurch konnte das Internet im Corona-Jahr 2020 als einzige Werbeträgergattung Wachstum verzeichnen“, konkretisiert Rasmus Giese (United Internet Media), Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW.

    „Während der Krise haben viele Werbetreibende ihre Ausgaben signifikant in die digitalen Kanäle verlagert, auch um die größere Flexibilität bei den Buchungen für sich zu nutzen. Die Kombination aus hoher Nutzung und schnellen Reaktionszeiten macht die Werbekunden und auch den Werbeträger Internet erfolgreich“, führt Giese weiter aus. Mit den Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Frühjahr 2021 sind die digitalen Werbespendings nochmals gestiegen.

    Die Online-Werbung verzeichnet deutliche Steigerungen der Werbeinvestitionen in fast allen Branchen. Besonders hohe Wachstumsraten zeigen sich in den Wirtschaftsbereichen, die stark vom Lockdown betroffen waren: Kunst, Kultur und Unterhaltung, Gastronomie sowie Freizeit und Sport. Aber auch bei Fast-Moving-Consumer-Goods wie Getränken und Körperpflege sowie den Großsegmenten KFZ, Handel und Medien ist ein Anstieg zu verzeichnen.

    Im Bereich der Werbeformen gibt es ein starkes Wachstum bei Bewegtbildformaten. Der OVK weist in seiner neuen Prognose erstmals Bewegtbild-Umsätze aus: Mit 1,705 Milliarden Euro machen In- und Out-Stream-Werbung 34 Prozent der Werbeumsätze aus.

    Mit dem deutlichen Wachstum der digitalen Werbeerlöse steigen 2021 auch die Umsätze für programmatische Werbung. Für 2021 erwartet der OVK, dass im Online-Advertising etwa 3,516 Milliarden Euro programmatisch generiert werden. Der Anteil programmatischer Buchungen an den Gesamtumsätzen bleibt dabei nahezu unverändert bei 69 Prozent.

     

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  • Neues BVDW-Qualitätszertifikat startet: German Marketplace Deals

    Neues BVDW-Qualitätszertifikat startet: German Marketplace Deals

    „Die German Marketplace Deals stellen eine sinnvolle Alternative dar, um dem Reichweitenverlust entgegenzuwirken. Das standardisierte und schlanke Setup der German Marketplace Deals vereinfacht die Abwicklung von Programmatic-Advertising-Kampagnen. Durch ein vermarkterseitiges Pretargeting werden stabile Zielgruppenreichweiten gewährleistet“, erläutert Abdelkader Barjiji (Ströer Digital Media), Leiter der Unit AdTech & Programmatic des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW.

    Das BVDW-Qualitätszertifikat „German Marketplace Deals“ bescheinigt Sell-Side-Plattformen (SSP), dass diese bei der publisher- und vermarkterübergreifenden Auslieferung bzw. Aussteuerung von Werbekampagnen die Anforderungen zur Einhaltung relevanter Standards, zur Gewährleistung von Transparenz und Flexibilität für Media-Einkäufer und -Verkäufer, zur Vertraulichkeit von Konditionen sowie zu Qualität und Datenschutz einhalten.

    Das GMD-Qualitätszertifikat wurde vom Fachkreis Online-Vermarkterkreis (OVK) entwickelt. „Das neue Zertifikat bietet Publishern, Vermarktern und Mediaeinkäufern Orientierung. Es unterstützt sie bei der Auswahl geeigneter SSPs, über die German Marketplace Deals letztendlich programmatisch realisiert werden“, konkretisiert Alwin Viereck (United Internet Media), Leiter der Unit AdTech & Programmatic des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW.

    Bewerben können sich Dienstleister, die als Sell-Side-Plattform vermarkterübergreifend Inventare kuratieren und im Werbemarkt anbieten. Interessierte müssen einen Fragebogen ausfüllen und die Einhaltung der Anforderungen im Rahmen eines Live-Demo-Termins nachweisen. Eine Bewerbung ist quartalsweise möglich und setzt keine Mitgliedschaft im BVDW voraus. Voraussetzung für Prüfung und Erhalt des Zertifikates ist die durch Unterschrift belegte Zustimmung zum Code of Conduct Programmatic Advertising.

    Yieldlab AG hat als Pilotpartner den Zertifizierungsprozess erfolgreich durchlaufen und ist das erste Unternehmen, dass bereits das Zertifikatssiegel „German Marketplace Deals“ trägt.

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    Porträt Abdelkader Barjiji
    Porträt Alwin Viereck

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  • Cookie-Banner: BVDW sieht Vorstoß der Datenschutzorganisation NOYB in Teilen gerechtfertigt, aber auch kritisch

    Der Bundesverband digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. arbeitet seit Längerem erfolgreich daran, ein den rechtlichen Vorgaben entsprechendes und nutzerfreundliches Consentmanagement umzusetzen und fortzuentwickeln. Dazu gehört, dass jede Einwilligung zur Datenverarbeitung freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich abgegeben werden kann. Der Nutzer muss eindeutig zu verstehen geben können, dass er mit der Verarbeitung seiner Daten einverstanden ist.

    “Wir haben über Monate zusammen mit unseren Mitgliedern und in verschiedenen Arbeitsgruppen aus dem Lab Consentmanagement daran gearbeitet, um dem Nutzer eine Einwilligung zu ermöglichen, die den rechtlichen Anforderungen an Daten- und Privatsphärenschutz entspricht und auch technisch umgesetzt werden kann“ erklärt Anna Schenk, MD EMEA bei Semasio und Co-Leiterin der Arbeitsgruppe für Consentmanagement. Sie führt weiter aus: “Wir haben im Lab Consentmanagement die Interessen der Nutzer nach Datenschutz und Privatsphäre sowie die Interessen der Wirtschaft in Einklang gebracht und Best Practices entwickelt. Diese entwickeln wir ständig fort“.

    Auch der BVDW kritisiert, dass vereinzelt die datenschutzrechtlichen Anforderungen nicht oder nicht richtig umgesetzt werden. “Eine voreingestellte Einwilligung ist ein datenschutzrechtliches Tabu, was wir auch bei Mitgliedern des BVDW nicht akzeptieren würden“ führt Dirk Freytag, CEO Contentpass und Co-Leiter des Labs aus. Demgegenüber hält der Vorstoß von NOYB einer rechtlichen Prüfung nicht in allen Punkten stand.

    “Die Verpflichtung zu einer “simplen Ja-/Nein-Option” bei Einwilligungsbannern, wie sie von NOYBwieder ins Gespräch gebracht wird, ist unseres Erachtens nicht im Einklang mit den gesetzlich geforderten Informationspflichten”, erläutert Christine Blaes, Head of Data Privacy Business & Services bei Media Impact und Co-Leiterin des Labs Consentmanagement im BVDW. Datenschutzrechtlich muss dem Nutzer die Möglichkeit gegeben werden, eine Einwilligung zu erteilen oder diese nicht zu erteilen.

    Weiter ist zu kritisieren, dass NOYB nicht klar genug herausstellt, dass die derzeit gezeigten Einwilligungsbanner für einwilligungsbedürftige Verarbeitungstätigkeiten nach der Datenschutz-Grundverordnung und aufgrund der e-Privacy-Richtlinie gesetzlich erforderlich sind. „Es kann den Unternehmen nicht angelastet werden, dass sie ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen. Sie können nicht für die als lästig empfundenen Einwilligungsanfragen und die damit verbundenen Entwicklungen, z. B. die Einwilligungs­müdigkeit der Nutzer oder die gesetzlich geforderte Komplexität verantwortlich gemacht werden“, so Blaes.

    Sowohl NOYB als auch die Datenschutzaufsichtsbehörden müssen mit Maß handeln. Im Vordergrund sollte nach wie vor die Aufklärung und der Dialog stehen, nicht ein Bußgeld oder andere juristische Maßnahmen.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/cookie-banner-bvdw-sieht-vorstoss-der-datenschutzorganisation-noyb-in-teilen-gerechtfertigt-aber-au/?]]]

  • Deutscher Digital Award 2021: Shortlist veröffentlicht

    Deutscher Digital Award 2021: Shortlist veröffentlicht

    Markus Maczey (Serviceplan Campaign) berichtet von der Jury-Sitzung: „Es waren harte Diskussionen, aber nun haben wir eine sehr abwechslungsreiche Shortlist zusammengestellt. Es gibt in allen Kategorien tolle Cases und wir sind bereits gespannt, wer das Rennen macht.“

    Der Deutsche Digital Award wird vom Fachkreis Full-Service-Digitalagenturen im BVDW organisiert und ist ein Award für kreative digitale Leistungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Werbe-, Design-, Internet- und Kommunikationsagenturen wie auch Werbungtreibende, Freiberufler und Unternehmen konnten ihre Digitalprojekte aus dem Jahr 2020, einschließlich Januar 2021, (DACH-Raum) einreichen. In diesem Jahr wird aufgrund der aktuellen Situation zusätzlich ein Sonderpreis für Corona-Kommunikation verliehen.

    Die digitale Award-Show mit der Verkündung der Gewinner ist für den 22. April geplant. Sponsoren sind der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW sowie Sparheld.de. Medienpartner sind Digital Business Cloud, e-commerce Magazin, Horizont, iBusiness, Marketingbörse, OnetoOne, Page sowie W&V.

    Shortlist
    Logo Deutscher Digital Award
    Porträt Markus Maczey

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/deutscher-digital-award-2021-shortlist-veroeffentlicht/?]]]

  • Datenstrategie der Bundesregierung: Rechtssicherheit und einheitliche Durchsetzung des Datenschutzrechts müssen gewährleistet werden

    Datenstrategie der Bundesregierung: Rechtssicherheit und einheitliche Durchsetzung des Datenschutzrechts müssen gewährleistet werden

    Daher ist es aus Sicht des BVDW begrüßenswert, dass die Strategie auch eine Prüfung vorsieht, ob „Optimierungen zur Verbesserung bei der Koordinierung der einheitlichen Durchsetzung des Datenschutzrechts notwendig sind“. „Dies ist ein wichtiger und richtiger Schritt, denn die Fragmentierung des Datenschutzrechts einerseits und die mangelnde Kohärenz zu anderen gesetzlichen Rahmenbedingungen andererseits sind seit längerem eine große Herausforderung für Unternehmen, da sie praktisch keine wirkliche Rechtssicherheit haben und jedes Bundesland seine eigene Interpretation der Rechtslage lebt“, so Thomas Duhr. Aus Sicht des BVDW braucht es zudem mehr Rechtssicherheit für die Anonymisierungs- und Pseudonymisierungsverfahren, um Daten einfacher zu nutzen und teilen zu können. Daher begrüßt es der Digitalverband, dass die Strategie vorsieht, Leitlinien für die Anonymisierung von Daten zu erarbeiteten. Wünschenswert ist es aus Sicht des BVDW, weiterhin auch das Instrument der Pseudonymisierung nutzbar zu halten.

    Mit Blick auf den Schutz der getätigten Investitionen und datenerhebenden Unternehmen ist positiv zu bemerken, dass für diese weiterhin keine Datenteilungspflicht vorgeschrieben wird, wie es seit Jahren immer wieder von Teilen der Politik gefordert wird. Vielmehr sollen Anreize für freiwillige Datenteilung geschaffen werden, indem einheitliche Standards und Rechtssicherheit gewährleistet werden.

    Datensicherheit und Data Governance

    Auch Datensicherheit und Data Governance sind Bestandteil der Datenstrategie der Bundesregierung. Die Thematik der Datensicherheit ist essentiell, da nur damit die Chancen der Digitalisierung ausgeschöpft werden können und Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit mit innovativen datenbasierten Geschäftsmodellen ausbauen können. Ein wichtiges Element, das aus Sicht des BVDW in der Strategie fehlt, ist die Komponente des Datentransfers in Drittstaaten. Auch wenn dies keine rein nationale Thematik ist, hätte die Bundesregierung vor dem Hintergrund des Wegfalls des EU-US Privacy Shields, aber auch des Brexits, auf diesen Punkt eingehen und damit aufzeigen können, dass sie sich für einen rechtssicheren Datentransfer in Drittländer engagiert. „Es bleibt vollkommen unverständlich, warum dieser für die digitale Wirtschaft so wichtige Aspekt fehlt“, so Duhr.

    Positiv zu vermerken ist, dass die Bundesregierung Datentreuhänder im Datenökosystem etablieren will, indem sie „u.a. über Gesetzgebungsprozesse auf EU-Ebene (Data Governance Act), konkrete Anforderungen und Qualitätskriterien definiert, die insbesondere die Neutralität und wirtschaftliche Unabhängigkeit von Datentreuhändern und deren Eignung gewährleisten.“ Der BVDW sieht schon seit langem die Diskussionen um Personal Information Management Systems und Digitale Identitäten als entscheidend für die Digitale Souveränität Europas an und möchte diese Aspekte somit nochmals bekräftigen. „Hier brauchen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft“, so Thomas Duhr abschließend.

    Eine Stellungnahme des BVDW zum Thema Anonymisierung und Pseudonymisierung finden Sie hier.

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    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben oder deren Wertschöpfung auf dem Einsatz digitaler Technologien beruht. Als Impulsgeber, Wegweiser und Beschleuniger digitaler Geschäftsmodelle vertritt der BVDW die Interessen der Digitalen Wirtschaft gegenüber Politik und Gesellschaft und setzt sich für die Schaffung von Markttransparenz und innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen ein. Sein Netzwerk von Experten liefert mit Zahlen, Daten und Fakten Orientierung zu einem zentralen Zukunftsfeld. Neben der DMEXCO und dem Deutschen Digital Award richtet der BVDW eine Vielzahl von Fachveranstaltungen aus. Mit Mitgliedern aus verschiedensten Branchen ist der BVDW die Stimme der Digitalen Wirtschaft.

     

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/datenstrategie-der-bundesregierung-rechtssicherheit-und-einheitliche-durchsetzung-des-datenschutzre/?]]]

  • BVDW begrüßt Homeoffice-Verordnung

    Positiv bewertet der BVDW, dass nun alle Unternehmen verpflichtet werden, Homeoffice im Rahmen des Machbaren zu ermöglichen. Der Digitalverband sieht allerdings noch Konkretisierungsbedarf für die Umsetzbarkeit der Verordnung: Hier muss Rechtssicherheit bei gleichzeitiger Flexibilität für Unternehmen geschaffen werden, damit das nutzenbringende Potential der Verordnung auch ausgeschöpft werden kann. „Viele Unternehmen haben ihren Mitarbeitern bereits die Möglichkeit zur Arbeit im Homeoffice eingeräumt. Wir begrüßen, dass nun auch Unternehmen verpflichtet werden, diesen Schritt zu gehen, die zwar die digitalen Voraussetzungen haben, diesen Schritt aber aus kulturellen Gründen bislang nicht gegangen sind“, so Anna Kaiser.

    Außerdem fordert der Digitalverband Steuererleichterungen für Technikanschaffungen, die das Homeoffice ermöglichen und spricht sich dafür aus, dass auch Arbeitnehmer durch weitere steuerliche Berücksichtigung zu mehr zeit- und ortsflexiblem Arbeiten motiviert werden. Derzeit gilt die Regel, dass Arbeitnehmer fünf Euro Werbungskosten-Zuschuss pro Tag erhalten, jedoch maximal 600 Euro im Jahr. Das geht dem BVDW allerdings nicht weit genug, da Werbungskosten auf 1.000 Euro im Jahr gedeckelt sind und viele Arbeitnehmer hier bereits andere Ausgaben ansetzen müssen. Der BVDW regt deshalb an, dass Arbeitnehmer, die wegen Corona in neue Homeoffice-IT investieren mussten, einen prozentualen einmaligen Bonus als Steuerrückzahlung erhalten.

    Generell gilt, dass Gegenstände nur von der Steuer absetzbar sind, wenn diese für die Arbeit benötigt werden. PC oder mobile Geräte können privat angeschafft und anschließend geschäftlich genutzt werden. Wer das nachweisen kann, kann die Geräte in gewissem Umfang von der Steuer absetzen. Für Arbeitszimmer gilt, dass diese nur von der Steuer abgesetzt werden können, wenn sie überwiegend für die Arbeit genutzt werden. „Auch hier muss sich etwas ändern“, sagt Anna Kaiser. „Das entspricht nicht mehr den Lebensrealitäten der Menschen.“

    Bevölkerung will Homeoffice

    Eine unter deutschen Angestellten repräsentative Umfrage des BVDW hatte ergeben, dass die Mehrheit (58 Prozent) in gesundheitsgefährdenden Zeiten lieber von zu Hause aus arbeiten möchte. 17,4 Prozent sind sich dabei nicht sicher, 24,6 Prozent möchten nicht im Homeoffice arbeiten. Drei Viertel (75,4 Prozent) der deutschen Angestellten liebäugeln zumindest mit Homeoffice und digitalen Lösungen.

    Ein Update mit Checklisten zur Digitalisierung in Arbeitsmarkt, Verwaltung und Gesundheitswesen steht mit der Publikation „Vor der Welle – Nach der Welle“ zur Verfügung.

     

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    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-begruesst-homeoffice-verordnung/?]]]

  • OVK-Report im neuen Design erhältlich / Jetzt online

    OVK-Report im neuen Design erhältlich / Jetzt online

    Der neue OVK-Report enthält zum Beispiel erstmals ein „Deep-Dive-Kapitel“, in dieser Ausgabe ein Interview mit den Leitern der OVK-Unit Programmatic & Data. Das Gespräch unter dem Titel „Standards für eine neue Ära“ beleuchtet die Vorbereitungen, die in diesem Jahr für eine Zukunft ohne Third-Party-Cookies getroffen wurden und wagt einen Blick in die Zukunft. Im Kapitel Deep-Dive werden auch zukünftig aktuelle Themen besprochen sowie Projekte und Studien des OVK vorgestellt.

    Die neuen Marktzahlen hat der OVK bereits zur jährlichen Pressekonferenz auf der www.dmexco.de präsentiert. Demnach wächst digitale Werbung 2020 um rund 8,6 Prozent auf 3,92 Milliarden Euro Umsatz. Die Pressemitteilung ist hier zu finden: https://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-prognose-digitale-werbung-waechst-2020-um-86-prozent/  

    Der neue OVK-Report steht unter www.ovk.de zum Download bereit.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-report-im-neuen-design-erhaeltlich-jetzt-online/?]]]

  • Vertrauen im Internet: Corona hat Deutsche skeptischer gemacht

    Vertrauen im Internet: Corona hat Deutsche skeptischer gemacht

    Die neue Studie „Online-Vertrauens-Kompass“ untersucht quartalsweise das Vertrauen in Werbeträger-Kategorien, wie es sich im Verlauf der Zeit verändert und wodurch Vertrauen in digitale Medien entsteht. In bisher zwei Wellen im April und Juli 2020 wurden jeweils 37 digitale Angebote umfassend analysiert. Im April wurden 5.017 Nutzer befragt, im Juli 2.995. „Allgemein ist das Vertrauen ins Internet derzeit leider gering“, sagt Timo Lütten. „Das ist ein Dilemma, denn Vertrauen definiert Beziehungen – nicht nur zwischen Menschen, auch zwischen Menschen und Medien.“

    Damit ein digitales Angebot regelmäßig genutzt wird und eine Beziehung zum User entstehen kann, muss es seriös und glaubwürdig sein – vor allem muss es jedoch vertrauenswürdig sein, das sagen 96 Prozent der Digitalnutzer in Deutschland. Entscheidend für den Aufbau von Vertrauen sind dabei positive Erfahrungswerte, Hochwertigkeit und Inhalte, die den Kriterien von Qualitätsjournalismus entsprechen und transparent in Bezug auf Quellen und Datenschutz sind. Datenschutz ist im Zuge der Verunsicherung durch die Corona-Krise besonders wichtig, da 79 Prozent der Nutzer gegenüber Informationen aus dem Internet sensibler geworden sind und verstärkt auf Quellen und Absender achten.

    OVK-Umfelder zeigen in den für den Aufbau von Vertrauen relevanten Dimensionen Stärke

    Den digitalen Angeboten der OVK-Vermarkter bringen Nutzer im Vergleich zu Social-Media-Umfeldern und zu News-Aggregatoren ein höheres Vertrauen entgegen. „Qualitativ hochwertige Angebote mit objektiver journalistischer Berichterstattung spielen gerade in unruhigen Zeiten eine größere Rolle. In diesen Angeboten finden Nutzer Sicherheit und wenden sich ihnen mehr zu. Dieses entgegengebrachte Vertrauen überträgt sich auch auf Marken und Produkte, die in diesen Angeboten beworben werden“, so Timo Lütten. Auch Serviceangebote wie Mail- und Wetterportale genießen in den Befragungen höchste Vertrauenswerte bei den Nutzern.

    Die vollständigen Ergebnisse der Studie stehen unter www.ovk.de und unter www.bvdw.org zur Einsicht bereit. Der Online-Vertrauens-Kompass wird künftig quartalsweise erhoben und regelmäßig neu veröffentlicht.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/vertrauen-im-internet-corona-hat-deutsche-skeptischer-gemacht/?]]]

  • OVK-Prognose: Digitale Werbung wächst 2020 um 8,6 Prozent

    OVK-Prognose: Digitale Werbung wächst 2020 um 8,6 Prozent

    Die Coronapandemie hat sich 2020 zunächst auch auf die Umsätze mit digitaler Werbung negativ ausgewirkt. Im zweiten Quartal 2020 wurden nur 854 Millionen Euro umgesetzt, während es im ersten Quartal noch 888 Millionen Euro waren. „Im dritten Quartal erholen sich die Umsätze bereits wieder und werden auf 943 Millionen Euro ansteigen“, sagt Rasmus Giese (United Internet Media), Vorsitzender des OVK. Im Februar 2020 hatte der OVK noch einen Anstieg von 7,0 Prozent für das Gesamtjahr angekündigt. Jetzt erhöht der BVDW-Fachkreis sogar seine bisherige Prognose. „Die Werbungtreibenden shiften ihre Budgets signifikant in die digitalen Kanäle. Sicherlich auch, weil die Coronapandemie die Verbreitung und die Nutzung digitaler Medien nochmals verstärkt hat“, ergänzt Rasmus Giese. 2019 konnten mit digitaler Werbung 3,61 Milliarden Euro umgesetzt werden, die Prognose für 2020 liegt bei 3,92 Milliarden Euro.

    Neu: OVK-Report weist Umsätze mit Programmatic Advertising aus

    Erstmals weist der OVK-Report gesondert die Umsätze mit Programmatic Advertising aus. 2019 wurden 62 Prozent der gesamten Display-Umsätze programmatisch gebucht, das sind insgesamt 2,25 Milliarden Euro. Für 2020 werden Programmatic-Umsätze in Höhe von 2,63 Milliarden Euro erwartet. Der Anteil wird sich laut Prognose auf 67 Prozent erhöhen.

    Die neuen OVK-Daten beleuchten den Display-Advertising-Markt in Deutschland. Das 2019 gemeinsam mit den Marktforschungsexperten von Statista überarbeitete Modell ermöglicht durch die Kombination von Primär- und Sekundärdaten sowie Experteninterviews eine umfangreiche Einschätzung des digitalen Werbemarktes in Deutschland. Grundlage sind die Daten der OVK-Mitglieder, Unternehmenspublikationen und Interviews mit Branchenexperten.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-prognose-digitale-werbung-waechst-2020-um-86-prozent/?]]]

  • Mit vollem Risiko ins neue Schuljahr: BVDW kritisiert gravierende Versäumnisse zum Schulstart

    Berlin, 12.08.2020 – Zum Start des neuen Schuljahrs und in Anbetracht einer möglichen zweiten Corona-Welle fordert der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ein einheitliches Konzept für die „digitale Schule“ sowie den Ausbau der Digitalkompetenz von Lehrern für „Homeschooling“. „Offensichtlich haben die Verantwortlichen gehofft, die Corona-Krise würde während der Sommerferien zu Ende gehen, anders lässt sich die Untätigkeit nicht erklären“, sagt Marco Zingler (Denkwerk), Vizepräsident des BVDW.
    Die ersten Schulen mussten pandemiebedingt bereits wieder schließen. Die Landesregierungen und die Kultusministerkonferenz (KMK) sind daher dringend gefordert, einheitliche Hilfestellungen und Vorgaben für den digitalen Unterricht zu schaffen, notfalls mit zentraler Steuerung durch die Bundesregierung. Die KMK hatte zwar Ende März „entschlossenes Handeln“ in der Coronakrise angekündigt, ein einheitliches Konzept  gibt es allerdings immer noch nicht.
    „Völlig unverständlich ist, warum die sechs Wochen Sommerferien nicht genutzt wurden, um alle Lehrer auf einen einheitlichen digitalen Wissenstand zu bringen, während Eltern in den vergangenen Monaten zusätzlich zu ihrem eigentlichen Job das Homeschooling für ihre Kinder übernehmen mussten“, kritisiert Marco Zingler. “Falls eine zweite Pandemiewelle kommt, müssten Eltern wiederholt die fehlende Versorgung durch das Bildungssystem ausgleichen, für die sie bereits mit ihren Steuern bezahlt haben. Dies ist den Familien nicht erneut zuzumuten und ein großes Versäumnis der Kultusminister. Zudem bremst es die Wirtschaft, auch die digitale Wirtschaft, massiv aus.“
    Auch die Umsetzung des „Digitalpakts Schule“ sollte umgehend verbessert werden. Dazu müssen Verwaltungsvorschriften überarbeitet werden, um den Prozess der Mittelvergabe zu verkürzen. Darüber hinaus ist es dringend notwendig, in digitale Lerninhalte sowie in die entsprechende Ausbildung von Lehrkräften zu investieren.
    Schulträger und Landesregierungen sollten systematisch Digitalkompetenz von außen einbringen: Es gibt zahlreiche Tools und Beratungsunternehmen, die sowohl Lehrern als auch Schülern Digitalkompetenz vermitteln können. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat eine Seite mit E-Schooling-Tipps für Lehrer erstellt, die inhaltliche Vorbereitung, technische Voraussetzungen sowie Fragen des Datenschutzes im Umgang mit Minderjährigen umfassen. Außerdem beteiligt sich der BVDW an der Offensive Digitale Schultransformation.
    Downloads Porträt Marco Zingler
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  • Post Cookie 2.0 – Online Ad Summit 2020 diskutiert die Zukunft des Werbemarktes

    Post Cookie 2.0 – Online Ad Summit 2020 diskutiert die Zukunft des Werbemarktes

    Beim vollständig ausgebuchten Online Ad Summit 2019 wurde das drohende Ende der Third-Party-Cookies diskutiert. Das Cookie-Urteil des Bundesgerichtshofs (Fall Planet49) in diesem Jahr hat das Thema nochmals befeuert.

    Aber welche Cookie-Alternativen helfen mittel- bis langfristig? Welche neuen Targeting-Methoden gibt es, auf welche Standards kann man vertrauen?

    Diese und weitere Fragen werden beim Online Ad Summit 2020 gestellt und beantwortet. Durch das Programm führt Jens Pöppelmann (IP Deutschland). Der Online Ad Summit beginnt mit einem Impulsvortrag zum Thema Advertising-Identity-Ökosystem von Alwin Viereck (Lableitung Identity im BVDW / United Internet Media).

    Tickets sind ab 19 Euro (Preis für Angestellte von BVDW-Mitgliedsunternehmen) unter https://www.onlineadsummit.de/ erhältlich.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/post-cookie-20-online-ad-summit-2020-diskutiert-die-zukunft-des-werbemarktes/?]]]

  • OVK-Mitglieder wählen Steffen Bax zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden

    OVK-Mitglieder wählen Steffen Bax zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden

    Bax nimmt den Platz von Christian Herp ein, der innerhalb der Handelsblatt Media Group eine neue Position erhalten hat. Der BVDW dankt Christian Herp herzlich für die im Verband geleistete Arbeit.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-mitglieder-waehlen-steffen-bax-zum-neuen-stellvertretenden-vorsitzenden/?]]]

  • OVK relauncht Web-Auftritt

    OVK relauncht Web-Auftritt

    Die neue Website www.ovk.de bündelt alle News und Pressemitteilungen sowie Studien des OVK. Sie beschreibt die Units und Arbeitsgruppen und gibt Einblick in alle aktuellen Projekte. Im Fokus des neuen Auftritts steht die übersichtliche Darstellung des vielfältigen Angebotes des OVK. Das zeitgemäße UX-Design bietet durch benutzerfreundliche Funktionsprinzipien und logische Abläufe der Navigationsstruktur eine deutlich bessere Orientierung als die Vorgängerseite. Moderne Designelemente und kontrastreiche Farben lassen die neue Website zudem zeitlos und innovativ wirken.

    Stefan Mölling (Media Impact), stellvertretender Vorsitzender des OVK: „Gerade als führendes Gremium der Online-Vermarkter ist es wichtig, mit einer modernen und durchdachten Website an den Markt zu treten. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden, alle Angebote des OVK sind nun leicht auffindbar zusammengefasst und werden selbstverständlich laufend ergänzt.“ Verantwortlich für Beratung, Konzeption, Gestaltung und die technische Umsetzung der Webseite ist die Digitalagentur Valid.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-relauncht-web-auftritt/?]]]

  • Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW entwickelt „Pretarget Standard Deals“ als Antwort auf das nahende Ende der Third-Party-Cookies

    Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW entwickelt „Pretarget Standard Deals“ als Antwort auf das nahende Ende der Third-Party-Cookies

    Die OVK-Vermarkter erreichen 98 Prozent der Internetnutzer in Deutschland*. Doch durch das wahrscheinlich unvermeidliche Aus der Third-Party-Cookies und Reichweitenverluste im Rahmen des Cookie-Matchings wird es für Werbungtreibende mit User-zentrierten Targeting-Ansätzen immer schwieriger, ihre Zielgruppen mit Programmatic Advertising vollständig zu erreichen. Die Mitglieder des Online-Vermarkterkreises OVK haben daher das neue Produkt „Standard Deals“ entwickelt. Damit lassen sich übergreifende Kampagnen buchen – über die Grenzen der OVK-Vermarkter hinweg. Das Angebot Standard Deals startet mit vermarkterseitigem Geschlechts- und Alters-Targeting in Kombination mit Standard-Werbeformaten. Weitere Möglichkeiten können angefragt werden, denn der OVK will das Angebot ausbauen.

    „Bisher sind im Programmatic Advertising Ineffizienzen durch einen hohen Abstimmungsaufwand mit mehreren Vermarktern sowie die unterschiedlichen Portfolios entstanden“, sagt Alwin Viereck (United Internet Media), ebenfalls Leiter der OVK-Unit Programmatic & Data. „Doch mit den Standard Deals des OVK wird die Abwicklung vereinfacht und standardisiert, die Zielgruppen und Werbeformen sind über alle Vermarkter hinweg vereinheitlicht.“ Unabhängig von Third-Party-Cookies ermöglichen es die Vermarkter nun, durch unterschiedliche Lösungsansätze (zum Beispiel Realtime Targeting und Login), verlorene Zielgruppenpotenziale anzusprechen.

    Alternativen zu Third-Party-Cookies hatte der BVDW bereits Ende November 2019 in einem Whitepaper vorgestellt. Eine neue Übersicht zu Unternehmen, die diese Alternativen anbieten, ist hier zu finden.

    * Quelle: Agof Daily Digital Facts, Basis: Internetnutzer ab 16 Jahre, durchschnittlicher Monat Januar-März 2020

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/online-vermarkterkreis-ovk-im-bvdw-entwickelt-pretarget-standard-deals-als-antwort-auf-das-nahen/?]]]

  • BVDW nimmt in Deutschland aktive Advertising-Identity-Anbieter unter die Lupe

    BVDW nimmt in Deutschland aktive Advertising-Identity-Anbieter unter die Lupe

    Die neue Studie „Market Research zum Advertising Identity Ökosystem“ untersucht Angebot, Sicherheit, Neutralität und Qualität von elf unterschiedlichen Unternehmen. Im Rahmen der qualitativen Untersuchung wurden relevante und ausgereifte Anbieter von Identity-Lösungen analysiert und auf der Basis von Interviews mit den Unternehmen bewertet. Eric Hall (HO|DS – Halls of Digital Strategies), Lableiter Identity im BVDW: „Dies ist die erste umfangreiche Untersuchung der gängigen Anbieter von Advertising-Identity-Lösungen. Sie wird ein Wegweiser für alle Akteure der Digitalen Wirtschaft sein und den werbungtreibenden Unternehmen eine fachkundige und neutrale Perspektive auf den Markt geben.“

    Alwin Viereck (United Internet Media), Unit-Leiter Programmatic und Data des OVK: „Die Marktübersicht ist auch aus Vermarkterperspektive ein sehr wertvoller Einblick in verfügbare Lösungen und ihre Eigenheiten. Mit dem sich abzeichnenden Ende der Cookie-Ära sind neue Identity-Lösungen dringend notwendig geworden. Die Analyse liefert die notwendigen Informationen für eine fundierte Entscheidung aller Marktteilnehmer.“

    Definition der „Advertising Identity“

    Die Definition im Wortlaut: „Die ‚Advertising Identity‘ soll die Wiedererkennung eines pseudonymisierten Profils zum Zwecke der effizienten Werbeaussteuerung in Form von Personalisierung, Lokalisierung, Verifizierung, Erfolgsmessung und kontakt- und reichweitenoptimierter Budgetallokation von Werbemitteln, ermöglichen. Mit ‚Advertising Identity‘ meint der BVDW die rein technische, pseudonymisierte Identität des Nutzers in Form der Gesamtheit (Graph) der Identifier (ID) und damit die Zusammenführung der in den unterschiedlichen Devices verwendeten ID-Formen. Die ‚Advertising Identity‘ hat weiterhin explizit nicht den Zweck der Identifizierung von natürlichen Personen.“

    Alle Hintergrundinformationen zum neuen Thema „Advertising Identity“ hat der BVDW in einem Whitepaper zusammengestellt. Die neue Marktübersicht mit den relevantesten Anbietern steht ab sofort auf www.bvdw.org zum Download zur Verfügung. Journalisten erhalten die Studie auf Anfrage direkt bei der Pressestelle des BVDW. Auftraggeber der Studie ist der BVDW. Durchführendes Beratungsunternehmen war NK & Co.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-nimmt-in-deutschland-aktive-advertising-identity-anbieter-unter-die-lupe/?]]]

  • BVDW: Tipps und Beratung für Werbungtreibende während der Coronakrise

    BVDW: Tipps und Beratung für Werbungtreibende während der Coronakrise

    Werbebudgets werden derzeit verschoben, oder aus Angst vor einem negativen Markenumfeld, also mangelhafter Brand Safety, storniert. „Die Mitglieder des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW beobachten branchenspezifisches Buchungsverhalten“, sagt der OVK-Vorsitzende Rasmus Giese (United Internet Media). Bei Unternehmen aus der Touristik oder dem Non-Food-Filialgeschäft kam es beispielsweise zu Verschiebungen von Kampagnen. Gleichzeitig gehen Umsätze aus Bereichen wie dem Lebensmittel-Einzelhandel oder aus dem Online-Versandhandel vielfach nach oben.“ In der Tat geht derzeit die gesamte Mediennutzung deutlich nach oben. TV und Online beispielsweise weisen pro Woche Wachstumsraten zwischen 30 und 40 Prozent auf. Gleichzeitig entscheiden sich einige Advertiser dafür, Keywords wie „Krise“ oder „Virus“ für ihre Kampagnen technisch zu blocken. Das führt dazu, dass Anzeigen auf zahlreichen Nachrichten-Websites wegbrechen, obwohl Medienhäuser derzeit vermehrt investieren müssen, um die Öffentlichkeit weiterhin mit zuverlässiger Berichterstattung versorgen zu können.

    Dr. Philipp von Hilgers (Meetrics), Stellvertretender Vorsitzender der Fokusgruppe Digital Marketing Quality im BVDW: „So sehr die intensive Mediennutzung große Potentiale für Markenkommunikation mit sich bringt, so sehr fürchten Werbetreibende, dass ihre Botschaften und Nachrichteninhalte rund um die Coronakrise ungünstig aufeinanderstoßen. Wir ermuntern Werbetreibende aber, Kampagnenausspielungen auf Nachrichtenseiten nicht pauschal einzustellen. Vielmehr regen wir an, die technischen Möglichkeiten voll auszuschöpfen, um vorhandene Reichweiten für Kampagnen nicht radikal zu begrenzen und stattdessen Schwellwerte für die Verträglichkeit der Inhalte für eine Marke sehr genau zu definieren.“ Verschiedenen Unternehmen ist es auch bereits gelungen, ihre Werbemaßnahmen inhaltlich an die Coronakrise anzupassen, um so von der aktuell gestiegenen Aufmerksamkeit zu profitieren. Tipps für werbungtreibende Unternehmen:

    1. Konkrete Chancen und Risiken für das eigene Unternehmen definieren und durch Datenerhebungen und -analysen über die Zeit genau beobachten

    2. Flexibilität digitaler Werbung nutzen, um Markenkommunikation an die neue Situation anzupassen

    3. Verschieben ist im Zweifel besser als Stornieren. Bei rechtlichen Fragen zu Stornokosten o.ä.: Die Mitgliedschaft im BVDW als Beratung nutzen.

    Werbungtreibende Unternehmen erhalten bei den Dienstleistern der Digitalen Wirtschaft weitere Ratschläge rund um die Coronakrise. Die Mitgliedsunternehmen des BVDW beraten hierzu in mehreren nach Themen sortierten Gremien miteinander. Informationen für Mitglieder zum Thema Corona sind hier zu finden.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-tipps-und-beratung-fuer-werbungtreibende-waehrend-der-coronakrise/?]]]

  • Prognose bestätigt: Digitale Werbung ist 2019 um zehn Prozent gewachsen

    Prognose bestätigt: Digitale Werbung ist 2019 um zehn Prozent gewachsen

    Die neuen OVK-Daten beleuchten den Display-Advertising-Markt in Deutschland. Das 2019 gemeinsam mit den Marktforschungsexperten von Statista überarbeitete Modell ermöglicht durch die Kombination von Primär- und Sekundärdaten sowie Experteninterviews eine umfangreiche Einschätzung des digitalen Werbemarktes in Deutschland. Grundlage sind die Daten der OVK-Mitglieder, Unternehmenspublikationen und Interviews mit unterschiedlichen Branchenexperten. „Das starke Wachstum der digitalen Werbung beruht auf mehreren Faktoren. Die stärksten Treiber sind Bewegtbild, Mobile und der intelligente Einsatz von Technologie“, sagt Rasmus Giese (United Internet Media), Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises OVK.

    In diesem Wachstumsmarkt profitiert Display-Werbung weiterhin von der steigenden Internetnutzung, einem veränderten Mediennutzungsverhalten und seiner Innovationskraft. Die dynamische Marktentwicklung wirkt sich auf die eingesetzten Werbemittel aus. Pre-Roll ist die umsatzstärkste Werbeform mit hohen Wachstumsraten im Vergleich zum Vorjahr. „Der Branche gelingt die Monetarisierung der mobilen Reichweiten immer besser. Zwei der Top-5-Formate sind Small-Screen-Ads. So verzeichnet das mobile Pre-Roll ein Plus von 60 Prozent, das Mobile Medium Rectangle sogar von über 100 Prozent“, sagt Giese. Aufgrund der positiven Rahmenbedingungen prognostizieren die Experten des OVK für das laufende Jahr 2020 eine Wachstumsrate von sieben Prozent und gehen damit von einer Steigerung der Netto-Werbeinvestitionen auf 3,866 Milliarden Euro aus.

    OVK-Ausblick 2020

    Der OVK kündigte auf seiner Pressekonferenz für 2020 eine Fortsetzung der Fachkampagne „top-of-mind“ an sowie ein Engagement beim Deutschen Digital Award, der am 23. April in Berlin vergeben wird (Deadline Einreichung: 8. März). Ein weiteres Top-Thema ist die Post-Cookie-Ära. „Cookies sind neben Mobile Advertising IDs derzeit der einzige offene und übergreifend etablierte Standard, um im Internet, zum Beispiel für zielgruppenbezogene Werbung, Frequency Capping und Re-Targeting, User pseudonym zu identifizieren", sagt Christopher Kaiser (Ströer Digital Media), stellvertretender Vorsitzender des OVK. „Doch ihre Entwicklung ist endlich. Gemeinsam mit unseren Marktpartnern evaluieren wir daher unterschiedliche Ansätze, um der Entwicklung zu begegnen und alternative und bessere Lösungen zu finden. Wir bergreifen die Cookie-lose Zukunft mittlerweile weniger als eine Bedrohung, sondern vielmehr als eine echte Chance für einen neuen und besseren Industriestandard in Deutschland und Europa."

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  • Damit man bei „Jeans“ an „Jeans“ denkt: Neue OVK-Kampagne unterstreicht, wie wichtig es für Marken ist, „top of mind“ zu sein

    Damit man bei „Jeans“ an „Jeans“ denkt: Neue OVK-Kampagne unterstreicht, wie wichtig es für Marken ist, „top of mind“ zu sein

    Ob Tempo, Pampers oder Jeans: Zahlreiche Marken stehen im Mindset der Kunden ganz oben und gehören zum allgemeinen Sprachgebrauch. Diese Marken haben sich ihren Status nicht durch Performance-Kampagnen, sondern durch gezieltes Brand Building erarbeitet. Bei dieser Erkenntnis setzt die neue OVK-Kampagne an, die die Vorteile von Premium-Umfeldern in der digitalen Werbung erklärt. „Denn es ist eben nicht egal, wo man wirbt. Markensicherheit, Inszenierung und Brand Fit sind entscheidende Kriterien für eine erfolgreiche Kampagne“, sagt Stefan Mölling.

    Die neuen Motive des OVK nutzen das Design bekannter Marken, um einen Aha-Effekt beim Betrachter auszulösen. Sie zeigen, welche Bekanntheit Marken erreichen können und welche Lösungen die Premium-Vermarkter des OVK anbieten. Denn wer nur nach Performance plant, verliert an Awareness.

    Die neue Kampagne des OVK wird in Print- und Digital-Umfeldern ab dem 21. Oktober zu sehen sein sowie unter www.top-of-mind.de. Verantwortliche Agenturen sind Diekertschmidt (Kreation) und Adisfaction (Media).

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/damit-man-bei-jeans-an-jeans-denkt-neue-ovk-kampagne-unterstreicht-wie-wichtig-es-fuer-marken-i/?]]]

  • OVK-Report: Digitale Werbung wächst 2019 um knapp zehn Prozent

    OVK-Report: Digitale Werbung wächst 2019 um knapp zehn Prozent

    Die OVK-Marktzahl beinhaltet weiterhin ausschließlich Display Advertising. So werden beispielweise Search-, Affiliate- oder Influencer Marketing nicht betrachtet. Das überarbeitete Modell ermöglicht durch die Kombination von Primär- und Sekundärdaten sowie Experteninterviews eine erweiterte Einschätzung des digitalen Werbemarktes in Deutschland. Grundlage sind die Daten der OVK-Mitglieder, Unternehmenspublikationen und Interviews mit unterschiedlichen Branchenexperten. „Das neue Modell ist umfassender als die bisherige Berechnung und liefert ein präziseres Bild des Marktes“, sagt Rasmus Giese (United Internet Media), Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises OVK. So wurden beispielsweise weitere internationale Plattformbetreiber in die Berechnungen integriert.

    Display-Werbung ist nach wie vor ein starker Wachstumsmarkt, der von der steigenden Internetnutzung, einem veränderten Mediennutzungsverhalten und seiner Innovationskraft profitiert. „Pre-Roll ist die umsatzstärkste Werbeform und weist im Vorjahresvergleich hohe Wachstumsraten auf. Auch auf großformatige Werbeformen zur Schaffung von Markenerlebnissen entfielen im ersten Halbjahr 2019 höhere Werbe-Spendings als im gleichen Zeitraum des Vorjahres“, sagt Giese.

    Die digitale Werbebranche optimiert zudem ihr Angebot an Werbeformen. „Die Vermarkter verzeichnen generell über alle Formate hinweg eine Verlagerung hin zu den Werbeformen, die von der Coalition for better Ads als ‚Better Ads‘ eingestuft wurden“, sagt Giese. Aber auch in Sachen Technologie wurden neue Entwicklungen angestoßen, um für Nutzer und Werbungtreibende Verbesserungen hinsichtlich Geschwindigkeit und User Experience herbeizuführen: „Im Mai hat der OVK das neue Konzept ‚Initial-/Subload‘ eingeführt, mit dem das Anzeigen von Werbemitteln und das Laden von Websites beschleunigt werden. In Zeiten der Multi-Device-Nutzung besonders erfreulich: Auch die zum Ende des vergangenen Jahres eingeführten Flex Ads, die sich automatisch den Screen-Größen anpassen, weisen Zuwachsraten auf“, so Giese.

    Der vollständige OVK-Report wird im Herbst 2019 veröffentlicht.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-report-digitale-werbung-waechst-2019-um-knapp-zehn-prozent/?]]]

  • Unit Ad Tech des OVK forciert Post-Cookie-Lösungen

    Unit Ad Tech des OVK forciert Post-Cookie-Lösungen

    Unit-Leiter Andreas Kühner (United Internet Media): „In den letzten Jahren hat sich das technische Digitalmarketing maßgeblich auf Basis von Cookies stetig weiterentwickelt. Nach Safari werden nun auch bei Firefox viele Anwendungsfälle, wie kontaktbegrenzte Werbeauslieferung (Frequency Capping), Profilierungen und (Re-) Targetingmaßnahmen sowie das generelle Wiederkennen von Nutzern nicht mehr ohne weiteres funktionieren. Die Themenfelder ‚First Party‘, serverseitige Lösungen, persistente IDs oder auch alternative Denkansätze bilden somit folgerichtig den Kern unseres diesjährigen Online Ad Summits.“

    Das Programm und alle Informationen zum Online Ad Summit sind hier zu finden.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/unit-ad-tech-des-ovk-forciert-post-cookie-loesungen/?]]]

  • Online Ad Summit 2019: Early-Bird-Phase sowie Call for Papers eröffnet

    Online Ad Summit 2019: Early-Bird-Phase sowie Call for Papers eröffnet

    Mehr First-Party-Data wagen! Unter diesem Motto wird der ganztägige Online Ad Summit 2019 die Frage klären, wie die neuen Herausforderungen der Online-Werbebranche als Chance für weniger Komplexität und mehr Qualität genutzt werden können.

    Der Call for Papers ist eröffnet. Zu den Themen 2019 zählen unter anderem Anti-Adblocking, Persistente User-ID und Cookieless Tracking. Weitere Informationen und Early-Bird-Tickets sind unter http://www.onlineadsummit.de verfügbar.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/online-ad-summit-2019-early-bird-phase-sowie-call-for-papers-eroeffnet/?]]]

  • Neue OVK-Lösung verkürzt die Ladezeit von Websites

    Neue OVK-Lösung verkürzt die Ladezeit von Websites

    Das Konzept Initial-/Subload wurde von allen Mitgliedshäusern des OVK als neue Standard-Spezifikation für Werbemittel bestätigt. Damit befindet es sich nun in der technischen Verbreitung. Die Lösung sieht die Zweiteilung des Gesamtdateigewichtes eines Werbemittels in einen initialen und einen nachgeladenen Anteil vor. Das Laden der Werbeinhalte wird zunächst auf den initialen Anteil begrenzt. Dies optimiert die Ladezeiten der Webseiten der im OVK versammelten Premium-Publisher.

    „Das Online-Erlebnis der Nutzer verbessert sich spürbar, denn die Websites laden deutlich schneller“, sagt Andreas Kühner (United Internet Media), Leiter der Unit Ad Technology im OVK. „Die neue Lösung macht das bisherige Konzept ‚Polite Download‚‚ obsolet, das das ‚Polite‘-Versprechen zur Steigerung der Nutzerfreundlichkeit nur bedingt einlösen konnte.“

    Das Konzept Initial-/Subload sieht unter anderem vor, dass nach dem Initial-Load bereits ein Motiv des Werbetreibenden sichtbar dargestellt sein muss. Auf diese Weise vermeidet die Lösung sichtbare Weißflächen, die erst verzögert mit Inhalten befüllt werden. Nutzer sehen also sofort die aufgerufenen Inhalte. Nach vollständigem Laden der Webseite wird das Nachladen der Subload-Anteile der Werbemittel angestoßen. Die vollständige Erklärung zu den neuen Spezifikationen Initial-/Subload ist unter www.werbeformen.de zu finden.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/neue-ovk-loesung-verkuerzt-die-ladezeit-von-websites/?]]]

  • Christopher Kaiser und Stefan Mölling neu in den OVK-Vorsitz gewählt

    Christopher Kaiser und Stefan Mölling neu in den OVK-Vorsitz gewählt

    Sie lösen Markus Frank (Oath) und Carsten Schwecke (Media Impact) ab, bei deren bisherigem Engagement sich der BVDW herzlich bedankt.

    Kaiser und Mölling fungieren künftig als Stellvertretende Vorsitzende des OVK neben den Stellvertretenden Vorsitzenden Christian Herp (iq digital), Dirk Maurer (IP Deutschland) und dem Vorsitzenden Rasmus Giese (United Internet Media).

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/christopher-kaiser-und-stefan-moelling-neu-in-den-ovk-vorsitz-gewaehlt/?]]]

  • „Kein signifikanter Anstieg“: Adblocker-Rate steigt um 0,24 Prozentpunkte

    „Kein signifikanter Anstieg“: Adblocker-Rate steigt um 0,24 Prozentpunkte

    „Im vierten Quartal des vergangenen Jahres hat es keinen signifikanten Anstieg von Adblocker-Neuinstallationen gegeben“, stellt der Stellvertretende OVK-Vorsitzende Dirk Maurer (IP Deutschland) fest. „Das ist einerseits beruhigend, andererseits dürfen wir nicht müde werden zu erwähnen, dass Werbung für Nutzer einen Mehrwert darstellen muss, keinen Störfaktor.“ Maurer wies im vergangenen Jahr mehrfach darauf hin, dass die Verbreitung von „bad ads“ verringert werden müsse. Es sei grundsätzlich und insbesondere im programmatischen Einkauf darauf zu achten, dass bei den Werbemotiven die Vorgaben der Publisher und Vermarkter berücksichtigt werden, sonst wird die Werbung des Kunden eher auf Reaktanz in der Zielgruppe treffen. Werbung ermöglicht Internetnutzern zahlreiche kostenlose Dienste, Adblocker-Nutzer gefährden die Angebotsvielfalt im Netz.

    Die Adblocker-Raten 2018 betrugen 23,40 Prozent (erstes Quartal), 24,45 Prozent (zweites Quartal), 23,71 Prozent (drittes Quartal) und 23,95 Prozent im vierten Quartal. Im Gegensatz zu anderen Untersuchungen handelt es sich bei der Adblocker-Rate des OVK im BVDW um eine technische Messung der bei den Vermarktern geblockten Werbung, nicht um eine Bevölkerungsumfrage.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/kein-signifikanter-anstieg-adblocker-rate-steigt-um-024-prozentpunkte/?]]]

  • OVK im BVDW: Digitale Werbung konnte 2018 um sieben Prozent zulegen

    OVK im BVDW: Digitale Werbung konnte 2018 um sieben Prozent zulegen

    „Die Nettowerbeinvestitionen Online und Mobile sind im vergangenen Jahr nochmal um sieben Prozent angestiegen – trotz negativer Einflüsse wie den Anstrengungen rund um die DSGVO“, sagt der OVK-Vorsitzende Rasmus Giese (United Internet Media). „Das stärkste Quartal 2018 war das vierte, mit insgesamt 671 Millionen Euro an Umsätzen.“ Für 2019 prognostiziert der OVK ein Wachstum um 6,0 Prozent auf 2,189 Milliarden Euro. Der vollständige OVK-Report wird Anfang März veröffentlicht.

    Agenda des OVK

    2019 möchte der Online-Vermarkterkreis die Vernetzung mit anderen nationalen und internationalen Initiativen und Verbänden stärken, um die Marktaufklärung voranzutreiben und um noch bessere Werbewirkungsnachweise zu ermöglichen. Dazu gibt es BVDW-intern Anknüpfungspunkte zur Fokusgruppe Digital Marketing Quality, die beispielsweise derzeit die neue Digital Trust Initiative vorantreibt, oder die Gruppen Programmatic Advertising, Full-Service-Digitalagenturen und Online-Mediaagenturen. Extern steht der OVK im engen Austausch mit agof, IVW und IAB.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-im-bvdw-digitale-werbung-konnte-2018-um-sieben-prozent-zulegen/?]]]

  • OVK veröffentlicht neue Adblocker-Rate

    OVK veröffentlicht neue Adblocker-Rate

    Die Rate ist im zweiten Quartal auf 24,45 Prozent gestiegen und im dritten Quartal wieder auf 23,71 Prozent gesunken. „Sie bleibt damit zwar hoch, aber stabil“, sagt Dirk Maurer (IP Deutschland), Stellvertretender Vorsitzender des OVK im BVDW. Der Anteil der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung lag im ersten Quartal 2018 bei 23,4 Prozent. Im Gegensatz zu anderen Untersuchungen handelt es sich bei der Adblocker-Rate des OVK um eine technische Messung der bei den Vermarktern geblockten Werbung, nicht um eine Befragung von einzelnen Verbrauchern.

    Dirk Maurer appelliert weiter daran, die Verbreitung von „bad ads“ zu verringern: „Die Werbemittelspezifikationen der Publisher und Vermarkter müssen unbedingt berücksichtigt werden. Das bedeutet: die qualitative Arbeit hinter dem Redirect (Werbemittel) verbessern und eine besondere Fokussierung auf die Werbemittel im programmatischen Geschäft legen.“

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-veroeffentlicht-neue-adblocker-rate/?]]]

  • OVK-Prognose: Digitale Werbung Online und Mobile wird 2018 um sieben Prozent wachsen

    OVK-Prognose: Digitale Werbung Online und Mobile wird 2018 um sieben Prozent wachsen

    Die angepasste Prognose für 2018 im Bereich digitale Werbung (Online und Mobile) liegt bei 7,0 Prozent, was Nettowerbeinvestitionen von 2,06 Milliarden Euro entspricht. „Dank des kontinuierlich starken Wachstums ist digitale Werbung weiter auf dem Vormarsch. Maßgebliche Treibersind Mobile sowie die programmatische und datenorientierte Auslieferung “, sagt Rasmus Giese (United Internet Media), Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises im BVDW. Im Februar deuteten die Zahlen noch darauf hin, dass 2018 ein Wachstum von zehn Prozent auf 2,12 Milliarden Euro erzielt wird. Doch die Verunsicherung im Markt rund um die DSGVO und die technischen Investitionen kosteten Energie. Die Branche musste sich anpassen, hat aber Lösungen gefunden: „Digitale Werbung ist weiterhin ein fester und wachsender Bestandteil in den Kommunikationsstrategien der Werbungtreibenden“, so Giese.

    Das weiterhin gesunde Wachstum der Digitalbranche sorgt auch für ein Wachstum des Anteils am gesamten Werbemarkt. Die Nettowerbeinvestitionen in die Gattung Internet (Display und Suchwortvermarktung) machen mit 32,3 Prozent den größten Anteil am Nettowerbekuchen aus (siehe auch Factsheet). Dies entspricht einer Steigerung von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

    Positionierung des OVK 2018/2019

    Auf der Digitalmesse DMEXCO beschrieben Carsten Schwecke (Media Impact), Stellvertretender Vorsitzender des OVK im BVDW, und Rasmus Giese den anwesenden Journalisten die aktuellen nationalen und internationalen Herausforderungen des digitalen Werbemarktes. „Der Digitalstandort Deutschland gerät derzeit von zwei Seiten unter Druck: Die E-Privacy-Verordnung würde in ihrer aktuell diskutierten Fassung vielen Digitalangeboten schlicht die Geschäftsgrundlage entziehen. Auf der anderen Seite beobachten wir, wie global agierende Plattformen versuchen, über nationale Gesetze hinweg ihre eigenen Marktstandards durchzusetzen. Es liegt an uns, jetzt die Weichen zu stellen, damit der Digitalstandort Deutschland sich auch in den nächsten Jahren positiv entwickeln kann“, sagte Carsten Schwecke*.

    *https://www.bvdw.org/presse/detail/artikel/e-privacy-verordnung-nach-jetziger-fassung-fuehrt-zu-mehr-als-30-prozent-umsatzrisiko/ 

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-prognose-digitale-werbung-online-und-mobile-wird-2018-um-sieben-prozent-wachsen/?]]]

  • DSGVO-Panel beim Online Ad Summit 2018

    DSGVO-Panel beim Online Ad Summit 2018

    Auch nach zwei Jahren Übergangszeit hat die EU-Datenschutzgrundverordnung Unternehmen vor teils völlig neue Herausforderungen gestellt und zahlreiche Fragen aufgeworfen. Die Politik hatte es gut gemeint. Doch inwiefern sind die Veränderungen der DSGVO überhaupt spürbar? War sie überhaupt nötig? Profitieren die Nutzer wirklich von den Neuerungen? Die Entwicklungen und Forderungen im digitalen Werbemarkt der letzten Monate lassen Fragen aufkommen, die BVDW-Experten am 11. September in einer Paneldiskussion beim Online Ad Summit diskutieren werden.

    Vollständiges Programm und Tickets für den Online Ad Summit 2018: www.onlineadsummit.de

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/dsgvo-panel-beim-online-ad-summit-2018/?]]]

  • OVK lädt zum DMEXCO-Pre-Event Online Ad Summit ein

    Der Online-Vermarktertkreis OVK im BVDW will mit dem Online Ad Summit 2018 ein starkes Forum bieten, auf dem sich Advertiser, Agenturen, Dienstleister und Vermarkter zusammensetzen und sich über die neuen Themen in der digitalen Branche austauschen können, um sich für die Diskussionen auf der DMEXCO zu rüsten. Deshalb soll 2018 der Dialog im Vordergrund stehen. Eröffnungsspeaker ist Jens Pöppelmann von IP Deutschland. Er referiert zu "Zwischen Adblocking und Datenschutz! Wie die digitale Branche längst erwachsen geworden ist, und keiner hat es mitbekommen!" Danach folgt ein Impulsvortrag von BVDW-Justiziar Michael Neuber zum Thema "Digitale Wirtschaft zwischen Datenschutz und E-Privacy".

    Das Programm kann unter www.onlineadsummit.de eingesehen werden. Early-Bird-Tickets sind noch bis zum 3. August hier verfügbar

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-laedt-zum-dmexco-pre-event-online-ad-summit-ein/?]]]

  • Kampagnen in OVK-Umfeldern überzeugen durch Glaubwürdigkeit

    Kampagnen in OVK-Umfeldern überzeugen durch Glaubwürdigkeit

    Für die Studie hat die Unit Werbewirkung und Marktforschung im OVK das Surf-Verhalten von 1.071 Nutzern untersucht (Umsetzung: DCORE). Demnach punkten die Umfelder der OVK-Vermarkter im Vergleich zu Social-Media-Umfeldern in vielen Bereichen mit deutlich besseren Werten: Nutzer sind hier aufmerksamer und stehen dem Content offener gegenüber. 73 Prozent der Befragten geben an, dass sie die OVK-Inhalte als seriös bezeichnen würden. Nur 30 Prozent bezeichnen die von ihnen rezipierten Social-Media-Inhalte als seriös. Fast zwei Drittel der Nutzer (62 Prozent) bewerten die OVK-Umfelder als glaubwürdig. Im Bereich Social Media sind dies nur 24 Prozent. Dagegen punktet Social Media im Bereich Unterhaltung. 86 Prozent der Nutzer finden die Social-Media-Inhalte unterhaltsam. Bei den OVK-Umfeldern stimmten nur 60 Prozent der Aussage zu.

    „Die Untersuchung zeigt, dass Inhalte in OVK-Umfeldern als deutlich seriöser und professioneller wahrgenommen werden als solche in Social Media. Das wirkt sich in der Folge auch auf die Auswahl der Inhalte aus, nach denen Nutzer suchen“, sagt Christian Herp (iq digital), Stellvertretender Vorsitzender des OVK. Denn die OVK-Umfelder werden durch 62 Prozent der Befragten für den Konsum von Nachrichten genutzt. Bei Social Media sind es nur 36 Prozent. Social Media wird hingegen zu 59 Prozent als „Zeitvertreib“ betrieben (OVK: 19 Prozent). „Nutzer von Social Media und OVK-Umfeldern sind sich grundsätzlich recht ähnlich, dennoch existieren kleine aber feine Unterschiede bei der Nutzung. Als wichtige Informationsquelle ist für die OVK-Umfelder die Glaubwürdigkeit der Inhalte essentiell“, sagt Timo Lütten (G+J Electronic Media Sales), Leiter der OVK-Unit Werbewirkung und Marktforschung. Die User sind bei der Nutzung von OVK-Umfeldern im Vergleich zu Social Media beispielsweise aufmerksamer und stehen dem Content offener gegenüber.

    Werbung in den jeweiligen Umfeldern

    Werbekunden profitieren im OVK-Umfeld: Kampagnen werden hier als informativer, nützlicher, glaubwürdiger und professioneller eingeordnet. 40 Prozent bezeichnen die Werbung im OVK-Umfeld als informativ, bei Social Media sind dies 29 Prozent. 27 Prozent finden sie im OVK-Umfeld sympathisch, bei Social Media lediglich 18 Prozent. Social Media trumpft hingegen wieder bei der Unterhaltung: Jeder dritte Befragte (33 Prozent) findet Werbung im Social-Media-Umfeld unterhaltsam. Den OVK-Umfeldern attestieren dies 27 Prozent.

    Interessen der Nutzer

    Bei einem Blick auf die Interessen der jeweiligen Nutzer zeigt sich, dass Intensivnutzer der OVK-Umfelder eher an Politik, Sport und Finanzthemen interessiert sind. Die Intensivnutzer von Social Media zeigen sich am ehesten für Ernährung, Kultur sowie Familie und Partnerschaftsthemen begeistert.

    Die Studie wurde mit einer Befragung (crossmedial und stationär) durchgeführt. Ergänzend fand eine technische Messung statt. Alle Ergebnisse zu Nutzungsmuster, Bewertung und Wahrnehmung der Studienteilnehmer sowie zur Methodik sind hier zum Download verfügbar.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/kampagnen-in-ovk-umfeldern-ueberzeugen-durch-glaubwuerdigkeit/?]]]

  • OVK: Neue HTML5-Standards gelauncht

    OVK: Neue HTML5-Standards gelauncht

    HTML5-Werbemittel haben sich mittlerweile am Markt etabliert. Dennoch bereiten in der Praxis einige Funktionalitäten, abhängig von der umgebenden Webseite, noch immer Probleme. Aus diesem Grund wurden durch die Unit Ad Technology, auf Basis internationaler Standards des Interactive Advertising Bureau IAB, HTML5-Snippets für diese Funktionalitäten als technische Empfehlung für die Produktion, Anlieferung und Auslieferung von Werbemitteln erarbeitet. Diese HTML5-Snippets helfen Kreativ‐/Online-Agenturen und Publishern/Vermarktern dabei, die Funktionalität in der Kreation bereitzustellen sowie die ordnungsgemäße Ausführung innerhalb der Webseiten zu gewährleisten.

    „Die bisher verwendete HTML5-Bibliothek war offenbar zu komplex und wurde nicht in dem Ausmaß angenommen, in dem wir uns dies gewünscht hätten. Mit den neuen Snippets wird es Agenturen erleichtert auf Standards zu setzten ohne fremde Bibliotheksdateien einbinden zu müssen, indem diese Snippets einfach in den Werbemittel-Code kopiert werden. Durch diesen einfachen Schritt ist sichergestellt, dass Funktionalitäten, wie zum Beispiel eine Banner-zu-Banner-Kommunikation auf den Vermarkterseiten korrekt ausgeführt werden“, erklärt Andreas Kühner (United Internet Media), Leiter der Unit Ad Technology.  Die neuen Snippets benötigen keine Bibliothek und können unabhängig von verwendeten Ausliefersystemen, Webseiten und Werbemitteln verwendet werden.

    Die HTML5-Spezifikationen sind hier zu finden: http://www.werbeformen.de/ovk/ovk-de/werbeformen/spezifikationen/html-5.html

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-neue-html5-standards-gelauncht/?]]]

  • OVK-Messung: Adblocker-Rate ist im ersten Quartal gesunken

    OVK-Messung: Adblocker-Rate ist im ersten Quartal gesunken

    Der Anteil der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung lag im ersten Quartal 2018 bei 23,40 Prozent. „Die Rate ist zwar gesunken und wir haben Verbesserungen festgestellt, aber sie ist weiterhin zu hoch“, sagt Dirk Maurer (IP Deutschland), Stellvertretender Vorsitzender des OVK im BVDW.

    Im Bestreben, möglichst genaue und transparente Werte für den Markt bereit zu stellen, hat der OVK Ende des vergangenen Jahres die Messmethode zur Erhebung der Adblocker-Rate optimiert. Dennoch fehlt weiterhin eine Ausweisung für den Mobile-Bereich. Und auch im Desktop-Bereich sind noch nicht alle Adblocker-Logiken berücksichtigt.

    Dirk Maurer: „Trotz der Verbesserungen ist die technische Genauigkeit noch nicht vollständig möglich. Wir arbeiten aber weiter daran, die Genauigkeit der Messung zu erhöhen. Aber viel wichtiger ist weiterhin, dass die Verbreitung von Bad Ads verringert wird! Die Werbemittelspezifikationen der Publisher und Vermarkter müssen unbedingt berücksichtigt werden. Das bedeutet: die qualitative Arbeit hinter dem Redirect (Werbemittel) verbessern und eine besondere Fokussierung auf die Werbemittel im programmatischen Geschäft!“

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-messung-adblocker-rate-ist-im-ersten-quartal-gesunken/?]]]

  • E-Privacy-Verordnung nach jetziger Fassung führt zu mehr als 30 Prozent Umsatzrisiko

    E-Privacy-Verordnung nach jetziger Fassung führt zu mehr als 30 Prozent Umsatzrisiko

    Der BVDW warnt bereits seit rund zwei Jahren vor den Plänen der EU-Kommission zur E-Privacy-Verordnung. Nun hat der OVK im BVDW Zahlen zu den möglichen Folgen der Verordnung erhoben. Laut OVK-Befragung rechnet die Mehrheit der Mitgliedsunternehmen mit einem Umsatzrisiko von mehr als 30 Prozent (durchschnittlich 35 Prozent). „Die Einführung einer E-Privacy-Verordnung in der derzeit diskutierten Version kann in Deutschland signifikanten wirtschaftlichen Schaden in der digitalen Vermarktung und damit auch bei den vermarkteten Digitalangeboten bewirken“, sagt Christian Herp (iq digital media marketing), stellvertretender Vorsitzender des OVK im BVDW. „Die inhaltliche Vielfalt bei den digitalen Angeboten ist ernsthaft in Gefahr.“ Grund sind unter anderem Technikschranken, die Webanalyse durch Dritte verhindern und das Kopplungsverbot zwischen Website-Betreiber und Nutzer.

    Thomas Duhr (IP Deutschland), Vize-Präsident im BVDW, ergänzt: „Die Ergebnisse bestätigen unsere Erwartungen: Die Realisierung einer Verordnung in der aktuell auf EU-Ebene diskutierten Fassung würde jeden vierten Arbeitsplatz in der Digitalen Wirtschaft in Deutschland gefährden. Digitalisierung geht anders."“ Das kumulierte Umsatzrisiko im Display-Werbemarkt in Deutschland könnte in Folge der E-Privacy-Verordnung eine Größenordnung von bis zu 500 Millionen Euro netto pro Jahr betragen. Und das vor dem Hintergrund, dass die europäische Datenschutzgrundverordnung bereits ausgewogene und abschließende Datenschutzregelungen für die Digitale Wirtschaft bereit hält. Die E-Privacy-Verordnung im aktuell zur Diskussion stehenden Entwurf wäre lediglich eine überflüssige Vorschaltregulierung, sind sich die OVK-Mitglieder sicher. 

    Die Befragung führte der OVK unter seinen Mitgliedsunternehmen durch. Zusätzlich wurden weitere Interviews mit Experten aus den Bereichen Ad-Tech, Programmatic, Data und E-Mail-Marketing durchgeführt. Die vollständigen Ergebnisse stehen auf www.ovk.de beziehungsweise www.bvdw.org bereit.

    Der BVDW hat seinen Mitgliedern einen kostenlosen Leitfaden mit allen Informationen und Tipps zur Datenschutzgrundverordnung angeboten. Mittlerweile ist der Leitfaden hier käuflich zu erwerben. Datenschutzgrundverordnung und E-Privacy-Verordnung werden zudem in Berlin auf dem Data Summit des BVDW am 5. Juni diskutiert.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/e-privacy-verordnung-nach-jetziger-fassung-fuehrt-zu-mehr-als-30-prozent-umsatzrisiko/?]]]

  • BGH-Urteil zu Adblock Plus schadet Nutzern, Journalismus und Digitaler Wirtschaft

    BGH-Urteil zu Adblock Plus schadet Nutzern, Journalismus und Digitaler Wirtschaft

    Der Bundesgerichtshof hat am Donnerstag die Klage von Axel Springer abgewiesen. Der Verlag hielt den Vertrieb des Werbeblockers Adblock Plus für rechtswidrig, unter anderem aufgrund der kostenpflichtigen Whitelisting-Funktion, durch die sich Unternehmen vom Blockieren freikaufen können. Der BGH geht in seiner heutigen Entscheidung über die Argumentation der Vorinstanz hinaus und sieht im Ergebnis sogar das hochproblematische Whitelisting als wettbewerbsrechtlich unbedenklich an.

    Die Position des BGH, wonach auch das Blacklisting rechtlich unbedenklich ist, stellt nicht nur die etablierten Erlösmodelle der Verlage in Frage, sie hat auch unabsehbare Folgen für die Finanzierung journalistischer Inhalte in den Medien. Bezahlschranken werden nur in sehr wenigen Fällen weiterhelfen. Laut Urteilsbegründung liegt „keine allgemeine Marktbehinderung vor, weil keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür bestehen, dass das Geschäftsmodell der Bereitstellung kostenloser Inhalte im Internet zerstört wird.“

    Dirk Maurer (IP Deutschland), Stellvertretender Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises im BVDW: „Das Urteil ist ein Schlag ins Gesicht der Digitalen Wirtschaft und des unabhängigen Journalismus. Es gefährdet die bewährten Geschäftsmodelle und die Vielfalt der Medienlandschaft, die Folgen sind kaum abzusehen.“

    Fehlender Weitblick des BGH

    Im Urteil heißt es zudem: „Der Klägerin ist auch mit Blick auf das Grundrecht der Pressefreiheit zumutbar, den vom Einsatz des Programms ausgehenden Beeinträchtigung zu begegnen, indem sie die ihr möglichen Abwehrmaßnahmen ergreift. Dazu gehört etwa das Aussperren von Nutzern, die nicht bereit sind, auf den Einsatz des Werbeblockers zu verzichten.“ Die Erlaubnis des BGH, Adblocking-Nutzer mit Inhaltssperren zu versehen, wird dazu führen, dass Publisher zunehmend dazu übergehen werden, Nutzer mit aktiviertem Adblocker vom Zugang zu ihren Inhalten auszusperren. Zur Sicherstellung der Refinanzierung bleibt ihnen gar kein anderer Ausweg. In der Folge bedeutet dies die zwangsläufige Einschränkung der Internet-Nutzung und somit mittelbar einen Verlust für die vollständige Medienlandschaft. „Dieses Urteil öffnet Tür und Tor für jegliche ungesteuerte Adblocking-Logiken, auch direkt über Browser-Anbieter. Das kann nicht im Sinne des BGH sein“, sagt Dirk Maurer.

    Adblocker werden von Nutzern vor allem wegen zu störender Werbung eingesetzt. Der BVDW setzt sich bereits seit langem für bessere Werbeformen-Standards ein, unter anderem durch die Fokusgruppe Digital Marketing Quality (DMQ) im BVDW, die digitale Werbung in Deutschland branchenübergreifend prüft. Die DMQ schafft Qualitätsmaßstäbe durch die Veröffentlichung von Marktzahlen und sorgt mit Zertifizierungen für Vergleichbarkeit der Qualität. Das Lab Better Ads in der DMQ (Labs sind Arbeitsgruppen innerhalb des BVDW) ist der Hub, um zum Beispiel die Formatkriterien der Coalition for Better Ads zu bewerten und an nationale Anforderungen anzupassen. „Das BGH-Urteil torpediert alle nationalen und internationalen Bemühungen der Branche um bessere und störungsfreiere Werbung, weil damit die aus unserer Sicht fragwürdigen Geschäftspraktiken von Adblocker-Anbietern unterstützt werden“, sagt BVDW-Vize-Präsident Thomas Duhr. „Im Urteil heißt es, dass es keine hinreichenden Anhaltspunkte gebe, dass Adblocker das Geschäftsmodell der Bereitstellung kostenloser Inhalte behindern. Das belegt fehlende Weitsicht. Die Anhaltspunkte werden kommen.“

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bgh-urteil-zu-adblock-plus-schadet-nutzern-journalismus-und-digitaler-wirtschaft/?]]]

  • BVDW bezieht Stellung zu Adblock-Plus-Urteil

    Der Bundesgerichtshof hat heute die Klage von Axel Springer abgewiesen. Der Verlag hielt den Vertrieb des Werbeblockers Adblock Plus für rechtswidrig, unter anderem aufgrund der kostenpflichtigen Whitelisting-Funktion, durch die sich Unternehmen vom Blockieren freikaufen können. Der BGH geht in seiner heutigen Entscheidung über die Argumentation der Vorinstanz hinaus und sieht im Ergebnis sogar das hochproblematische Whitelisting als wettbewerbsrechtlich unbedenklich an.

    Die Position des BGH, wonach auch das Blacklisting rechtlich unbedenklich ist, stellt nicht nur die etablierten Erlösmodelle der Verlage in Frage, sie hat auch unabsehbare Folgen für die Finanzierung journalistischer Inhalte in den Medien. Bezahlschranken werden nur in sehr wenigen Fällen weiterhelfen.

    Laut Urteilsbegründung liegt „keine allgemeine Marktbehinderung vor, weil keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür bestehen, dass das Geschäftsmodell der Bereitstellung kostenloser Inhalte im Internet zerstört wird.“

    Dirk Maurer (IP Deutschland), Stellvertretender Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises im BVDW: „Das Urteil ist ein Schlag ins Gesicht der Digitalen Wirtschaft und des unabhängigen Journalismus. Es gefährdet die bewährten Geschäftsmodelle und die Vielfalt der Medienlandschaft, die Folgen sind kaum abzusehen.“

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-bezieht-stellung-zu-adblock-plus-urteil/?]]]

  • OVK-Report 2018/01 ist online

    Der Download ist hier möglich

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-report-201801-ist-online/?]]]

  • OVK-Prognose übertroffen: Digitale Werbung wächst um acht Prozent

    OVK-Prognose übertroffen: Digitale Werbung wächst um acht Prozent

    Der digitale Werbemarkt wächst stabil und übertrifft die im September im Umfeld der dmexco veröffentlichte OVK-Prognose. Gegenüber 2016 (1,785 Milliarden Euro) haben sich die Nettowerbeinvestitionen des Marktes im Jahr 2017 inklusive Desktop und Mobile um acht Prozent auf 1,928 Milliarden Euro erhöht. Dabei waren die Umsätze in jedem einzelnen Monat höher als im Vorjahr. „Digitale Werbung wird für Werbungtreibende immer wichtiger", sagt OVK-Vorsitzender Rasmus Giese (United Internet Media). „Auch in der zweiten Jahreshälfte 2017 konnten wir weiterhin eine starke Entwicklung der Nettowerbeinvestitionen in digitale Display-Werbung mit den außerordentlich erfreulichen Monaten November und Dezember erkennen.“ Treiber sind weiterhin die positiven Entwicklungen in den Bereichen Mobile und Bewegtbild, so Giese. Für das laufende Jahr prognostizieren die OVK-Experten eine Steigerung der Wachstumsrate auf zehn Prozent und gehen damit von einem Gesamtvolumen des digitalen Werbemarktes von 2,121 Milliarden Euro aus.

    OVK-Fokusthemen 2018: Mehr internationale Vernetzung

     „Im Jahr 2018 wird sich der OVK vor allem auf die Vernetzung mit nationalen und internationalen Initiativen und Projekten wie der Zertifizierungen im IAB Europe konzentrieren. Dazu wird sich der OVK verstärkt der Coalition for Better Ads widmen sowie die Zusammenarbeit mit der AGOF zu Themen um Werbequalitätssicherung intensivieren“, erklärt Carsten Schwecke (Media Impact), Stellvertretender Vorsitzender des OVK. Ziel ist es, die Initiativen zu begleiten und mit zu beeinflussen, um den nationale digitalen Werbemarkt zu stärken. Das Hauptanliegen des OVK ist weiterhin die Stärkung der digitalen Display-Werbung. Das Ziel soll unter anderem durch die Erbringung von Werbewirkungsnachweisen unterstützt werden. So ist zum Beispiel die Veröffentlichung einer Werbewirkungsstudie Social Media geplant (Q2 2018). Außerdem wird der OVK weiterhin zentrale Marktzahlen erheben und veröffentlichen, wie zum Beispiel die Adblocker-Rate. Der nächste Themenabend des OVK findet voraussichtlich am 17. April in Düsseldorf statt. Auch Nicht-Mitglieder des BVDW sind zur Teilnahme eingeladen. Thema ist unter anderem die neue Social-Media-Studie.

    Der OVK Online-Report steht ab Mitte März unter www.bvdw.org und www.ovk.de kostenlos als Download zur Verfügung.

    Über den BVDW

    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die zentrale Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben oder deren Wertschöpfung auf dem Einsatz digitaler Technologien beruht. Mit Mitgliedsunternehmen aus unterschiedlichsten Segmenten der Internetindustrie ist der BVDW inter­disziplinär verankert und hat damit einen ganzheitlichen Blick auf die Themen der Digitalen Wirtschaft. Der BVDW hat es sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Angebote – Inhalte, Dienste und Technologien – transparent zu machen und so deren Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Außerdem ist der Verband kompetenter Ansprechpartner zu aktuellen Themen und Entwicklungen der Digitalbranche in Deutschland und liefert mit Zahlen, Daten und Fakten wichtige Orientierung zu einem der zentralen Zukunftsfelder der deutschen Wirtschaft. Im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen, nationalen und internationalen Interessengruppen unterstützt der BVDW ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische Entwicklung der Branche. Fußend auf den Säulen Marktentwicklung, Marktaufklärung und Marktregulierung bündelt der BVDW führendes Digital-Know-how, um eine positive Entwicklung der führenden Wachstumsbranche der deutschen Wirtschaft nachhaltig mitzugestalten. Gleichzeitig sorgt der BVDW als Zentral­organ der Digitalen Wirtschaft mit Standards und verbindlichen Richtlinien für Branchenakteure für Markttransparenz und Angebotsgüte für die Nutzerseite und die Öffentlichkeit. Wir sind das Netz.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-prognose-uebertroffen-digitale-werbung-waechst-um-acht-prozent/?]]]

  • BVDW gibt neue Adblockerrate bekannt / „Bad Ads“ halten die Verbreitung stabil

    BVDW gibt neue Adblockerrate bekannt / „Bad Ads“ halten die Verbreitung stabil

    „Der Markt muss den Output an ‚Bad Ads‘ verringern. Zu laute Spots oder zu hohe Bitraten sorgen dafür, dass sich nicht wenige Verbraucher weiterhin Adblocker installieren“, sagt Dirk Maurer. Die Verbreitung von schlechter Werbung und die Nutzung von Adblockern gefährdet die Finanzierung kostenfrei zugänglicher Inhalte im Internet, und damit auch den Zugang aller Bevölkerungsschichten zu hochwertigen journalistischen Inhalten. Das bedeutet in der Konsequenz einen Verlust von Meinungsvielfalt bis hin zur Möglichkeit der Gefährdung von Arbeitsplätzen in Medienbranche und Digitaler Wirtschaft. Die Coalition for Better Ads, in der der BVDW Mitglied ist, hat in einer Studie erhoben, welche Werbeformate beim Nutzer am schlechtesten ankommen: https://www.betterads.org/standards/.

    Der Anteil der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung lag im vierten Quartal 2017 bei 24,74 Prozent. Im dritten Quartal 2017 lag der Anteil bei 24,05 Prozent. Das bedeutet zwar auf den ersten Blick eine deutliche Steigerung zu 20,44 Prozent im zweiten Quartal 2017. Hierfür ist jedoch vor allem die neue Messmethode verantwortlich. „Wir können nun einen noch genaueren Wert ausweisen, was uns leider zeigt, dass die Adblocker-Rate zuvor unterschätzt wurde“, sagt Maurer. „Die Branche muss besser darauf achten, weniger störende Werbung zu verbreiten.“

    Methodenwechsel bei Adblockerraten-Messung führt zu genauerem Ergebnis

    Im Bestreben, möglichst genaue und transparente Daten für den deutschen Markt zu liefern, hat der OVK im BVDW seine Messmethoden optimiert. Die Vermarkter liefern für die Auswertung neuerdings das Volumen der gemessenen Page Impressions sowie den geblockten Anteil. Zuvor hat jeder Vermarkter nur eine Rate geliefert, so dass das Gesamtvolumen nicht berücksichtigt wurde. Die jeweiligen Verhältnisse der Unternehmen fließen nun in die Berechnung mit ein. Zudem messen die Vermarkter seit der neuesten Berechnung über einen noch längeren Zeitraum als zuvor, um die Genauigkeit weiter zu erhöhen.

    Über den BVDW

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  • BVDW beklagt Ignoranz der Coalition for Better Ads gegenüber dem europäischen Markt

    BVDW beklagt Ignoranz der Coalition for Better Ads gegenüber dem europäischen Markt

    Im Oktober stellte BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr (IP Deutschland) bereits fest: „Bei der Ausgestaltung der Coalition for Better Ads werden die Belange und Anforderungen des deutschen beziehungsweise der europäischen Märkte zu wenig beachtet.“ Knapp vier Monate später hat sich die Coalition for Better Ads kaum bewegt. Der BVDW begrüßt zwar, dass die Kostenpflicht für Zertifizierungen im Rahmen des „Better Ads Experience Program“ auf Hinwirken des deutschen Verbands verhindert wurde. Es fehlt jedoch weiterhin an regionalen Strukturen. Duhr kritisiert, dass die Steuerung der CfBA aus den USA die regionalen Märkte nicht berücksichtigt. Er sagt: „Die Erde ist keine Scheibe, auf der alles so funktioniert wie in den USA“. „Für die Umsetzung der Zertifizierung in Deutschland oder anderen nationalen Märkten braucht es zwingend regionale Strukturen, die durch Verbände getragen und legitimiert werden. Nur so lässt sich die Akzeptanz und Durchsetzbarkeit in den Märkten sicherstellen“, sagt Björn Kaspring (InteractiveMedia CCSP), Vorsitzender der Fokusgruppe Digital Marketing Quality im BVDW.

    Kaspring weist zudem darauf hin, dass sich die Coalition for Better Ads nur auf Formatkritieren bezieht, dass Qualität aber viel weiter greift. Die Qualität von digitaler Werbung wird in Deutschland von der Fokusgruppe Digital Marketing Quality im BVDW branchenübergreifend geprüft. Kaspring zur Teilnahme deutscher Unternehmen am Better Ads Experience Program: „Es ist fraglich, ob eine Teilnahme an dem Programm, ohne dass die Rahmenbedingungen eindeutig definiert sind, zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist. Aus unserer Sicht ist das im Moment noch nicht der Fall.“

    Sascha Jansen (Omnicom Media Group), Stellvertretender Vorsitzender des Fachkreises Online-Mediaagenturen im BVDW sagt: „Wie so vieles in der zunehmend globalisierten Welt, vermischt auch das  Mediageschäft lokale und internationale Aspekte zu einer ‚glokalen‘ Mélange. Globale Ansätze, wie unter anderem die CfBA, sind nicht nur notwendig, sondern auch auf lokaler Ebene willkommen. Sie müssen aber lokale Eigenheiten sowohl bei den definitionsbildenden Prozessen als auch bei der lokalen Adaption berücksichtigen.“ Carsten Schwecke (Media Impact), Stellvertretender Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises im BVDW, sagt: „Die Coalition for Better Ads ist derzeit im Denken und Handeln noch sehr US-geprägt. Das versuchen wir als BVDW und IAB Europe derzeit zu ändern.“

    Fokusgruppe Digital Marketing Quality im BVDW sichert die Qualität im deutschen Markt

    „Als zweitgrößter digitaler Markt in Europa werden wir uns die Hoheit über Marktentscheidungen nicht aus der Hand nehmen lassen. Die Entscheidung über Standards und deren Umsetzung muss den jeweiligen nationalen Marktgremien obliegen“, sagt Kaspring. „Der deutsche Markt, oder eben der Konsument, hat, wie jeder andere Markt auch, seine Eigenheiten, die nirgendwo anders zu finden sind. Es ist wichtig, diese Eigenheiten zu berücksichtigen. Stellen Sie sich vor, dass auf deutschen Autobahnen plötzlich nur noch Autos fahren sollen oder dürfen, deren Lenkrad auf der rechten Seite sitzt. Das macht keinen Sinn“ sagt Duhr.

    Die Qualität digitaler Werbung wird im deutschen Markt durch den BVDW und die Fokusgruppe Digital Marketing Quality (DMQ) im BVDW sowie die AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung) gesichert. Die Fokusgruppe Digital Marketing Quality im BVDW bildet eine ganzheitliche Klammer um alle Qualitätsaspekte und umfasst die Auslieferung von Werbung, die User Experience sowie Transparenz- und E-Privacy-Gebote. Sie besteht aus Vertretern von Media-Agenturen (FOMA), Vermarktern (OVK) und Mess-Dienstleistern.

    Die DMQ schafft Qualitätsmaßstäbe durch die Veröffentlichung von Marktzahlen und sorgt mit Zertifizierungen für Vergleichbarkeit der Qualität. Das Lab Better Ads in der DMQ (Labs sind Arbeitsgruppen innerhalb des BVDW) ist der Hub, um die Formatkriterien der CfBA zu bewerten und an nationale Anforderungen anzupassen. Das Lab kümmert sich auch um die Umsetzung des Better Ads Experience Programs in Deutschland.
     

    Über den BVDW

    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die zentrale Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben oder deren Wertschöpfung auf dem Einsatz digitaler Technologien beruht. Mit Mitgliedsunternehmen aus unterschiedlichsten Segmenten der Internetindustrie ist der BVDW inter­disziplinär verankert und hat damit einen ganzheitlichen Blick auf die Themen der Digitalen Wirtschaft. Der BVDW hat es sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Angebote – Inhalte, Dienste und Technologien – transparent zu machen und so deren Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Außerdem ist der Verband kompetenter Ansprechpartner zu aktuellen Themen und Entwicklungen der Digitalbranche in Deutschland und liefert mit Zahlen, Daten und Fakten wichtige Orientierung zu einem der zentralen Zukunftsfelder der deutschen Wirtschaft. Im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen, nationalen und internationalen Interessengruppen unterstützt der BVDW ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische Entwicklung der Branche. Fußend auf den Säulen Marktentwicklung, Marktaufklärung und Marktregulierung bündelt der BVDW führendes Digital-Know-how, um eine positive Entwicklung der führenden Wachstumsbranche der deutschen Wirtschaft nachhaltig mitzugestalten. Gleichzeitig sorgt der BVDW als Zentral­organ der Digitalen Wirtschaft mit Standards und verbindlichen Richtlinien für Branchenakteure für Markttransparenz und Angebotsgüte für die Nutzerseite und die Öffentlichkeit. Wir sind das Netz.

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  • Interact 2018

    Interact 2018

    Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Interact, die am 23. und 24. Mai in Mailand unter dem Motto “Disrupt. Adapt. Reinvent.” stattfindet und führende europäische Agenturen und Medien, Advertiser und Industrieexperten zusammenbringt. Die Themen reichen von Artificial Intelligence, VR/AR, Internet of Things bis E-Privacy-Verordnung. Informationen für Sponsoren finden Sie hier.

    Super Early Bird: Bis 31. Januar.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/interact-2018/?]]]

  • OVK wählt neuen Vorsitz / Rasmus Giese übernimmt für Paul Mudter

    OVK wählt neuen Vorsitz / Rasmus Giese übernimmt für Paul Mudter

    Paul Mudter hat sich nach mehr als zehn Jahren Vorsitz im OVK nicht wieder zur Wahl gestellt. Der BVDW dankt Paul sehr herzlich für das überaus große und langjährige Engagement. Der BVDW freut sich, mit Rasmus Giese einen sehr erfahrenen Digitalmanager als Nachfolger für den Vorsitz gefunden zu  haben. Der CEO von United Internet Media hatte bereits in den letzten Jahren als Stellvertreter Vorsitzender im OVK mitgewirkt und vor allem die technischen Themen nach außen vertreten. In die OVK-Spitze wurden zudem Christian Herp (iq digital) und Dirk Maurer (IP Deutschland) als Stellvertretende Vorsitzende neu gewählt. Sie arbeiten künftig an der Seite von Markus Frank (OATH) und Carsten Schwecke (Media Impact), die im Amt als Stellvertretende Vorsitzende bestätigt wurden. Damit scheidet Stefan Schumacher (G+J Electronic Media Sales) als Stellvertretender Vorsitzender des OVK aus. Auch bei ihm bedankt sich der BVDW sehr herzlich.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-waehlt-neuen-vorsitz-rasmus-giese-uebernimmt-fuer-paul-mudter/?]]]

  • Die Kontaktdosis macht’s: Wirkungseffekte bei Online- und Mobile-Kampagnen benötigen unterschiedlichen Werbedruck

    Die Kontaktdosis macht’s: Wirkungseffekte bei Online- und Mobile-Kampagnen benötigen unterschiedlichen Werbedruck

    Bei Betrachtung der Ad Awareness zeigte sich, dass die Kanäle durchaus unterschiedlich wirken. Auf Mobile Devices reichen bereits wenige Kontakte, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Mobile Ads zünden also sofort. Display Ads im stationären Internet müssen hingegen viel stärker um Aufmerksamkeit kämpfen. Dies hängt auch mit der unterschiedlichen Screengröße zusammen: Während Mobile Ads sehr prominent auf dem Smartphone erscheinen, treten beim größeren stationären Bildschirm sehr viel eher Ausblendeffekte ein, vor allem in der Klasse mit eins bis drei Kontakten. „Eine erfolgreiche Aussteuerung von digitalen Kampagnen muss die unterschiedliche Nutzungssituation und –verfassung in Online und Mobile berücksichtigen. Online-Flights benötigen eine stärkere Kontaktdosis als Mobile-Flights, um die Aufmerksamkeit des Nutzers zu erlangen“, sagt Timo Lütten (G+J e|MS), Leiter der Unit Werbewirkung & Marktforschung des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW. 

    Wenn es allerdings um die Product Awareness (siehe Grafik) geht, zeigt die Studie, dass hier sowohl Online als auch Mobile eine höhere Kontaktdosis bei Kampagnen ganz entscheidend dazu beiträgt, diesen KPI positiv zu beeinflussen. „Die Product Awareness wird zwar schon mit wenigen Kontakten in Schwingungen versetzt, richtige Power entwickelt sich allerdings erst bei vier oder mehr Kontakten“, sagt Lütten.

    Imagebildung funktioniert auf beiden digitalen Kanälen – Online spielt hier jedoch seine Stärken aus

    Auch beim Marken-Image zeigt sich, dass eine höhere Kontaktdosis die abgefragten Image-Dimensionen positiv beeinflusst, wobei Online- und Mobile-Werbung hier eine unterschiedliche Intensität benötigen: So wird  das Image bei Mobile erst mit mehr als vier Kontakten signifikant beeinflusst. Online tritt dieser Effekt deutlich früher ein und auch wenige Kontakte hinterlassen spürbare Uplifts. In der untersuchten Kampagne sorgten vier und mehr Kontakte im Mobile-Bereich für einen Vertrauensbonus von 36 Prozent (siehe Grafik). Bei eins bis drei Kontakten lag der Uplift bei nur elf Prozent.

    Interessant wird es bei der Weiterempfehlungsbereitschaft: Sowohl Online als auch Mobile entsteht eine starke Nutzeraktivierung. Während diese bei Online aber unabhängig von der Kontaktdosis auf einem durchgängigen Niveau liegt, lässt sich Mobile mit vier und mehr Kontakten eine deutliche intensive Weiterempfehlungsbereitschaft erzielen. 

    Zwei der Schlüssel-Erkenntnisse der Studie lauten: Geht es um die Gewinnung von Aufmerksamkeit, reichen auf dem mobilen Kanal wenig Kontakte, Online benötigt viele Kontakte. Bei relevanten Image-Dimensionen bedarf es vor allem im Mobile-Bereich viel Druck. In Bezug auf die tatsächliche Mediaplanung zeigen die Studienergebnisse eindrucksvoll, dass der Online- und Mobile-Kanal unterschiedlichen Gesetzmäßigkeiten folgen. Damit können sie aber auch sehr gezielt für bestimmte Kommunikationsziele genutzt werden und sich durch eine geschickte Kampagnenarchitektur wirkungsvoll ergänzen. 

    Alle Zahlen und Erkenntnisse finden Sie in der Studie, die der BVDW und seine Partner kostenfrei zum Download bereitgestellt haben.

    Hintergrund

    Die Marktforschungsbranche und jeder betriebliche Marktforscher steht vor einer großen Herausforderung: „Wie können wir noch Mehrwerte gegenüber einer reinen datengetriebenen Vermarktung und Kampagnenanalyse schaffen?“ Programmatic Research bietet hier die Möglichkeit, das vorhandene Know-how der Hypothesenbildung und des Studiendesigns mit den neuen technischen Tools des Marktes zu verbinden. Damit kann sich der Marktforscher wieder mehr seiner eigentlichen Kernaufgabe zuwenden: Dem Stellen der richtigen Fragen.

    „Im Rahmen des OVK haben wir immer ein offenes Ohr und bekommen aufgrund der vielen Erfahrungen unterschiedlicher Vermarkter schnell ein gutes Gespür dafür, welchen Fragestellungen von Agenturseite nachgegangen werden sollte. Dabei kristallisierte sich heraus, dass eine dezidierte Untersuchung digitaler Kontaktklassen vor allem für Mobile Advertising nicht existierte, so dass die Unit Marktforschung im OVK hier eine Forschungslücke schließen kann“, sagt Timo Lütten. 

    „Die Darstellung der Wirkung einzelner Kontaktklassen im Rahmen der OVK-Studie liefert neue Erkenntnisse darüber, wie digitale Kampagnen zielgerichtet geplant werden können. In Abhängigkeit relevanter KPIs (Aufmerksamkeit, Image, Aktivierung) zeigt die Studie, wie sich die Kanäle Mobile und Online in der effektiven Kontaktdosis unterscheiden“, sagt Markus Frank (Oath), Stellvertretender Vorsitzender des OVK im BVDW. Sie nutzt dabei erstmalig einen programmatischen Ansatz und gibt einen Einblick in die neuen technischen Möglichkeiten bei der Erforschung von Kontaktklassen, um Agenturen und Mediaplaner bei der Umsetzung erfolgreicher Kampagnen zu unterstützen.

    Alle Zahlen und Ergebnisse stellen der BVDW und seine Partner kostenlos auf www.bvdw.org zum Download bereit. Für eine Erklärung der Ergebnisse vermittelt die Pressestelle des BVDW Journalisten gern einen Experten als Interviewpartner.

    Studien-Design

    Für die Studie „Programmatic Research zeigt: Die Kontaktdosis macht’s!" wurden CAWI-Interviews im Gapfish-Retargeting-Panel (13 Minuten) durchgeführt. Getrackte Panelisten wurden eingeladen. Zusätzlich gab es eine Kontrollgruppe ohne Werbemittelkontakt. Stichprobe Kontrollgruppe: n=207 Befragte ohne Werbemittelkontakt, Testgruppe Mobile: n=218 Befragte mit Werbemittelkontakt ausschließlich auf mobilen Devices, Testgruppe Online: n=219 Befragte mit Werbemittelkontakt ausschließlich auf stationären Devices.

    Über den BVDW
    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die zentrale Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben und im Bereich der digitalen Wertschöpfung tätig sind. Mit Mitgliedsunternehmen aus unterschiedlichsten Segmenten der Internetindustrie ist der BVDW interdisziplinär verankert und hat damit einen ganzheitlichen Blick auf die Themen der Digitalen Wirtschaft. Der BVDW hat es sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Angebote – Inhalte, Dienste und Technologien – transparent zu machen und so deren Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Außerdem ist der Verband kompetenter Ansprechpartner zu aktuellen Themen und Entwicklungen der Digitalbranche in Deutschland und liefert mit Zahlen, Daten und Fakten wichtige Orientierung zu einem der zentralen Zukunftsfelder der deutschen Wirtschaft. Im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen, nationalen und internationalen Interessengruppen unterstützt der BVDW ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische Entwicklung der Branche. Fußend auf den Säulen Marktentwicklung, Marktaufklärung und Marktregulierung bündelt der BVDW führendes Digital-Know-how, um eine positive Entwicklung der führenden Wachstumsbranche der deutschen Wirtschaft nachhaltig mitzugestalten. Gleichzeitig sorgt der BVDW als Zentralorgan der Digitalen Wirtschaft mit Standards und verbindlichen Richtlinien für Branchenakteure für Markttransparenz und Angebotsgüte für die Nutzerseite und die Öffentlichkeit. Wir sind das Netz.

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  • Coalition for Better Ads: BVDW und OWM fordern „European Chapter“

    Coalition for Better Ads: BVDW und OWM fordern „European Chapter“

    Viele Ansätze der aus den USA geführten und initiierten Coalition for Better Ads (CfBA), auf Basis von Nutzerbefragungen störende und intrusive Online-Werbeformate aus der Auslieferung auszuschließen, gehen in die richtige Richtung, so die deutschen Verbände. Auch OWM und BVDW unterstützen die CfBA in ihrem Vorhaben, die Ursachen von Ad Blocking weltweit nachhaltig zu bekämpfen und sich für mehr Akzeptanz von Onlinewerbung einzusetzen.

    Dennoch halten die deutschen Verbände das aktuell von den genannten drei amerikanischen Verbänden vorgeschlagene zentrale Steuerungsgremium (Better Ads Experience Program) für hochproblematisch. Denn es soll indirekt als Gatekeeper für Online-Werbeformate weltweit agieren, indem es eine zentral gesteuerte Zertifizierung und Kontrolle als Schutz für browserbasiertes Filtern von Werbung einrichtet*. Der europäische Werbemarkt sollte, genauso wenig wie jeder andere regionale Werbemarkt auf der Welt, von den USA aus gesteuert werden. Den Vorstoß in Form einer aus den USA gesteuerten kostenpflichtigen Zertifizierung lehnen die deutschen Partner ab.

    Darüber hinaus weisen OWM und BVDW sowohl die CfBA, als auch die beteiligten amerikanischen Verbände ausdrücklich darauf hin, dass digitale Werbemärkte regionale und auch lokale Besonderheiten haben, die bei der Einführung von Zertifizierungen zwingend zu berücksichtigen sind. Dies betrifft sowohl die lokal durchzuführenden Marktforschungen, als auch die Adaption von Werbeformaten und browserbasierten Filterfunktionen für die jeweiligen regionalen Besonderheiten.

    Um die Performance und den Output, insbesondere aber die Akzeptanz und die Kommunikation der CfBA in Europa nachhaltig zu verbessern, schlagen BVDW und OWM die Einrichtung eines „European Chapter“ der CfBA vor. Diese Forderung impliziert die Bündelung regionaler Expertise, die Implementierung unabhängiger Entscheidungsprozesse und das Aufsetzen eines eigenständigen Budgets.

    BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr (IP Deutschland, Bild): „Bei der Ausgestaltung der Koalition werden die Belange und Anforderungen des deutschen beziehungsweise der europäischen Märkte zu wenig beachtet. Ein ausschließlich amerikanisch bestimmter Weg kann vor dem Hintergrund des Ziels, global vertretbare Lösungen zu entwickeln, nicht der Ansatz sein. Europas Regionen unterscheiden sich kulturell und damit in ihrer Wahrnehmung und ihrem Empfinden gegenüber Werbung wesentlich voneinander. Diese Unterschiede müssen berücksichtigt werden.“

    OWM-Vorsitzende Tina Beuchler (Nestlé Deutschland): „Ein schnelles Vorwärtskommen ist erklärtes Ziel aller Beteiligten, doch die aktuellen Pläne drohen, die CfBA in eine Schieflage zu bringen. Es dürfen sich keine Gatekeeper herauskristallisieren, die – auch wenn sie mit besten Absichten agieren – zu einem späteren Zeitpunkt ihre Vormachtstellung ausnutzen könnten. Dafür ist das gemeinsame Ziel zu wichtig.“

    Unterzeichnet:

    – Präsidium und Geschäftsführung des BVDW
    – Vorsitz und Geschäftsführung der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM)

    *Die Details sind dem Brief der drei Verbände hier zu entnehmen. 

    Kontakt BVDW:
    Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
    Berliner Allee 57, 40212 Düsseldorf
    www.bvdw.org

    Ansprechpartner für Medien:
    Daniel Borchers, Pressesprecher Marketing und Handel
    Tel: +49 30 2062186-21
    borchers@bvdw.org

    Tim Sausen, Pressesprecher Wirtschaft und Politik
    Tel: +49 211 600456-35
    sausen@bvdw.org

    Kontakt OWM:
    ORGANISATION WERBUNGTREIBENDE
    IM MARKENVERBAND (OWM)
    Unter den Linden 42
    D-10117 Berlin

    Ansprechpartnerin für Medien:
    Stephanie Beer
    Leiterin Kommunikation und Pressesprecherin
    Tel.: +49/30/20 61 68 24
    Mobil: +49/160/58 16 713
    Email: s.beer@owm.de

     
    Über den BVDW
    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die zentrale Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben oder deren Wertschöpfung auf dem Einsatz digitaler Technologien beruht. Mit Mitgliedsunternehmen aus unterschiedlichsten Segmenten der Internetindustrie ist der BVDW inter¬disziplinär verankert und hat damit einen ganzheitlichen Blick auf die Themen der Digitalen Wirtschaft. Der BVDW hat es sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Angebote – Inhalte, Dienste und Technologien – transparent zu machen und so deren Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Außerdem ist der Verband kompetenter Ansprechpartner zu aktuellen Themen und Entwicklungen der Digitalbranche in Deutschland und liefert mit Zahlen, Daten und Fakten wichtige Orientierung zu einem der zentralen Zukunftsfelder der deutschen Wirtschaft. Im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen, nationalen und internationalen Interessengruppen unterstützt der BVDW ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische Entwicklung der Branche. Fußend auf den Säulen Marktentwicklung, Marktaufklärung und Marktregulierung bündelt der BVDW führendes Digital-Know-how, um eine positive Entwicklung der führenden Wachstumsbranche der deutschen Wirtschaft nachhaltig mitzugestalten. Gleichzeitig sorgt der BVDW als Zentral¬organ der Digitalen Wirtschaft mit Standards und verbindlichen Richtlinien für Branchenakteure für Markttransparenz und Angebotsgüte für die Nutzerseite und die Öffentlichkeit. Wir sind das Netz.

    Über die OWM
    Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) ist der Verband der Werbung treibenden Unternehmen in Deutschland. Sie vertritt die Interessen ihrer mehr als 100 Mitgliedsunternehmen in allen relevanten Bereichen der Marketingkommunikation gegenüber Medien, Agenturen, Politik und in der Medienforschung. Die OWM tritt für die Freiheit der Werbung ein und setzt sich für Rahmenbedingungen ein, die es ihren Mitgliedsunternehmen ermöglicht, so effizient und effektiv wie möglich werben zu können. Insgesamt investieren die Unternehmen des Verbands mehr als 8,5 Milliarden Euro im Jahr für Kommunikation und Werbung.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/coalition-for-better-ads-bvdw-und-owm-fordern-european-chapter/?]]]

  • Qualität im Fokus: dmexco 2017 stärkt Pure Business

    Themen, Trends und Strategien für die erfolgreiche Digitale Transformation finden sich ab heute auf der dmexco 2017 in Köln: Mit einer neuen Ausstellerbestmarke von 1.100 Ausstellern aus aller Welt, in erstmals sechs ausgebuchten Hallen und mehr als 570 internationalen Top-Speakern versammelt die dmexco die weltweite Digitalwirtschaft. Unter dem Conference-Motto „Lightening the Age of Transformation“ werden noch bis morgen die Transformationsfähigkeit von Marketing, Marken und ganzen Unternehmen diskutiert und die ganze Vielfalt des Digital Business sichtbar gemacht. 

    In den vergangenen zwei Tagen lag das Zentrum der Digitalen Transformation mitten in Köln: Auf der dmexco 2017 versammelten sich Persönlichkeiten und Marken, wichtige Entscheider sowie die Newcomer und Start-ups der globalen Digitalwirtschaft an einem Ort, um die zentralen Trends, Themen und Technologien des digitalen Kosmos zu diskutieren und in erfolgreiches Neugeschäft zu überführen. 40.700 Fachbesucher nutzten auf über 100.000 Quadratmetern dmexco Fläche die Gelegenheit, sich über die aktuellen und zukünftigen Business-Potenziale der Digitalwirtschaft zu informieren, wertvolle Geschäftskontakte zu knüpfen und unmittelbar Aufträge zu generieren. 1.100 Ausstellern (+87 ggü. 2016) aus 39 Ländern präsentierten hierfür in sechs ausgebuchten Hallen ihre Produktneuheiten und Innovationen aus Marketing, Kommunikation und Media. Die 18 Bühnen der dmexco Conference mit ihren über 570 Top-Speakern waren an beiden Tagen bestens besucht.

    „In den vergangenen neun Jahren haben wir es mit der dmexco geschafft, Köln zur digitalen Messehauptstadt Europas werden zu lassen. Das freut uns natürlich sehr und macht uns stolz. Trotzdem: Für eine B2B-Messe wie die dmexco stehen Pure Business und höchste Qualität bei allem Wachstum immer an erster Stelle! Genau aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr in Abstimmung mit dem BVDW erstmals ein kostenpflichtiges Ticketing eingeführt. Denn wenn wir über Wachstum sprechen, dann ist für uns in erster Linie die Qualität entscheidend. Und die hat auf der dmexco 2017 definitiv gestimmt“, so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

    BVDW-Präsident Matthias Wahl: „Gemeinsam mit unseren Partnern der Koelnmesse ist es uns gelungen, mit der diesjährigen dmexco ein fokussiertes und organisches Wachstum weiter voran zu treiben. Die dmexco bleibt ihrem Digital-Marketing-Ursprung und ihren Themen treu und orientiert sich mit ihrem Themenspektrum an den wirtschaftlichen Entwicklungen. Das erstmals kostenpflichtige Ticketing hat sich zweifelsohne für alle Aussteller spürbar positiv auf die Qualität ausgewirkt. Wer in der Digitalen Wirtschaft Geschäft machen will, kommt an der dmexco nicht vorbei.“

    Christian Muche und Frank Schneider, beide dmexco: „Welche Relevanz die dmexco als internationale Business-Plattform besitzt, zeigt der erneute Ausstellerrekord: 2017 kamen so viele Aussteller wie nie zuvor nach Köln, um die dmexco für ihr nationales und internationales Geschäft zu nutzen. Zentrale Voraussetzung für den geschäftlichen Erfolg ist die Qualität der zu erreichenden Geschäftskontakte. Und genau hier haben wir – auch auf Wunsch vieler Aussteller – mit dem kostenpflichtigen Ticketing korrigierend gehandelt. Denn unser Ziel ist es nicht, nur möglichst viele Menschen in den dmexco Hallen zu versammeln. Unser Ziel ist ein hochwertiges Fachpublikum, um den originären Pure Business-Anspruch der dmexco zu stärken. Wachstum um jeden Preis macht da aus unserer Sicht keinen Sinn. Für uns und die dmexco sind Pure Business und höchste Kontakt- und Aufenthaltsqualität entscheidend. Denn das ist es, was die dmexco als Top-Event der weltweiten Digitalwirtschaft so einzigartig macht!“

    Neue Business-Potenziale: Opinary holt sich die „The Hatch“-Krone

    Neue Allianzen, vernetzte Welten, veränderte Perspektiven, bekannte Forderungen und überraschende Antworten sowie zusätzliche Möglichkeiten für das digitale Geschäft: Die dmexco 2017 hat die Trends und Themen erfolgreich mit der Wirtschaft verbunden. Großen Zuspruch erhielten dabei auch die neuen, eigens von der dmexco konzipierten Formate: Mit ihrem Expo-Special „World of Experience“ etablierte die dmexco den Innovation Hub für Marketing-Kommunikation und –Technologie von morgen. Vom Internet of Things bis Virtual Reality: In der dmexco World of Experience und in der dmexco Experience Hall erlebten die Besucher in zahlreichen Sessions und Live-Demos das Digital Business der Zukunft. Mit der dmexco Motion Hall erhielt das Thema Digital Video und Content bereits zum zweiten Mal ein zusätzliches dmexco Forum, das in kompakten Screenings die neuesten Multiscreen-Entwicklungen und innovative Marketing-Möglichkeiten aufzeigte. Als neues Pitch-Format der dmexco sorgte „The dmexco and Procter&Gamble Start-up Hatch“ für Furore: 20 ausgewählte Start-ups lieferten sich mit ihren Business-Ideen einen einzigartigen Wettbewerb auf der dmexco Bühne. Im heutigen Finale konnte Opinary die hochkarätig besetzte Jury überzeugen und als Sieger die von Procter & Gamble ausgelobte Finanzspritze in Höhe von 20.000 Euro abräumen.

    Jetzt vormerken: Die dmexco 2018 findet am 12. und 13. September 2018 in Köln statt.

    www.dmexco.de

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/qualitaet-im-fokus-dmexco-2017-staerkt-pure-business/?]]]

  • OVK-Report: Wachstumsprognose von sieben Prozent bestätigt

    Düsseldorf/Köln, 13. September 2017 – Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW) bestätigt das Wachstum der Nettoausgaben für digitale Werbung (Online und Mobile) von sieben Prozent für 2017. Dies entspricht Nettowerbeinvestitionen von insgesamt 1,91 Milliarden Euro. 

    Somit kann weiterhin ein deutliches Wachstum der digitalen Werbung verzeichnet werden. „Digitale Werbung ist ein fester und weiterhin wachsender Bestandteil in den Kommunikationsstrategien der Werbungtreibenden“, sagt Paul Mudter (IP Deutschland), Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises im BVDW. „Mobile und Bewegtbild sind dabei weiter die stärksten Wachstumstreiber. Die Branche trotzt Herausforderungen wie Adblockern und irreführenden Wirkungsdiskussionen. Der OVK trägt mit verschiedenen Maßnahmen zur Marktaufklärung und Standardisierung weiterhin zur Stärkung digitaler Werbung bei.“

    „Digitale Werbung wächst, weil sie die Fähigkeit hat, sich dem Wandel von Kommunikation und Medienkonsum anzupassen“, sagt Rasmus Giese (United Internet Media), stellvertretender Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises im BVDW. „Mit der Gattungskampagne ‚Display wirkt‘ haben wir humorvoll gezeigt, was Werbung kann – in diesem Fall Awareness zu schaffen und positive Emotionen zu erzeugen.“ Nicht zuletzt zeige auch die kürzlich gemessene Ad-Fraud-Rate von nur 2,2 Prozent  sowohl den Wert von digitaler Display-Werbung als auch die Anstrengungen und Investitionen der Branche, ihre Werbekunden bestmöglich zu unterstützen, betonen die beiden OVK-Sprecher.

    Die beliebtesten Formate

    Die Top-3 der Display-Werbeformen waren im ersten Halbjahr 2017 Pre-Roll (185 Millionen Euro), Ad Bundle (182 Millionen Euro) und Billboard Ad (134 Millionen Euro). Alle drei Formate haben allerdings an Umsatz gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 Einbußen hinnehmen müssen. Eine deutliche Steigerung konnte stattdessen bei den Formaten Sitebar (von 44 auf 70 Millionen Euro) und Halfpage Ad (von 53 auf 65 Millionen Euro) verzeichnet werden. Ebenfalls stark im Kommen: In-Stream Video Ad (von 13 auf 34 Millionen Euro).

    Die vollständigen Zahlen des OVK-Reports sind ab 10 Uhr in der digitalen Bibliothek des BVDW verfügbar.

    Am zweiten Messetag präsentiert der OVK zudem seine neue Studie Programmatic Research. Das Seminar „Programmatic Research zeigt: Die Kontaktdosis macht’s!" findet ab 10 Uhr in Seminarraum 1 statt.

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    Factsheet

    Bild Paul Mudter

    Bild Rasmus Giese

     

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    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die zentrale Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben und im Bereich der digitalen Wertschöpfung tätig sind. Mit Mitgliedsunternehmen aus unterschiedlichsten Segmenten der Internetindustrie ist der BVDW interdisziplinär verankert und hat damit einen ganzheitlichen Blick auf die Themen der Digitalen Wirtschaft. Der BVDW hat es sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Angebote – Inhalte, Dienste und Technologien – transparent zu machen und so deren Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Außerdem ist der Verband kompetenter Ansprechpartner zu aktuellen Themen und Entwicklungen der Digitalbranche in Deutschland und liefert mit Zahlen, Daten und Fakten wichtige Orientierung zu einem der zentralen Zukunftsfelder der deutschen Wirtschaft. Im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen, nationalen und internationalen Interessengruppen unterstützt der BVDW ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische Entwicklung der Branche. Fußend auf den Säulen Marktentwicklung, Marktaufklärung und Marktregulierung bündelt der BVDW führendes Digital-Know-how, um eine positive Entwicklung der führenden Wachstumsbranche der deutschen Wirtschaft nachhaltig mitzugestalten. Gleichzeitig sorgt der BVDW als Zentralorgan der Digitalen Wirtschaft mit Standards und verbindlichen Richtlinien für Branchenakteure für Markttransparenz und Angebotsgüte für die Nutzerseite und die Öffentlichkeit. Wir sind das Netz.

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  • BVDW-Qualitätsreport: Adfraud-Anteil liegt bei 2,2 Prozent der Werbekontakte

    Düsseldorf, 31. August 2017 – Der Anteil potentiell betrügerischer Online Werbekontakte bewegt sich im deutschen Markt auf einem sehr niedrigen Niveau: Nur durchschnittlich 2,2 Prozent der Werbekontakte fallen in die Kategorie „Adfraud“, bei der man von betrügerischen Absichten bei der Ausspielung der Werbung ausgehen muss. Die durchschnittliche Sichtbarkeitsrate für Online-Werbung insgesamt liegt bei durchschnittlich 61,1 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Erhebung der Fokusgruppe Digital Marketing Quality (DMQ) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor, an der sich führende Ad-Verification-Anbieter beteiligt haben. 

    Online-Werbung in Deutschland wird ihrem guten Ruf gerecht: Sowohl in Bezug auf betrügerisch erzeugte Werbekontakte als auch die Sichtbarkeit ergibt sich ein positives Bild. Für die Ermittlung der Raten hat die Fokusgruppe Digital Marketing Quality (DMQ) im BVDW Daten von fünf Messdienstleistern (batchmedia, comScore, Integral Ad Science, Meetrics, Moat) aggregiert und ausgewertet. Demnach werden nur 2,2 Prozent der Werbekontakte durch betrügerisch Bots oder nicht valide Anzeigenauslieferungen erzeugt. Andreas Hamdorf (pilot) aus dem Vorsitz der Fokusgruppe Digital Marketing Quality erklärt, warum dieser maschinelle Traffic nicht zwangsläufig betrügerisch sein muss: „Wir müssen unterscheiden zwischen legitimen und bekannten Crawlern für Marktbeobachtung und Seitenindizierung einerseits und betrügerischen Bots andererseits. Beides müssen wir aus den Werbemittelkontakten bestmöglich herausfiltern – wie die aktuelle Untersuchung zeigt, gelingt uns das sehr gut. Nichtsdestotrotz müssen diese betrügerischen Werbekontakte, also Adfraud, bekämpft werden.“ Die gängigen Systeme identifizieren die bekannten Bots inzwischen recht gut, so dass diese aus den Reportings der Ad Server Systeme rausgerechnet werden können und Kunden dafür nicht zahlen müssen, so Hamdorf. „Dadurch entsteht kein wirtschaftlicher Schaden.“

    Gute Sichtbarkeitswerte im internationalen Vergleich

    Zeitgleich mit der Rate für maschinell ausgelöste Werbemittelkontakte veröffentlicht die Fokusgruppe Digital Marketing Quality in ihrem Qualitätsreport auch die Sichtbarkeitsrate, die sich am IAB-Standard 50/1 orientiert. Dieser Standard besagt, dass eine Sichtbarkeit dann gegeben ist, wenn mindestens 50 Prozent des Werbemittels mindestens eine Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers angezeigt wurden. Hier liegt die durchschnittliche Sichtbarkeit bei 61,1 Prozent. „Gerade mit Blick auf andere Märkte, in denen wir sehr viel niedrigere Zahlen sehen, zeigt dieser Wert, dass im deutschen Markt das Thema Viewabiilty angegangen wird“, erklärt Philipp von Hilgers (Meetrics) ebenfalls im Vorsitz der Fokusgruppe DMQ des BVDW und Leiter des Lab Viewability. „Bei gut umgesetzten Kampagnen sind allerdings noch deutlich bessere Werte möglich.“ Doch eine 100-prozentige Sichtbarkeit sei aufgrund verschiedenster, teilweise technisch nicht steuerbarer Einflussfaktoren, nicht möglich, so von Hilgers. „Klare Standards im Markt und nicht nachlassende Innovationen zur einfacheren Optimierung und Steuerung von Kampagnen werden jedoch helfen dem Idealwert von hundert Prozent Sichtbarkeit immer näher zu kommen.“

    Marktaufklärung durch Standards

    Mit dem jetzt veröffentlichten Qualitätsreport inklusive Raten für Sichtbarkeit und maschinellen Traffic hat die Fokusgruppe Digital Marketing Quality nach ihrer Gründung im vergangenen Jahr ein wichtiges Projekt umgesetzt. Björn Kaspring (InteractiveMedia CCSP), Vorsitzender der Fokusgruppe DMQ, erklärt: „Der Begriff Qualität ist mitunter sehr breit gefasst. Mit dieser Fokusgruppe werden wir wichtige Aufklärungsarbeit leisten sowie marktgültige Maßstäbe und Standards etablieren, damit sich Qualität besser bewerten und vergleichen lässt.“

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  • 18 BVDW-Seminare auf der dmexco 2017: hiesige Branchenthemen im Fokus

    Düsseldorf, 30. August 2017 – Auf der diesjährigen dmexco (13.-14. September in Köln) ist der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., ideeller und fachlicher Träger der Kongressmesse, unter anderem mit 18 Seminaren vertreten. Inhaltlich stehen hier vor allem den deutschsprachigen Markt betreffende Belange im Fokus. Die Teilnahme ist für alle Besucher kostenfrei. Neben dem eigenen Messestand (Messeboulevard, A 001, Eingang Nord), den BVDW Guided Tours und dem Gemeinschaftsstand Digital Lounge sowie den Pre-Events Online Ad Summit und Start-up Forum zählen die Seminars zu den wichtigsten Handlungsfeldern des BVDW auf der dmexco.

    Mit seinen insgesamt 18 Seminaren konzentriert sich der BVDW auch in diesem Jahr primär auf die Themen, welche in erster Linie die Geschäftsmodelle hiesiger Marktteilnehmer betreffen. „Themen wie Adblocking, Qualitätsstandards in der Online-Werbung oder die Auswirkungen einer sich verändernden Arbeitswelt auf die gesamte Digitalbranche haben unmittelbaren Einfluss auf die alltägliche Arbeit unserer Mitglieder und der gesamten Digitalen Wirtschaft“, sagt BVDW-Präsident Matthias Wahl. „Die Seminare sind eine Art Schaufenster unserer sehr stark inhaltlich geprägten Gremienarbeit – hier arbeiten Experten aus allen Bereichen der Digitalbranche das gesamte Jahr über gemeinsam an Standards, Handlungsempfehlungen und Marktkennzahlen, um diese im Rahmen der dmexco zu präsentieren und die Entwicklung der Digitalen Wirtschaft positiv zu gestalten.“ 

    Die BVDW-Seminare finden in Halle 5.1 in Seminarraum 1 und mit drei Ausnahmen in Seminarraum 2 statt. Für die Teilnahme ist für alle dmexco-Besucher kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt aber, dass eine frühzeitige Ankunft am Veranstaltungsraum empfehlenswert ist. Alle BVDW-Seminare auf der dmexco 2017 im Überblick:

    1. Messetag (13. September):

    • 10.00-10.45 Uhr: Digitale Werbung in Deutschland – ein Überblick
    • 11.00-11.45 Uhr: Wirtschaftsgut Daten als Basis für Geschäftsmodelle
    • 12.00-12.45 Uhr: Datenbasierte Geschäftsmodelle im Connected Car
    • 12.00-12.45 Uhr (Achtung: Seminarraum 2): Audio kills the Videostar: Trends und Fakten zum Marketing Booster Online Audio
    • 13.00-13.45 Uhr: Better Programmatic – Wege einer effizienteren Werbung
    • 14.00-14.45 Uhr: Arbeiten 4.0 Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt von morgen
    • 15.00-15.45 Uhr: FOMA Trendmonitor 2017: Neueste Entwicklungen & Herausforderungen im digitalen Werbemarkt
    • 16.00-16.45 Uhr: Aufbruch in die Welt des Smart Digital Store
    • 17.00-17.45 Uhr: Mobile Moments – Was die neue Mediennutzung fürs Marketing bedeutet

    2. Messetag (14. September):

    • 10.00-10.45 Uhr: Programmatic Research zeigt: Die Kontaktdosis macht’s!
    • 11.00-11.45 Uhr: Content Marketing – Ergänzung oder Ablösung?
    • 11.00-11.45 Uhr (Achtung: Seminarraum 2): Connected Travel – Die digitale Revolution der Reisebranche
    • 12.00-12.45 Uhr: Influencer Marketing 2.0 – Wie funktioniert es wirklich und wie erfolgreich ist es?
    • 13.00-13.45 Uhr: Back to Relations: Direkter Dialog schlägt Content?!
    • 14.00-14.45 Uhr: Qualität ist ein großer Begriff. Was sind die richtigen Maßstäbe für Qualität in der digitalen Werbung?
    • 15.00-15.45 Uhr (Achtung: Seminarraum 2): VR und AR nach dem Hype
    • 15.00-15.45 Uhr: Konvergent? Bewegtbildwerbung Cross-Screen.
    • 16.00-16.45 Uhr: So schaffen wir den Durchbruch zum Smart Home!

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    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die zentrale Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben und im Bereich der digitalen Wertschöpfung tätig sind. Mit Mitgliedsunternehmen aus unterschiedlichsten Segmenten der Internetindustrie ist der BVDW interdisziplinär verankert und hat damit einen ganzheitlichen Blick auf die Themen der Digitalen Wirtschaft. Der BVDW hat es sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Angebote – Inhalte, Dienste und Technologien – transparent zu machen und so deren Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Außerdem ist der Verband kompetenter Ansprechpartner zu aktuellen Themen und Entwicklungen der Digitalbranche in Deutschland und liefert mit Zahlen, Daten und Fakten wichtige Orientierung zu einem der zentralen Zukunftsfelder der deutschen Wirtschaft. Im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen, nationalen und internationalen Interessengruppen unterstützt der BVDW ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische Entwicklung der Branche. Fußend auf den Säulen Marktentwicklung, Marktaufklärung und Marktregulierung bündelt der BVDW führendes Digital-Know-how, um eine positive Entwicklung der führenden Wachstumsbranche der deutschen Wirtschaft nachhaltig mitzugestalten. Gleichzeitig sorgt der BVDW als Zentralorgan der Digitalen Wirtschaft mit Standards und verbindlichen Richtlinien für Branchenakteure für Markttransparenz und Angebotsgüte für die Nutzerseite und die Öffentlichkeit. Wir sind das Netz.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/18-bvdw-seminare-auf-der-dmexco-2017-hiesige-branchenthemen-im-fokus/?]]]

  • BVDW-Messung: Adblocker-Rate bleibt stabil

    Düsseldorf, 21. August 2017 – Der Anteil der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung lag im zweiten Quartal dieses Jahres bei 20,44 Prozent. Das ergibt die aktuelle Messung des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

    Im ersten Quartal dieses Jahres lag die Rate bei 19,92 Prozent. Sie bewegt sich seit zwei Jahren in einem Korridor zwischen 17 und 22 Prozent. Stefan Schumacher (Gruner + Jahr e|MS), stellvertretender OVK-Vorsitzender, sagt: „Wir rechnen von Messung zu Messung mit gewissen wellenförmigen Schwankungen. Die derzeitige Entwicklung zeigt, dass das Thema nach wie vor sehr präsent ist. Wir müssen dabei am Ball bleiben und den Verbrauchern erklären, dass kostenfreie Dienste im Netz nur durch Werbepartner möglich sind. Wer Werbung blockt, schadet den Websites, die er nutzt, und damit sich selbst.“ Adblocking sei noch immer ein ernstzunehmendes Problem, so Schumacher weiter.

    Die Auswirkungen gehen weit über die Werbebranche hinaus: Die Nutzung von Adblockern gefährdet die Finanzierung kostenfrei zugänglicher Inhalte im Internet, und damit auch den Zugang aller Bevölkerungsschichten zu hochwertigen journalistischen Inhalten. Das bedeutet in der Konsequenz einen Verlust von Meinungsvielfalt bis hin zur Möglichkeit der Gefährdung von Arbeitsplätzen.

    Vor dem Hintergrund der noch immer stark steigenden mobilen Internetnutzung sei es aber erfreulich, dass das Problem im Mobile-Bereich deutlich geringere Relevanz entwickelt. „Hier liegt die Adblocker-Rate weiterhin im niedrigen einstelligen Bereich“, sagt Schumacher.

    Die jüngsten Adblocker-Raten

    Q2 2017: 20,44 Prozent
    Q1 2017: 19,92 Prozent
    Q4 2016: 17,04 Prozent
    Q3 2016: 19,11 Prozent
    Q2 2016: 19,43 Prozent
    Q1 2016: 20,09 Prozent
    Q4 2015: 21,52 Prozent
    Q3 2015: 21,16 Prozent

    Über die Erhebung der Adblocker-Rate

    Zur Ermittlung der zentralen Adblocker-Rate erheben rund zwei Drittel der OVK-Mitgliedshäuser kontinuierlich und unabhängig voneinander den Anteil der geblockten Online-Werbung auf ihren Angeboten und melden diesen dem BVDW. Der Verband veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Updates zum aktuellen Umfang.

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    Über den BVDW
    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die zentrale Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben und im Bereich der digitalen Wertschöpfung tätig sind. Mit Mitgliedsunternehmen aus unterschiedlichsten Segmenten der Internetindustrie ist der BVDW interdisziplinär verankert und hat damit einen ganzheitlichen Blick auf die Themen der Digitalen Wirtschaft. Der BVDW hat es sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Angebote – Inhalte, Dienste und Technologien – transparent zu machen und so deren Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Außerdem ist der Verband kompetenter Ansprechpartner zu aktuellen Themen und Entwicklungen der Digitalbranche in Deutschland und liefert mit Zahlen, Daten und Fakten wichtige Orientierung zu einem der zentralen Zukunftsfelder der deutschen Wirtschaft. Im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen, nationalen und internationalen Interessengruppen unterstützt der BVDW ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische Entwicklung der Branche. Fußend auf den Säulen Marktentwicklung, Marktaufklärung und Marktregulierung bündelt der BVDW führendes Digital-Know-how, um eine positive Entwicklung der führenden Wachstumsbranche der deutschen Wirtschaft nachhaltig mitzugestalten. Gleichzeitig sorgt der BVDW als Zentralorgan der Digitalen Wirtschaft mit Standards und verbindlichen Richtlinien für Branchenakteure für Markttransparenz und Angebotsgüte für die Nutzerseite und die Öffentlichkeit. Wir sind das Netz.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-messung-adblocker-rate-bleibt-stabil/?]]]

  • Online Ad Summit 2017: Das Programm steht

    Brandaktuelle Themen aus der Digitalbranche: Das Programm zum Online Ad Summit 2017 am 12. September in Köln (offizielles Pre-Event der dmexco) steht nun fest. Im Superwahljahr 2017 sorgt die Konferenz für Orientierung unter den zahlreichen Wahlmöglichkeiten des digitalen Marketings.

    Begleitet von Fernsehmoderator Ralph Caspers dürfen sich die Besucher des Online Ad Summits am 12. September in Köln auf heiß diskutierte aktuelle Online-Marketing-Themen freuen. Das Motto lautet: Choose better Ads! – Dezente Werbung – (k)ein Widerspruch?! Will man sich für die große „Coalition for Better Ads“ entscheiden oder folgt man lieber Agenturgruppen und deren Vorstellungen von globalen Standards, die helfen, den Erfolg und die Wirkung einer Kampagne zu messen? Oder sind es globale Brands, die wissen, was sie wollen und glauben, dass sie das auch für alle anderen definieren können? Welche Rolle spielen programmatische Möglichkeiten und wie können eigentlich Dienstleister dabei helfen Standards zu definieren?

    Der Online Ad Summit 2017 des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. wird zum “Wahlomat“ und will helfen, eine Übersicht über die Wahlmöglichkeiten zu geben. Auf der Konferenz wird das Für und Wider diskutiert und eine Perspektive geliefert, die nicht trennt, sondern die Marktteilnehmer vereint. Gerade auch vor dem Hintergrund des neuen „Standard Ad Unit Portfolio“ des Interactive Advertising Bureau US sind dies spannende Fragen, die auf dem Online Ad Summit besprochen werden. Moderator Ralph Caspers wird dabei von den Panel-Moderatoren Oliver Busch (Facebook) und Professorin Julia Schössler (schoesslers) auf der Bühne unterstützt.

    Los geht es am 12. September um 9.30 Uhr im Hyatt Regency in Köln. Weitere Informationen zu Programm und Tickets finden Sie unter www.onlineadsummit.de.

    Journalisten können sich zwecks Berichterstattung über den Online Ad Summit beim BVDW melden.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/online-ad-summit-2017-das-programm-steht-1/?]]]

  • Statement der Unit AdTechnology zur neuen „Standard Ad Unit“

    Um der weiter anhaltenden Mobile Transition Rechnung zu tragen, war die Einführung der Flex Ads der folgerichtige und zu begrüßende Schritt. Bedauerlich ist, dass keine Einigung über den cross device-Einsatz der definierten Werbeformate erzielt werden konnte. Dieses Ziel werden wir im Dialog mit dem IAB, zumindest für den deutschen Markt, weiter forcieren.

    Zudem sehen wir den dringenden Bedarf eindeutiger zu spezifizieren, wann der Subload-Anteil eines Werbemittels nachgeladen werden darf; insbesondere, wenn sich das Werbemittel, gekapselt von der Trägerwebseite, in einem iFrame befindet. Zudem fehlen unsers Erachtens die Restriktion, dass nach Abschluss des Initialloads bereits der Werbeinhalt visuell erfassbar sein muss und die Messungen der Werbemittel-KPIs zu starten sind. Bezüglich der Berechnung der Dateigewichte unterstützen wir das Verwenden und entsprechende Herausrechnen von zentralen Bibliotheksdateien sowie die additive Hinzunahme aller anhängigen Skripte, wie beispielsweise zur Adverifikation. Letzteres sollte in der Guideline noch klarer herausgestellt werden. 

    Für den operativen Einsatz solcher Flex Ads müssen dringend Identifier Regelungen zur Erkennung des exakten Werbemittelformats sowie exakte Definitionen der sogenannten Data Attribute, zur Kommunikation zwischen Werbeplatzierung und Werbemittel (beispielsweise werbeformspezifische, maximale Höhen- oder Breitenbegrenzungen), nachgezogen werden.

    In der weiteren Arbeit werden wir für alle im deutschen Markt existierenden Werbeformate entsprechende Transitionlisten mit den korrespondierenden Spezifikationen erarbeiten, um den sukzessiven Übergang von den Adsize-bestimmten Werbeformaten hin zu den Flex Ads zu erleichtern. Da die Flex Ads Guideline auch eine Kalkulationsformel beinhaltet, können zusätzliche, für den deutschen Markt relevante, Werbeformate dem Portfolio hinzugefügt werden.

    Durch die stringente Fortsetzung des IAB LEAN-Ansatzes sowie der Regularien gemäß der Coalition for better Ads werden wir im weiteren Verlauf die derzeitigen An- und Auslieferrestriktionen für Video Ads sowohl im Instream- als auch Inpage-Einsatz entsprechend angleichen.

    Für die zusätzlich in der Guideline angegebenen Definitionen zu Z-Indizes, Native Ads und New Media Experiences, wie Emoji, 360-Grad Ads sowie Virtual Reality konnten wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschließende Bewertung vornehmen.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/statement-der-unit-adtechnology-zur-neuen-standard-ad-unit/?]]]

  • Online Ad Summit 2017: Choose better Ads! – Dezente Werbung – (k)ein Widerspruch?!

    Der Online Ad Summit findet in diesem Jahr erstmals im Hyatt Regency, Kennedy-Ufer 2a, in Köln statt. Tickets zu Early-Bird-Konditionen sind ab sofort erhältlich. Das Programm wurde heute veröffentlicht.

    Der Online Ad Summit fokussiert in diesem Jahr vor allem die verschiedenen Optimierungsoptionen für Online-Werbung: Will man sich für die große „Coalition for Better Ads“ entscheiden oder folgt man lieber Agenturgruppen und deren Vorstellungen von globalen Standards, die helfen den Erfolg und die Wirkung einer Kampagne zu messen? Oder sind es globale Brands, die wissen, was sie wollen und glauben, dass sie das auch für alle anderen definieren können? Welche Rolle spielen programmatische Möglichkeiten und wie können eigentlich Dienstleister dabei helfen Standards zu definieren?

    Dieses Jahr wird der Online Ad Summit wird zum Wahl-O-Mat und hilft, eine Übersicht über die Wahlmöglichkeiten zu geben. Wir wollen das Für und Wieder diskutieren und eine Perspektive liefern, die nicht trennt, sondern die Marktteilnehmer vereint.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/online-ad-summit-2017-choose-better-ads-dezente-werbung-kein-widerspruch/?]]]

  • BVDW begrüßt das Viewability Framework des IAB Europe

    Das Interactive Advertising Bureau Europe (IAB Europe), die European Association of Communication Agencies (EACA) und die World Federation of Advertisers (WFA) haben heute die „European Viewable Impressions Measurement Principles“ sowie Rahmenvorgaben zur Zertifizierung von Messdienstleistern vorgestellt. Das Ziel: mehr Qualität in der digitalen Werbung durch eine valide Messung der sichtbaren Impressions von In-Page-Display (inklusive Bewegtbild). Auch der Herausforderung der Abweichungen zwischen verschiedenen Messdiensten soll hiermit begegnet werden. Die Fokusgruppe Digital Marketing Quality im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat intensiv an diesem Projekt mitgewirkt und begrüßt das heute vorgestellte Ergebnis als wichtigen Schritt für mehr Transparenz und Qualität in der digitalen Werbung.

    „Transparenz und Qualität sind erfolgskritische Komponenten, damit der Online-Werbemarkt auch in Zukunft gedeihen kann. Wir brauchen verlässliche Standards und Verfahren, die den Werbungtreibenden, aber auch allen anderen Marktteilnehmern Orientierung und Sicherheit bieten. Das europäische Viewability Certification Framework ist erst der Anfang. Wir wollen in Deutschland die Standards aber noch weiterentwickeln“, so BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr. Aus diesem Grund hat sich der Verband nicht nur auf europäischer Ebene engagiert, sondern treibt das Thema mit der Fokusgruppe Digital Marketing Quality im BVDW auch auf dem deutschen Markt inhaltlich voran. Aus der Gruppe heraus, an der neben technischen Dienstleistern und Vermarktern auch Vertreter der Mediaagenturen und der Werbungtreibenden teilnehmen, sollen einheitliche Prüfstandards und -verfahren für den deutschen Markt aufgesetzt und etabliert werden. Neben Viewability-Standards stehen die Coalition for Better Ads und die Bekämpfung von AdFraud auf ihrer Agenda. Wichtiger und maßgeblicher Partner bei der Entwicklung und Umsetzung der Zertifizierungsstandards ist die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF).

    Das Certification Framework ist aus Sicht aller Beteiligten ein wichtiger erster Schritt, auch wenn derzeit noch nicht alle Aspekte für eine umfassende Abbildung der Viewability erfasst sind. So fehlen beispielsweise noch Vorgaben für die Viewability-Messung auf mobilen Devices oder Regelungen für die Messung von Multi-Ads (auf beliebige Art und Weise zusammenhängenden Werbeformen) sowie eine einvernehmliche Definition zum Tracking von Werbemittel versus Werbefläche, welche in den nächsten Fassungen nachgezogen werden sollen und müssen. 

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-begruesst-das-viewability-framework-des-iab-europe/?]]]

  • BVDW-Messung: Adblocker-Rate liegt bei 19,92 Prozent

    Der Anteil der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung lag im ersten Quartal dieses Jahres bei 19,92 Prozent. Das ergibt die aktuelle Messung des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Nachdem die Adblocker-Rate im Vorquartal noch bei 17,04 Prozent lag, bedeutet das den ersten Anstieg seit 2015.

    Stefan Schumacher (Gruner + Jahr e|MS), stellvertretender OVK-Vorsitzender, erklärt: „Wir haben damit gerechnet, dass es von Messung zu Messung Schwankungen kommen kann. Auch wenn es uns gelungen ist, dass die Adblocker-Rate in den zurückliegenden zwei Jahren nicht weiter gestiegen ist, zeigt die derzeitige Entwicklung, dass das Thema nach wie vor sehr präsent ist und wir uns weiterhin sehr intensiv mit der Thematik auseinandersetzen müssen. Adblocking ist noch immer ein ernstzunehmendes Problem, dessen Auswirkungen leider weit über die Grenzen der Werbebranche hinausgehen und die Finanzierung kostenfrei zugänglicher Inhalte im Internet gefährdet. Vor dem Hintergrund der noch immer sehr stark steigenden mobilen Internetnutzung ist es aber erfreulich, dass das Problem hier kaum Relevanz entwickelt und die Adblocker-Rate im niedrigen einstelligen Bereich liegt.“

    Über die Erhebung der Adblocker-Rate 

    Zur Ermittlung der zentralen Adblocker-Rate erheben rund zwei Drittel der OVK-Mitgliedshäuser kontinuierlich und unabhängig voneinander den Anteil der geblockten Online-Werbung auf ihren Angeboten und melden diesen dem BVDW. Der Verband veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Updates zum aktuellen Umfang. 

    Die bisher veröffentlichten Adblocker-Raten:

    • Q1 2017: 19,92 Prozent
    • Q4 2016: 17,04 Prozent
    • Q3 2016: 19,11 Prozent
    • Q2 2016: 19,43 Prozent
    • Q1 2016: 20,09 Prozent
    • Q4 2015: 21,52 Prozent
    • Q3 2015: 21,16 Prozent
    • Q2 2015: 21,49 Prozent

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-messung-adblocker-rate-liegt-bei-1992-prozent-4/?]]]

  • BVDW und Koelnmesse inszenieren auf der dmexco die Innovationskraft des Internet of Things (IoT)

    Düsseldorf, 19. April 2017 – Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. lenkt gemeinsam mit der Koelnmesse mit der eigens neu eingerichteten „World of Experience“ die Aufmerksamkeit der dmexco 2017 auf die Bedeutung des Internet of Things und deren Auswirkungen auf digitale Geschäftsmodelle und die Kundenkommunikation in einer vernetzten Welt.

    Am 13. und 14. September erleben die dmexco-Fachbesucher in Halle 9 hautnah, wie sich eine vernetzte Welt für die digitale Wirtschaft in Zukunft anfühlen könnte. Das Themenspektrum der Erlebnisausstellung deckt dabei Bereiche wie Künstliche Intelligenz, Connected Cars, Smart Home, Voice Technology, Virtual und Augmented Reality ab. Mit dieser Weiterentwicklung des dmexco-Programms stellen der BVDW und die Koelnmesse einen innovativen Hub für Marketing und Technologie vor, der die rasanten Entwicklungen der Digitalen Transformation vorstellbar macht.

    Matthias Wahl, Präsident des BVDW: „Das Internet der Dinge wird den Alltag der Menschen zweifelsohne bereichern. Vernetzte Devices  treten als Zugang zur digitalen Welt zunehmend in den Vordergrund. Sie kommunizieren nicht nur mit den Menschen, sondern auch untereinander. Für das Marketing aber auch für die Wirtschaft generell entstehen damit völlig neue Chancen.  Die dmexco ist der ideale Ort, um auch jenseits von theoretischen und algorithmengetriebenen Überlegungen, live zu erleben, welche Wertschöpfung digitale Technologien auf diesem Gebiet leisten. Die World of Experience wird ein Hotspot für Inspirationen werden und der dmexco zusätzlich Erlebnischarakter verleihen.“

    Der BVDW hat bereits seit 2015 mit seinem ‚Forum Digitale Transformation und Internet of Things‘ sein fachliches Angebot zu diesem Zukunftsthema erfolgreich ausgebaut – auf der dmexco 2017 wird diese Initiative nun einen neuen Spielraum erhalten.

    Der BVDW ist ideeller und fachlicher Träger sowie Inhaber der Marke dmexco, der internationalen Leitmesse und Konferenz für die Digitale Wirtschaft. Mit rund 1.000 Ausstellern und mehr als 50.000 Besuchern brach die dmexco auch im letzten Jahr mit einem Besucherplus von 18 Prozent wieder alle Rekorde.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-und-koelnmesse-inszenieren-auf-der-dmexco-die-innovationskraft-des-internet-of-things-iot-3/?]]]

  • Deutlicher Rückgang der Adblocker-Nutzung

    Der Anteil der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung ist deutlich gesunken: Durchschnittlich wurde im vierten Quartal des vergangenen Jahres auf 17,04 Prozent der Page Impressions die Auslieferung von Online-Werbung verhindert – im dritten Quartal waren es noch 19,11 Prozent. Das ergibt die aktuelle Messung des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. 

    Oliver von Wersch (Gruner + Jahr Digital), Adblocker-Experte im BVDW, erklärt: „Dass es von Messung zu Messung Schwankungen geben kann, ist völlig normal. Vor diesem Hintergrund ist besonders erfreulich, dass die Adblocker-Rate kontinuierlich rückläufig ist. Branchenweite Maßnahmen wie ein offener Dialog mit den Nutzern sowie die Optimierung der Qualität der Online-Werbung entfalten mehr und mehr ihre Wirkung. Ein weiterer Faktor ist die zunehmende Verlagerung der Nutzung auf mobile Endgeräte, auf denen Adblocker-Nutzung derzeit keine nennenswerte Rolle spielt. Für eine realistische Darstellung der Adblocker-Thematik ist es wichtig, dass wir den mitunter sehr abenteuerlichen Hochrechnungen im Markt eine tatsächlich gemessene Rate gegenüberstellen.“

    Zur Ermittlung der zentralen Adblocker-Rate erheben rund zwei Drittel der OVK-Mitgliedshäuser kontinuierlich und unabhängig voneinander den Anteil der geblockten Online-Werbung auf ihren Angeboten und melden diesen dem BVDW. Der Verband veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Updates zum aktuellen Umfang. 

    Die bisher veröffentlichten Adblocker-Raten:

    • Q4 2016: 17,04 %
    • Q3 2016: 19,11 %
    • Q2 2016: 19,43 %
    • Q1 2016: 20,09 %
    • Q4 2015: 21,52 %
    • Q3 2015: 21,16 %
    • Q2 2015: 21,49 %

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/deutlicher-rueckgang-der-adblocker-nutzung-3/?]]]

  • OVK-Prognose übertroffen: Digitale Werbung wächst um 6,5 Prozent

    Digitale Werbung (Online und Mobile) ist in 2016 um 6,5 Prozent wachsen und übertrifft damit die im September getroffene Wachstumsprognose von 6,3 Prozent. Das geht aus den heute durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW veröffentlichten Marktzahlen hervor. Demnach beläuft sich das Umsatzvolumen des digitalen Werbemarktes auf 1,785 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr prognostiziert der OVK ein Wachstum von sieben Prozent auf 1,910 Milliarden Euro. Sämtliche Zahlen zum digitalen Werbemarkt sind als OVK Online-Report 2016/02 ab Mitte März unter www.bvdw.org und www.ovk.de abrufbar.

    Der digitale Werbemarkt wächst stabil und übertrifft die im September im Umfeld der dmexco veröffentlichte OVK-Prognose. Gegenüber 2015 (1,676 Milliarden Euro) hat sich das Volumen des Marktes inklusive Desktop und Mobile um 6,5 Prozent auf 1,785 Milliarden Euro erhöht. Dabei waren die Umsätze in jedem einzelnen Monat höher als im Vorjahr. Erwartungsgemäß war das vierte Quartal mit einem Umsatz von rund 550 Millionen Euro das stärkste im Jahresvergleich. „Saisonbedingt ohnehin zu den stärksten Monaten zählend, haben Oktober, November und Dezember in 2016 unsere Erwartungen übetroffen“, erklärt OVK-Vorsitzender Paul Mudter (IP Deutschland) die übertroffene Prognose und ergänzt: „Wir freuen uns über eine sehr robuste Marktentwicklung – digitale Werbung wächst seit Jahren auf einem stabil hohen Niveau.“ Treiber seien insbesondere die positiven Entwicklungen in den Bereichen Mobile und Bewegtbild, so Mudter. Für das laufende Jahr prognostizieren die OVK-Experten eine Steigerung der Wachstumsrate auf sieben Prozent und gehen damit von einem Gesamtvolumen des digitalen Werbemarktes von 1,910 Milliarden Euro aus.

    OVK-Fokusthemen 2017: Adblocker und Adverification

    In 2017 wird sich der OVK vor allem auf die Fokusthemen Ad Verification und Adblocker für die weitere Entwicklung von digitaler Werbung konzentrieren. Im Bereich Adverification sind insbesondere Maßnahmen in den Bereichen Viewability, Brand Safety, Verifizierung von Bot-Traffic sowie Adclutter geplant. „Der stabil wachsende Markt täuscht nicht darüber hinweg, dass hier und da Handlungsbedarf besteht“, sagt Rasmus Giese (United Internet Media), stv. OVK-Vorsitzender. „Wir messen Adverification eine große Bedeutung zu und setzen uns dafür ein, digitale Werbung durch zahlreiche Maßnahmen in diesem Zusammenhang weiter zu optimieren.“ Markus Frank (AOL Germany), ebenso stv. OVK-Vorsitzender, ergänzt: „Die insgesamt positive Entwicklung des Gesamtmarktes und ein stabiler Rückgang der Adblocker-Rate sind unter anderem auf die kontinuierlichen Aufklärungsmaßnahmen und Qualitätsoptimierungen des OVK und der Publisher zurückzuführen.“ Um den Ursachen der Adblocker-Nutzung entgegenzuwirken, hatte sich der BVDW beispielsweise im September der internationalen Initiative „Coalition for better ads“ angeschlossen.

    Der OVK Online-Report 2017/01 steht ab Mitte März unter www.bvdw.org und www.ovk.de kostenlos als Download zur Verfügung.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-prognose-uebertroffen-digitale-werbung-waechst-um-65-prozent-3/?]]]

  • OVK-Messung: Adblocker-Rate sinkt weiter

    Der Anteil der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung ist kontinuierlich rückläufig: Durchschnittlich wurde im dritten Quartal dieses Jahres auf 19,11 Prozent der Page Impressions die Auslieferung von Online-Werbung verhindert – im Vorjahresquartal waren es noch 21,16 Prozent. Das ergibt die jüngste Messung des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW. 


    Oliver von Wersch (Gruner + Jahr Digital), stellvertretender Vorsitzender des OVK, erklärt: „Inzwischen lässt sich aus der kontinuierlich rückläufigen Adblocker-Rate durchaus ein Trend ableiten. Diese Entwicklung ist auch das Ergebnis einer transparenten Kommunikation der Marktteilnehmer mit den Nutzern. Die Branche hat erkannt, dass sie dem emotional aufgeladenen Problem Adblocking professionell begegnen muss. Das schließt den offenen Dialog mit den Nutzern ebenso wie die Optimierung der Qualität der Online-Werbung mit ein.“  

    Zur Ermittlung der zentralen Adblocker-Rate erheben rund zwei Drittel der OVK-Mitgliedshäuser kontinuierlich und unabhängig voneinander den Anteil der geblockten Online-Werbung auf ihren Angeboten und melden diesen dem BVDW. Der Verband veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Updates zum aktuellen Umfang. Die bisher veröffentlichten Adblocker-Raten im Überblick:

    • Q3 2016: 19,11 %
    • Q2 2016: 19,43 %
    • Q1 2016: 20,09 %
    • Q4 2015: 21,52 %
    • Q3 2015: 21,16 %
    • Q2 2015: 21,49 %

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-messung-adblocker-rate-sinkt-weiter-3/?]]]

  • Online Ad Summit: Gute mobile Kreation wirkt 60 Prozent besser als schlechte

    Auch in diesem Jahr versammelte der Online Ad Summit die wichtigsten Entscheider der Branche am Vortag der dmexco in Köln. Die inzwischen fünfte Auflage befasste sich vor allem mit Standards und Qualität in der Online-Werbung. Dazu präsentierte der Online-Vermarkterkreis im BVDW dort erstmals die Studie „Power of Mobile Creation“. Die Ergebnisse zeigen: Die Güte der Kreation in der mobilen Werbung ist ein Schlüsselelement für den Erfolg einer Kampagne.

    Der von Julia Schössler moderierte Online Ad Summit, der am 13. September rund 200 Teilnehmer nach Köln lockte, stand unter der Leitidee „Clean Ads 2.0 – cleaner, safer (and) better!“ und fokussierte Standards, Qualität, Auslieferung und Akzeptanz von Online-Werbung. In diesem Zusammenhang präsentierte der Mobile Advertising Circle (MAC) des OVK erstmals die Studie „Power of Mobile Creation“. Dabei unterstrich Jeannine Klar, Leiterin der Unit Werbewirkung und Marktforschung im OVK, die Bedeutung mobiler Werbeformen und ihre Eigenheiten in der Gestaltung und Auslieferung. Von der Branche fordert sie: „Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, dass sich die Investition in gute mobile Kreation lohnt – wir brauchen noch viel mehr davon. Hochwertige Werbemittel sind ein mächtiger Hebel, um die Werbewirkung im mobilen Bereich weiter zu optimieren.“

    Gute Kreation steigert Kaufanreiz

    Für die Studie wurden 13.435 Bewertungen zu 248 Werbemitteln in einer Benchmarkanalyse mit dem Ziel ausgewertet, einen Katalog aus Do’s und Dont’s für mobile Werbemittel zu entwickeln. So zeigte sich, dass gerade Brandingkampagnen und deutliche Produktdarstellungen besser verstanden wurden und in Erinnerung blieben als rein klickbasierte Online-Werbung. Auch die Abbildung von Personen in Creatives steigerte den Erfolg des Werbemittels und emotionalisierte die Werbebotschaft. Im Benchmarkvergleich mit den unteren zehn Prozent steigert gute Kreation aus dem oberen Zehntel neben dem Gefallen (61 Prozent) und Verständnis (72 Prozent) des Werbemittels vor allem den Kaufanreiz (107 Prozent) – das Kernziel performancebasierter Online-Werbung.

    Ein wichtiger Schritt in Richtung Werbestandards

    Für den OVK-Vorsitzenden Paul Mudter ist qualitativ hochwertige Online-Werbung in erster Linie eine Frage der Komplexitätsreduktion. Mudter auf dem Online Ad Summit: „Online-Werbung ist inzwischen sehr komplex, die Auslieferungsketten sind so umfangreich wie nie. Das führt allerdings zu Unsicherheit bei den Beteiligten. Die Aufgabe aller Marktteilnehmer ist es, Standards für eine sichere Auslieferung mit sinkender Komplexität zu finden. Wir geben mit dem Online Ad Summit Orientierung in diesem Diskurs.“

    Ein Highlight des fünften Online Ad Summits war das Panel „Gefangen im Irrgarten der Möglichkeiten“, bei dem Vertreter von Digital- und Mediaagenturen, Technologiedienstleister und Vermarkter die Anforderungen an gemeinsame Standards für den deutschen Online-Werbemarkt diskutierten. Für Rasmus Giese (United Internet Media), stellvertretender OVK-Vorsitzender, führen zu stark Messdienstleister die Standard-Diskussion: „Das ist eher eine Frage, die sich Kunde, Publisher und Agentur stellen müssen. Denn diese drei messen. Und dadurch kommt es aufgrund verschiedener Messzeitpunkte und Messfragen zu abweichenden Ergebnissen.“ Dass verschiedene Messverfahren als Standards angeboten werden, erhöhe die Komplexität. FOMA-Sprecher Ulrich Kramer (pilot) stimmte zu: „Das ist frustrierend und teuer für alle Beteiligten. Wir sollten weniger darüber diskutieren, was wir messen, sondern wie. Die Varianz in Werbegüte und -erfolg bleibt dennoch, beispielsweise über die Qualität von Drittdaten.“

    Zur Studie „Power of Mobile Creation“

    Die Studie „Power of Mobile Creation“ wurde im Frühjahr 2016 von der Unit Mobile Advertising (MAC) im Online-Vermarkterkreis (OVK) durchgeführt, einem Gremium des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Dafür wurden 13.435 Bewertungen zu 248 verschiedenen Werbemitteln untersucht und die Ergebnisse in einer Benchmarkanalyse in sieben Wirkungs- und Performance-Scores zusammengeführt. Die folgenden Werbemittel wurden dabei erfasst: Interstitial, Medium Rectangle, Banner 2:1, Banner 3:1, Banner 4:1, Banner 5:1 und Banner 6:1.

    Zum Online Ad Summit

    Der Online Ad Summit ist eine vom Online-Vermarkterkreis (OVK) und dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veranstaltete Online-Werbung-Konferenz. Das Event findet zum fünften Mal im Vorfeld der Digitalmesse dmexco in Köln statt. 2016 wurden auf dem Online Ad Summit unter dem Motto „Clean Ads 2.0 – cleaner, safer (and) better! Was muss Online-Werbung wirklich können?“ der Qualitätsstand von Online-Werbemitteln, relevante Standards und der Dialog mit Online-Nutzern im Rahmen der Adblock-Debatte diskutiert.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/online-ad-summit-gute-mobile-kreation-wirkt-60-prozent-besser-als-schlechte-3/?]]]

  • OVK-Prognose bestätigt: Digitale Display-Werbung wächst 2016 um 6,3 Prozent

    Digitale Display-Werbung wird in diesem Jahr um 6,3 Prozent wachsen – das bestätigt die Prognose, die der Online-Vermarkterkreis (OVK) heute veröffentlicht. Die traditionell am ersten Tag der dmexco präsentierte Wachstums­prognose beziffert das Gesamtvolumen des digitalen Display-Werbemarktes auf 1,782 Milliarden Euro. Sämtliche Zahlen zum digitalen Display-Werbemarkt sind als OVK Online-Report  2016/02 ab dem 19. September unter www.bvdw.org und www.ovk.de abrufbar.

    Der digitale Display-Werbemarkt bleibt auf einem stabilen Wachstumskurs. Gegenüber 2015 (1,676 Milliarden Euro) hat sich das Volumen um 6,3 Prozent auf 1,782 Milliarden Euro erhöht. Das entspricht exakt der zu Anfang des Jahres getroffenen Prognose des OVK. Mit 28,8 Prozent Anteil am Gesamtwerbemarkt liegt Online-Werbung auf dem Niveau von Fernsehen (29,3 Prozent) und setzt sich weiter von Tageszeitungen (17,5 Prozent) und Publikumszeitschriften (7,1 Prozent) ab.

    Digitale Display-Werbung trotzt Widrigkeiten des Marktes

    Wie sich in den vergangenen Jahren bereits abgezeichnet hat, sind Bewegtbild und Mobile die stärksten Treiber von Online-Display-Werbung. „Digitale Display-Werbung hat bereits ein beachtliches Niveau erreicht und bleibt dennoch auf einem stabilen Wachstumskurs – vor allem getrieben durch Mobile sowie eine stark wachsende Relevanz von Bewegtbild“, erklärt OVK-Vorsitzender Paul Mudter (IP Deutschland). „Und damit trotzt der Markt Widrigkeiten wie beispielsweise einer weiterhin hohen Adblocker-Rate von beinahe 20 Prozent. Diese positive Entwicklung des Gesamtmarktes sowie der leichte Rückgang der Adblocker-Rate sind auch auf die kontinuierlichen Aufklärungsmaßnahmen und Qualitätsoptimierungen des OVK und und der Publisher zurückzuführen. Im Ergebnis hat Digital seinen Anteil am Gesamtwerbemarkt weiter ausgebaut und befindet sich auf Augenhöhe mit TV.“

    Mobile und stationär: Abbildungslogik folgt Marktgegebenheiten

    Vor dem Hintergrund schwindender Grenzen zwischen stationärem und mobilem Internet verzichtet das Vermarktergremium auf eine getrennte Ausweisung von Online- und Mobile-Umsätzen und bildet den digitalen Display-Werbemarkt ganzheitlich ab. „Werbungtreibende aber auch Nutzer unterscheiden nicht mehr zwischen Online und Mobile. Nahezu alle Digital-Kampagnen werden endgeräteübergreifend und cross-digital ausgespielt“, erklärt Oliver von Wersch (Gruner+Jahr Digital), stellvertretender Vorsitzender des OVK. „Mit der konsolidierten Marktzahl bilden wir diese Entwicklung zeitgemäß ab.“ Damit spiegelt der OVK beim Ausweis des Display-Marktvolumens die übergreifende Abbildungslogik wider, die auf Planungsseite mit der digital facts als ganzheitliche Datengrundlage bereits umgesetzt wurde. 

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-prognose-bestaetigt-digitale-display-werbung-waechst-2016-um-63-prozent-3/?]]]

  • dmexco 2016: Pre-Events Online Ad Summit und BVDW Start-up Forum am 13. September

     

    Auch in diesem Jahr lädt der BVDW am Vortag der dmexco (13. September) zu seinen offiziellen Pre-Events Online Ad Summit und BVDW Start-up Forum ein. Das BVDW Start-up Forum fördert den Wissenstransfer und die Vernetzung von Jungunternehmern mit Konzernen, potenziellen Geschäftspartnern und Investoren. Der Online Ad Summit versammelt einmal mehr renommierte Experten, Meinungsführer und Entscheider der Online-Werbewirtschaft und beleuchtet die Stärken digitaler Kanäle in verschiedenen Keynotes und einer Podiumsdiskussion.

    Der Online Ad Summit hat sich in kürzester Zeit als Impuls gebender dmexco-Branchentreff etabliert und geht bereits in die fünfte Runde. Das Leitthema in diesem Jahr: „Clean Ads 2.0 – cleaner, safer (and) better! Was muss Online-Werbung wirklich können?“. In der Podiumsdiskussion „Gefangen im Irrgarten der Möglichkeiten – Wie finden die Marktteilnehmer der Digitalen Branche wieder zu gemeinsamen Standards?“ diskutieren Vertreter von Werbungtreibenden, Vermarktern, Technologie-Dienstleistern und Mediaagenturen über Branchenstandards in Zeiten eines sich zunehmend automatisierenden Marketings. Weitere Informationen zum Programm und den Tickets für den Online Ad Summit gibt es unter www.onlineadsummit.de.

     

    Beim inzwischen vierten Start-up Forum beleuchten Experten aus der Start-up-Szene in einem Mix aus Impulsvorträgen und Paneldiskussionen drei Themenfelder, welche die Gründer besonders bewegen: Einblicke in die Welt von innovativen Geschäftsmodellen in der Digitalen Wirtschaft, Tipps & Tricks zu Wachstumsstrategien sowie die Wechselwirkung von Start-ups und Konzernen. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr. Weitere Informationen zum Programm und den Tickets unter www.bvdw-start-up-forum.de.

     

    Partner der dmexco Pre-Events

    Medienpartner des diesjährigen BVDW Start-up Forums ist „deutsche startups“. Der Online Ad Summit wird unterstützt von den Sponsoren Improve DigitalCynapsis Interactive und SQL sowie dem Medienpartner Admanager forum.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/dmexco-2016-pre-events-online-ad-summit-und-bvdw-start-up-forum-am-13-september-3/?]]]

  • Adblocker-Rate sinkt erneut

    Der Anteil der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung ist weiter rückläufig: Durchschnittlich wurde im zweiten Quartal auf 19,43 Prozent der Page Impressions die Auslieferung von Online-Werbung verhindert. Das ergibt die jüngste Messung des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW. Im Vergleich dazu lag die Adblocker-Rate im ersten Quartal dieses Jahres bei 20,09 Prozent.


    Oliver von Wersch (Gruner + Jahr Digital), stellvertretender Vorsitzender des OVK, erklärt: „Es zeichnet sich ein leichter Trend ab – die Adblocker-Rate ist inzwischen kontinuierlich rückläufig. Nichtsdestotrotz stellt Adblocking in dieser Größenordnung noch immer ein massives Problem dar. Hier sind alle Marktteilnehmer gefordert, die Qualität der Online-Werbung weiter zu verbessern.“  

    Zur Ermittlung der zentralen Adblocker-Rate erheben rund zwei Drittel der OVK-Mitgliedshäuser kontinuierlich und unabhängig voneinander den Anteil der geblockten Online-Werbung auf ihren Angeboten und melden diesen dem BVDW. Der Verband veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Updates zum aktuellen Umfang.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/adblocker-rate-sinkt-erneut-3/?]]]

  • „Wir müssen folgen, nicht verfolgen!“

    Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW hat am 13. Mai in Hamburg die zweite Fachtagung Digitale Medien veranstaltet. Die von Horizont-Chefredakteur Volker Schütz moderierte Fachveranstaltung fokussierte in einem abwechslungsreichen Programm aus Keynotes, Open Spaces und einem Panel besonders die Themen Qualität und Nutzerakzeptanz. Darin kristallisierte sich ein Bedarf nach Standards für Native Advertising und Programmatic Advertising heraus. Auch eine Selbstregulierung der Branche in Bezug auf Online-Werbung wurde angeregt.

    In einem Impulsvortrag zum Thema „Die Digitalisierung zwingt Werber, den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Kampagnen zu stellen“ erläuterte Florian Haller, Hauptgeschäftsführer der Serviceplan Gruppe, wie sich die Kommunikation weg von der Massenkommunikation durch Werbung hin zu einer personalisieren Vermarktung durch relevanten Content entwickelt. Anschließend berichtete Ralf Baumann, Geschäftsführer Digital Media Products, von einer Nutzerbefragung zu T-Online: Fast zwei Drittel (64 Prozent) empfinden Werbung allgemein als störend, dennoch würden 56 Prozent ihren Adblocker deaktivieren, um Inhalte konsumieren zu können. In der letzten Keynote stellte Thomas Knüwer, Bodenleiter Kreation Kolle Rebbe, die preisgekrönte Kampagne "Better call Saul" vor. Die sei vor allem deshalb so erfolgreich gewesen, weil sie unterhaltsam, einfach, kontextuell, relevant und teilbar war.

    Bei den folgenden Open Spaces waren die rund 70 Teilnehmer der Fachtagung selbst gefordert, gemeinsam in Gruppen – jeweils bestehend aus Werbetreibenden, Vermarktern und Agenturen – Handlungsstränge zu identifizieren. Beim Thema Ad Verification sah man vor allem verbindliche Standards als Aufgabe für die nächste Zeit. Die müssten auch international gelten, gerade in Bezug auf die Viewability wünschte man sich daher Zertifizierungen. Die Gruppe forderte die Kreativen zu besseren Motiven und der Berücksichtigung von KPIs bereits bei der Konzeption auf. Der Open Space Multiscreen identifiziert die Entwicklung Device-übergreifend einsetzbarer Werbeformen als Ziel, von Vermarkterseite wünschte man sich eine Matrix zu den Multiscreen-Möglichkeiten. Bei Native Advertising und Programmatic Advertising stand gleichermaßen die Forderung nach Standards im Mittelpunkt. Gerade aufwendige und exklusive Formate müssten vergleichbarer und Open Auctions transparenter werden.

    Die Ergebnisse der Open Spaces haben Ralf Baumann, FOMA-Sprecher Timucin Güzey (Mindshare), Arne Kirchem (Unilever), Thomas Knüwer und Dirk von Borstel (OMS), stellvertretender OVK-Vorsitzender, im abschließenden Panel diskutiert. Der inhaltliche Schwerpunkt der Runde lag dabei klar auf Programmatic: Das durch die Vielfalt an Handlungsoptionen hochkomplexe Feld verlange von Advertisern eine Fokussierung auf den Nutzer wie auf die Marke. 

    Dass weniger mitunter mehr sein kann, war zugleich der Apell der Runde. Dirk von Borstel schlug eine Selbstregulierung der Branche vor, um den Nutzer nicht mit Onlinewerbung zu überfordern. „Wir müssen gemeinsam klären: Wie viel von welcher Werbung wollen wir den Kunden anbieten? Wir müssen folgen, nicht verfolgen.“ Ralf Baumann stimmte ihm zu: „Wer mich targetet, der soll mir dann auch etwas zeigen, was mir nützt.“ Gemeinsam müsse die Branche selbst akzeptable Werbung definieren, statt es sich von Dritten vorgeben zu lassen.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/wir-muessen-folgen-nicht-verfolgen-3/?]]]

  • OVK-Messung: Erstmals leichter Rückgang der Adblocker-Rate

    Der Anteil der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung ist im ersten Quartal dieses Jahres leicht zurückgegangen: Durchschnittlich wurde auf 20,09 Prozent der Page Impressions die Auslieferung von Online-Werbung verhindert. Das ergibt die jüngste Messung des Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW. Im Vergleich dazu lag die Adblocker-Rate im letzten Quartal 2015 bei 21,52 Prozent.


    Oliver von Wersch (G+J Digital Products), stellvertretender Vorsitzender des OVK, sagt: „Der leichte Rückgang der Adblocker-Rate stimmt uns vorsichtig optimistisch und zeigt, dass die Maßnahmen und Aufklärungsaktivitäten des OVK bzw. BVDW sowie der Publisher und Vermarkter inzwischen Früchte tragen. Unsere Nutzer verstehen zunehmend, dass kostenlose Inhalte und Services im Internet in erster Linie durch Werbung refinanziert werden.“

    Zur Ermittlung der zentralen Adblocker-Rate erheben rund zwei Drittel der OVK-Mitgliedshäuser kontinuierlich und unabhängig voneinander den Anteil der geblockten Online-Werbung auf ihren Angeboten und melden diesen dem BVDW. Der Verband veröffentlicht dann in regelmäßigen Abständen Updates zum aktuellen Umfang.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-messung-erstmals-leichter-rueckgang-der-adblocker-rate-3/?]]]

  • OVK Online Report 2016/01 und MAC Mobile Report 2016/01 veröffentlicht

    Das Internet ist unverändert das am stärksten wachsende Werbemedium. Digitale Display-Werbung (Online und Mobile) ist im vergangenen Jahr um 6,3 Prozent auf insgesamt 1,676 Milliarden Euro netto gewachsen. Mobile-Display-Werbung konnte ein Umsatzwachstum von 53 Prozent im Jahresvergleich verzeichnen und erzielte ein Umsatzvolumen von 204 Millionen Euro netto. 

    Diese und viele spannende Informationen mehr rund um Display-Werbung im Internet finden sich im neuen OVK Online Report und dem MAC Mobile Report, die ab sofort kostenfrei als Download zur Verfügung stehen.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-online-report-201601-und-mac-mobile-report-201601-veroeffentlicht-2/?]]]

  • BVDW-Panel zu Cloud-Computing auf der Cebit

    Mittelstand und Cloud: Vertrauenssache statt Datenschutz und -sicherheit?

    Spätestens seit den Snowden-Enthüllungen steht der Schutz sensibler Daten wieder ganz oben im gesellschaftlichen Bewusstsein. Mit dem Safe-Harbour-Urteil des EuGH und der jüngsten EU-Datenschutzreform wurden die Weichen im Datenschutz neu gestellt. Doch Zweifel an der Sicherheit von Firmengeheimnissen und anderer sensibler Daten sind nicht ausgeräumt. Gerade auch im deutschen Mittelstand hat das Vertrauen in Cloudlösungen gelitten. Welche wirtschaftlichen Potenziale liegen in der Cloud, und wie können sie gehoben werden? Wie kann das Vertrauen saniert werden? Welche technischen und rechtlichen Antworten brauchen wir dafür?

    Über diese Themen diskutiert der BVDW mit namhaften Cloud-Experten auf dem BVDW-Panel beim Campus Mittelstand auf der Cebit.

    Ort: Halle 5 Stand D 36

    Zeit: 16:45-17:30

     

    Mit dabei sind:

    Oliver Nyderle

    Leiter Digital Integrity Consulting, T-Systems Multimedia Solutions GmbH

    Frank Gross

    Senior Account Manager, PlusServer GmbH

    Thomas Langkabel

    National Technology Officer, Microsoft Deutschland GmbH

    Heiner Bünting, LL.M.

    Senior Legal Counsel, EMEA, Adobe Systems GmbH

    René Büst

    Senior Analyst & Cloud Practice Lead, Crisp Research AG

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-panel-zu-cloud-computing-auf-der-cebit-2/?]]]

  • OVK: Digitale Display-Werbung in 2015 um sechs Prozent netto gewachsen – erste Prognose für 2016 geht von Wachstumszunahme aus

    Sechs Prozent Netto-Wachstum in 2015 und eine Wachstumsprognose von 6,3 Prozent für das laufende Jahr: Das sind die richtungweisenden Zahlen, mit denen der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. heute seine traditionelle Standortbestimmung für die digitale Display-Werbung zum Auftakt des Jahres 2016 vornimmt. Insgesamt wurden mit digitaler Displaywerbung (online und mobil) im vergangenen Jahr 1,676 Milliarden Euro netto umgesetzt. Auf Mobile-Display-Werbung entfiel dabei ein Umsatzvolumen von 204 Millionen Euro netto, was einem Umsatzzuwachs von 53 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Für 2016 geht der OVK in einer ersten Prognose von 6,3 Prozent Umsatzwachstum (auf 1,782 Milliarden Euro netto) für den digitalen Display-Bereich aus. Dieser wird künftig nur noch ganzheitlich und nicht mehr nach Online und Mobile differenziert ausgewiesen. Sämtliche Zahlen zum digitalen Display-Werbemarkt einschließlich der letztmalig getrennt aufgeführten Online- und Mobile-Werbestatistiken sowie der aktuellen Wachstumsprognose für 2016 sind ab Mitte März als OVK Online-Report 2016/01 und MAC Mobile-Report 2016/01 unter www.bvdw.org und www.ovk.de erhältlich. 

    OVK Werbestatistik: Digitale Display-Werbung hält überdurchschnittlichen Wachstumskurs – erste Wachstumsprognose für 2016 bei 6,3 Prozent 

    Mit digitaler Display-Werbung wurde in 2015 in Deutschland ein Netto-Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro (1,676 Milliarden Euro) erwirtschaftet. Das entspricht einem im intermedialen Vergleich abermals überdurchschnittlichen Jahreswachstums, wodurch das Internet erneut das am stärksten wachsende Werbemedium war. 

    Die monatlichen Netto-Werbeinvestitionen lagen in so gut wie allen Monaten über dem Vorjahresniveau sowie konstant jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke. Zum Jahresende wurden monatliche Höchstwerte von über 180 Millionen Euro erzielt. 

    Wie bereits in den Jahren zuvor waren auch in 2015 das Segment Mobile und der Sektor Bewegtbild die zentralen Wachstumstreiber. 

    Für 2016 geht der OVK in einer ersten Prognose von einer leicht über dem letztjährigen Wachstum liegenden Steigerung des Umsatzvolumens von +6,3 Prozent für den gesamten digitalen Display-Werbemarkt (auf 1,782 Milliarden Euro netto) aus. 

    „Die digitale Display-Werbung hat sich in 2015 in einem herausfordernden Marktumfeld solide behauptet. Bedenkt man, dass die Umsatzeinbußen der Vermarkter durch Adblocker zehn bis 20 Prozent betragen, lässt sich ermessen, um wie viel positiver die Gesamtentwicklung des Nettovolumens für digitale Display-Werbung  in 2015 hätte ausfallen können“, erklärt Paul Mudter, OVK. „Die Rahmebedingungen für 2016, insbesondere die positiven Prognosen zur gesamtkonjunkturellen Entwicklung und zur Entwicklung des Gesamtwerbemarktes deuten auf ein gutes Umfeld gerade für digitale Werbung hin. Digitale Inhalte und Services spielen eine wichtige Rolle im Lebensalltag der Konsumenten. Entsprechend ist auch die Relevanz von digitaler Werbung in der Kommunikationsstrategie von Werbungtreibenden ungebrochen – denn die Werbung¬treibenden wollen da sein, wo auch ihre Zielgruppen sind. Trotz der Wachstum einbremsenden Wirkung von Adblocking gehen wir daher für das laufende Jahr von einem Umsatzwachstum leicht über dem des vergangenen Jahres aus.“

    MAC Werbestatistik: 53 Prozent Wachstum für Mobile-Display in 2015 – künftig nur noch ganzheitliche Ausweisung des digitalen Display-Werbemarktes   

    Erneut ist der Umsatz mit Mobile-Display-Werbung im Vergleich zum Vorjahr um über die Hälfte gewachsen. So betrug der Zuwachs in 2015 53 Prozent, was Werbeinvestitionen in Höhe von 204 Millionen Euro in klassische Online-Werbung auf mobilen Endgeräten entspricht.

    „Mobile-Display-Werbung ist so stark wie erwartet gewachsen“, erklärt OVK-Sprecher Markus Frank (AOL). „Display-Werbung auf mobilen Endgeräten hat sich als feste Komponente in der kommerziellen Kommunikation etabliert und ist ein selbstverständlicher Bestandteil crossdigitaler Kampagnen. Seine Rolle als Wachstumstreiber digitaler Display-Werbung wird dieser Bereich auch in den kommenden Jahren weiter ausfüllen und ausbauen.“     

    Für 2016 veröffentlicht der MAC bzw. OVK keine gesonderte Umsatzprognose für Mobile-Display-Werbung mehr. Vor dem Hintergrund schwindender Grenzen zwischen stationärem und mobilem Internet hebt das Vermarktergremium zudem künftig auch die getrennte Ausweisung von Online- und Mobile-Umsätzen aus und bildet den digitalen Display-Werbemarkt nurmehr ganzheitlich ab. Damit spiegelt der OVK beim Ausweis des Display-Marktvolumens die übergreifende Abbildungslogik wider, die auf Planungsseite mit der digital facts als ganzheitlicher Datengrundlage bereits umgesetzt wurde. 

    Handlungsfelder und Fokusthemen 2016

    In 2016 will sich der OVK vor allem auf die Fokusthemen Programmatic Advertising, Ad Verification und Adblocker als zentrale Handlungsfelder zur weiteren nachhaltigen Entwicklung von digitaler Display-Werbung konzentrieren. Insbesondere Letzeres wird mit einem breiten Spektrum an Maßnahmen in den Bereichen Technologie, Recht, Redaktion und Marktaufklärung wesentlicher Bestandteil der strategischen und inhaltlichen Arbeit der Premium-Vermarkter sein. Daneben stehen die weitere Stärkung von Display-Werbung durch (gattungsübergreifende) Werbewirkungsnachweise sowie die Erarbeitung von Standards und Richtlinien für zentrale Marktentwicklungen auf der Agenda des Gremiums. 

    „Adblocker stellen ein massives Problem für werbefinanzierte Digitalangebote dar. Auch wenn der Markt beginnt, in vielfältiger Weise darauf zu reagieren und einzelne Maßnahmen durchaus erfolgreich sind, kann im Hinblick auf den mit Adblocking verbundenen Schaden noch lange keine Entwarnung gegeben werden. Hier werden die Publisher und Vermarkter weiter auf breiter Front aktiv sein müssen“, so OVK-Sprecher Dirk von Borstel (OMS) abschließend.  

    Der OVK Online-Report 2016/01 und der MAC Mobile-Report 2016/01 stehen ab Mitte März unter www.bvdw.org und www.ovk.de kostenlos zum Download bereit.

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/ovk-digitale-display-werbung-in-2015-um-sechs-prozent-netto-gewachsen-erste-prognose-fuer-2016-geh-3/?]]]

  • Jüngste OVK-Messung: Keine steigende Adblocker-Rate – Anteil geblockter Online-Werbung auch zum Jahresende konstant

    Der Anteil der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung ist auch im vierten Quartal 2015 stabil geblieben.

    Das ergibt die jüngste Messung des Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Demnach wurden auf durchschnittlich 21,52 Prozent der Page Impressions die Auslieferung von Online-Werbung verhindert.

    OVK-Sprecher Oliver von Wersch (G+J Digital Products): „Die Konstanz der Adblocker-Rate ist sicherlich auch ein Ergebnis der verstärkten Aufklärungsaktivitäten des OVK bzw. BVDW sowie der Publisher und Vermarkter. Das trägt auf Nutzerseite deutlich zum Bewusstsein bei, dass kostenlose Inhalte und Services im Internet in erster Linie durch Werbung refinanziert werden.“

    Zur Ermittlung der zentralen Adblocker-Rate erheben rund zwei Drittel der OVK-Mitgliedshäuser kontinuierlich und unabhängig voneinander den Anteil der geblockten Online-Werbung auf ihren Angeboten und melden diesen dem BVDW. Der Verband veröffentlicht dann in regelmäßigen Abständen Updates zum aktuellen Umfang. 

    [[[http://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/juengste-ovk-messung-keine-steigende-adblocker-rate-anteil-geblockter-online-werbung-auch-zum-jahr-3/?]]]